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Beschreibung
Albert Révilles Studie Apollonios von Tyana: Der heidnische Christus des dritten Jahrhunderts untersucht die Gestalt des neupythagoreischen Wanderphilosophen, Wundertäters und Asketen, wie sie vor allem in Philostrats spätantiker Vita erscheint. Mit philologischer Genauigkeit und religionsgeschichtlichem Vergleich verfolgt Réville, wie Apollonios im dritten Jahrhundert zu einem paganen Gegenbild Christi stilisiert wurde. Der Stil verbindet nüchterne Quellenkritik mit eleganter Darstellung und steht im Kontext liberaler protestantischer Forschung, die die Entstehung religiöser Legenden historisch erklären wollte. Albert Réville, französischer Theologe, Religionshistoriker und Vertreter eines aufgeklärten Protestantismus, war besonders an den Entwicklungsformen des Glaubens außerhalb dogmatischer Grenzen interessiert. Seine Beschäftigung mit Christentum, antiken Religionen und vergleichender Religionswissenschaft führte ihn zu Apollonios als Schlüsselfigur: an ihm konnte Réville zeigen, wie Heiligkeit, Wundererzählung und philosophische Autorität in der Konkurrenz religiöser Bewegungen konstruiert werden. Dieses Buch empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die die Spätantike nicht als bloße Vorgeschichte des Christentums, sondern als lebendiges Feld religiöser Rivalität verstehen möchten. Es bietet eine gelehrte, verständliche Einführung in Mythos, Polemik und Geschichtsschreibung um Apollonios und bleibt wertvoll für alle, die frühe Christologie, Heiligenbiographie und pagane Selbstbehauptung vergleichend betrachten wollen.
Albert Révilles Studie Apollonios von Tyana: Der heidnische Christus des dritten Jahrhunderts untersucht die Gestalt des neupythagoreischen Wanderphilosophen, Wundertäters und Asketen, wie sie vor allem in Philostrats spätantiker Vita erscheint. Mit philologischer Genauigkeit und religionsgeschichtlichem Vergleich verfolgt Réville, wie Apollonios im dritten Jahrhundert zu einem paganen Gegenbild Christi stilisiert wurde. Der Stil verbindet nüchterne Quellenkritik mit eleganter Darstellung und steht im Kontext liberaler protestantischer Forschung, die die Entstehung religiöser Legenden historisch erklären wollte. Albert Réville, französischer Theologe, Religionshistoriker und Vertreter eines aufgeklärten Protestantismus, war besonders an den Entwicklungsformen des Glaubens außerhalb dogmatischer Grenzen interessiert. Seine Beschäftigung mit Christentum, antiken Religionen und vergleichender Religionswissenschaft führte ihn zu Apollonios als Schlüsselfigur: an ihm konnte Réville zeigen, wie Heiligkeit, Wundererzählung und philosophische Autorität in der Konkurrenz religiöser Bewegungen konstruiert werden. Dieses Buch empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die die Spätantike nicht als bloße Vorgeschichte des Christentums, sondern als lebendiges Feld religiöser Rivalität verstehen möchten. Es bietet eine gelehrte, verständliche Einführung in Mythos, Polemik und Geschichtsschreibung um Apollonios und bleibt wertvoll für alle, die frühe Christologie, Heiligenbiographie und pagane Selbstbehauptung vergleichend betrachten wollen.
Details
Erscheinungsjahr: 2025
Fachbereich: Allgemeines
Genre: Importe, Religion & Theologie
Rubrik: Geisteswissenschaften
Thema: Lexika
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 40 S.
ISBN-13: 9788028397746
ISBN-10: 8028397743
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Réville, Albert
Hersteller: Copycat
Verantwortliche Person für die EU: Copycat s.r.o., 22, Holesovice, Schnirchova 662, ?-170 00 Prague, kristoferpaetau@gmail.com
Maße: 229 x 152 x 3 mm
Von/Mit: Albert Réville
Erscheinungsdatum: 17.07.2025
Gewicht: 0,075 kg
Artikel-ID: 133678378

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