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Beschreibung
Aus dem Leben einer Frau ist ein Schlüsseltext des deutschen Vormärz und zugleich ein frühes Dokument weiblicher Selbstbehauptung. In autobiographisch grundierter Prosa entfaltet Louise Aston das Schicksal einer Frau, die gegen die Zumutungen von Konvention, Ehegesetz und bürgerlicher Moral aufbegehrt. Der Stil verbindet Bekenntnis, Gesellschaftskritik und erzählerische Direktheit; gerade diese Mischung macht das Buch zu einem literarischen Zeugnis jener Epoche, in der politische Emanzipation und private Freiheit untrennbar wurden. Louise Aston, 1814 geboren, gehörte zu den provokantesten Stimmen ihrer Zeit. Ihre Erfahrungen mit einer unglücklichen Ehe, öffentlicher Ächtung, polizeilicher Überwachung und politischem Engagement im Umfeld demokratischer und frühsozialistischer Bewegungen prägten ihr Schreiben entscheidend. Als Frau, die rauchte, Männerkleidung trug und freie Liebe verteidigte, wurde sie selbst zur Projektionsfläche gesellschaftlicher Angst. Aus dieser biographischen Spannung erwächst die Dringlichkeit ihres Buches. Empfohlen sei dieses Werk allen Leserinnen und Lesern, die die Geschichte feministischen Denkens nicht erst im 20. Jahrhundert beginnen lassen wollen. Aston zeigt mit erstaunlicher Klarheit, wie eng Sprache, Körper, Recht und soziale Macht miteinander verflochten sind. Das Buch ist daher nicht nur literarhistorisch bedeutsam, sondern bleibt als leidenschaftliches Plädoyer für Selbstbestimmung gegen normierende Gewalt gegenwärtig.
Aus dem Leben einer Frau ist ein Schlüsseltext des deutschen Vormärz und zugleich ein frühes Dokument weiblicher Selbstbehauptung. In autobiographisch grundierter Prosa entfaltet Louise Aston das Schicksal einer Frau, die gegen die Zumutungen von Konvention, Ehegesetz und bürgerlicher Moral aufbegehrt. Der Stil verbindet Bekenntnis, Gesellschaftskritik und erzählerische Direktheit; gerade diese Mischung macht das Buch zu einem literarischen Zeugnis jener Epoche, in der politische Emanzipation und private Freiheit untrennbar wurden. Louise Aston, 1814 geboren, gehörte zu den provokantesten Stimmen ihrer Zeit. Ihre Erfahrungen mit einer unglücklichen Ehe, öffentlicher Ächtung, polizeilicher Überwachung und politischem Engagement im Umfeld demokratischer und frühsozialistischer Bewegungen prägten ihr Schreiben entscheidend. Als Frau, die rauchte, Männerkleidung trug und freie Liebe verteidigte, wurde sie selbst zur Projektionsfläche gesellschaftlicher Angst. Aus dieser biographischen Spannung erwächst die Dringlichkeit ihres Buches. Empfohlen sei dieses Werk allen Leserinnen und Lesern, die die Geschichte feministischen Denkens nicht erst im 20. Jahrhundert beginnen lassen wollen. Aston zeigt mit erstaunlicher Klarheit, wie eng Sprache, Körper, Recht und soziale Macht miteinander verflochten sind. Das Buch ist daher nicht nur literarhistorisch bedeutsam, sondern bleibt als leidenschaftliches Plädoyer für Selbstbestimmung gegen normierende Gewalt gegenwärtig.
Details
Erscheinungsjahr: 2019
Genre: Biographien
Rubrik: Belletristik
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 48 S.
ISBN-13: 9788027257980
ISBN-10: 8027257980
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Aston, Louise
Hersteller: Musaicum Books
Verantwortliche Person für die EU: OK Publishing s.r.o., 20a, Kosíre, Zahradníckova 1220, ?-150 00 Prague, obrody@gmail.com
Maße: 220 x 160 x 3 mm
Von/Mit: Louise Aston
Erscheinungsdatum: 09.05.2019
Gewicht: 0,087 kg
Artikel-ID: 121348898