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Beschreibung
In "Aus dem Leben einer jüdischen Familie" entfaltet Edith Stein die Geschichte ihrer Herkunft als präzise Erinnerungsprosa: Kindheit und Jugend im Breslauer jüdischen Bürgertum, Familienrituale, Bildungswege, wirtschaftliche Anstrengungen und weibliche Lebensformen erscheinen in nüchterner, zugleich warmherziger Darstellung. Der Text verbindet Autobiographie, Familienchronik und kulturgeschichtliches Zeugnis; sein Stil verrät die phänomenologische Schulung der Autorin, indem er konkrete Erfahrungen ohne Sentimentalität ordnet und ihren geistigen Gehalt sichtbar macht. Edith Stein, 1891 in Breslau geboren, wuchs in einer frommen jüdischen Familie auf, studierte Philosophie, wurde Schülerin und Assistentin Edmund Husserls und konvertierte später zum Katholizismus. Als Karmelitin Teresa Benedicta a Cruce blieb sie ihrer jüdischen Herkunft dennoch tief verbunden. Das Buch entstand auch als Antwort auf antisemitische Verzerrungen der dreißiger Jahre: Stein wollte zeigen, wie reich, verantwortungsbewusst und innerlich differenziert jüdisches Familienleben in Deutschland war. Dieses Werk ist allen zu empfehlen, die Autobiographie nicht bloß als Selbstbericht, sondern als historische Erkenntnisform lesen möchten. Es eröffnet einen eindringlichen Zugang zu deutsch-jüdischer Kultur, weiblicher Bildungsgeschichte und Steins geistiger Entwicklung. Gerade seine stille Genauigkeit macht es zu einem unverzichtbaren Dokument europäischer Erinnerung.
In "Aus dem Leben einer jüdischen Familie" entfaltet Edith Stein die Geschichte ihrer Herkunft als präzise Erinnerungsprosa: Kindheit und Jugend im Breslauer jüdischen Bürgertum, Familienrituale, Bildungswege, wirtschaftliche Anstrengungen und weibliche Lebensformen erscheinen in nüchterner, zugleich warmherziger Darstellung. Der Text verbindet Autobiographie, Familienchronik und kulturgeschichtliches Zeugnis; sein Stil verrät die phänomenologische Schulung der Autorin, indem er konkrete Erfahrungen ohne Sentimentalität ordnet und ihren geistigen Gehalt sichtbar macht. Edith Stein, 1891 in Breslau geboren, wuchs in einer frommen jüdischen Familie auf, studierte Philosophie, wurde Schülerin und Assistentin Edmund Husserls und konvertierte später zum Katholizismus. Als Karmelitin Teresa Benedicta a Cruce blieb sie ihrer jüdischen Herkunft dennoch tief verbunden. Das Buch entstand auch als Antwort auf antisemitische Verzerrungen der dreißiger Jahre: Stein wollte zeigen, wie reich, verantwortungsbewusst und innerlich differenziert jüdisches Familienleben in Deutschland war. Dieses Werk ist allen zu empfehlen, die Autobiographie nicht bloß als Selbstbericht, sondern als historische Erkenntnisform lesen möchten. Es eröffnet einen eindringlichen Zugang zu deutsch-jüdischer Kultur, weiblicher Bildungsgeschichte und Steins geistiger Entwicklung. Gerade seine stille Genauigkeit macht es zu einem unverzichtbaren Dokument europäischer Erinnerung.
Details
Erscheinungsjahr: 2022
Fachbereich: Populäre Schriften
Genre: Religion & Theologie
Rubrik: Geisteswissenschaften
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 220 S.
ISBN-13: 9788027365081
ISBN-10: 8027365082
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Stein, Edith
Hersteller: e-artnow
Verantwortliche Person für die EU: e-artnow s.r.o., Za Sidlistem 22, ?-143 00 Prague, kristoferpaetau@gmail.com
Maße: 13 x 152 x 12 mm
Von/Mit: Edith Stein
Erscheinungsdatum: 21.12.2022
Gewicht: 0,306 kg
Artikel-ID: 126415898

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