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Beschreibung
Belinda, erstmals 1801 erschienen, verbindet den Gesellschaftsroman der späten Aufklärung mit einer präzisen moralpsychologischen Studie weiblicher Bildung. Im Mittelpunkt steht Belinda Portman, die in London zwischen mondäner Verführung, Ehepolitik und vernünftiger Selbstprüfung ihren Platz sucht. Edgeworth entfaltet in klarer, dialogreicher Prosa ein Panorama aristokratischer Salons, häuslicher Konflikte und ökonomischer Abhängigkeiten. Der Roman steht im Kontext von Frances Burney, Jane Austen und der didaktischen Fiktion, überschreitet aber deren Grenzen durch seine nüchterne Analyse von Charakter, Vorurteil und sozialer Performanz. Maria Edgeworth, 1768 in England geboren und in Irland aufgewachsen, war eine zentrale Stimme der anglo-irischen Literatur. Ihre pädagogischen Interessen, geprägt durch die Zusammenarbeit mit ihrem Vater Richard Lovell Edgeworth, sowie ihre Beobachtung von Klasse, Geschlecht und kolonialer Zugehörigkeit fließen sichtbar in Belinda ein. Sie schrieb in einer Zeit, in der weibliche Autorschaft, Ehe und Erziehung intensiv verhandelt wurden, und nutzte den Roman als Instrument aufgeklärter Kritik. Belinda empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die einen intelligent konstruierten Roman über Selbstbestimmung, Urteilskraft und gesellschaftliche Masken suchen. Das Werk ist historisch bedeutsam, zugleich überraschend modern in seiner Skepsis gegenüber romantischer Illusion und sozialem Prestige.
Belinda, erstmals 1801 erschienen, verbindet den Gesellschaftsroman der späten Aufklärung mit einer präzisen moralpsychologischen Studie weiblicher Bildung. Im Mittelpunkt steht Belinda Portman, die in London zwischen mondäner Verführung, Ehepolitik und vernünftiger Selbstprüfung ihren Platz sucht. Edgeworth entfaltet in klarer, dialogreicher Prosa ein Panorama aristokratischer Salons, häuslicher Konflikte und ökonomischer Abhängigkeiten. Der Roman steht im Kontext von Frances Burney, Jane Austen und der didaktischen Fiktion, überschreitet aber deren Grenzen durch seine nüchterne Analyse von Charakter, Vorurteil und sozialer Performanz. Maria Edgeworth, 1768 in England geboren und in Irland aufgewachsen, war eine zentrale Stimme der anglo-irischen Literatur. Ihre pädagogischen Interessen, geprägt durch die Zusammenarbeit mit ihrem Vater Richard Lovell Edgeworth, sowie ihre Beobachtung von Klasse, Geschlecht und kolonialer Zugehörigkeit fließen sichtbar in Belinda ein. Sie schrieb in einer Zeit, in der weibliche Autorschaft, Ehe und Erziehung intensiv verhandelt wurden, und nutzte den Roman als Instrument aufgeklärter Kritik. Belinda empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die einen intelligent konstruierten Roman über Selbstbestimmung, Urteilskraft und gesellschaftliche Masken suchen. Das Werk ist historisch bedeutsam, zugleich überraschend modern in seiner Skepsis gegenüber romantischer Illusion und sozialem Prestige.
Details
Erscheinungsjahr: 2025
Genre: Importe, Romane & Erzählungen
Rubrik: Belletristik
Medium: Taschenbuch
Titelzusatz: Ein Gesellschaftsroman über Frauenbildung, Ehemarkt und Selbstbestimmung in der Londoner Gesellschaft der Georgianischen Ära
Inhalt: 296 S.
ISBN-13: 9788028394363
ISBN-10: 8028394361
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Edgeworth, Maria
Hersteller: Copycat
Verantwortliche Person für die EU: Copycat s.r.o., 22, Holesovice, Schnirchova 662, ?-170 00 Prague, kristoferpaetau@gmail.com
Maße: 229 x 152 x 17 mm
Von/Mit: Maria Edgeworth
Erscheinungsdatum: 24.06.2025
Gewicht: 0,432 kg
Artikel-ID: 133595481