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Beschreibung
Hedwig Dohms "Christa Ruland" entfaltet das Porträt einer Frau, deren Suche nach geistiger und persönlicher Selbstbestimmung mit den Normen der bürgerlichen Gesellschaft kollidiert. Der Roman verbindet psychologische Beobachtung mit gesellschaftskritischer Analyse und steht im Kontext des realistischen Spät- und frühen Moderne-Romans, in dem Ehe, Bildung, Erwerbsarbeit und weibliche Subjektivität neu verhandelt werden. Dohms Stil ist präzise, ironisch geschärft und argumentativ durchdrungen, ohne die erzählerische Spannung preiszugeben. Hedwig Dohm, eine der bedeutendsten deutschsprachigen Vorkämpferinnen der Frauenbewegung, schrieb aus der Erfahrung einer Epoche, die Frauen rechtlich, politisch und intellektuell systematisch begrenzte. Ihre Essays forderten Bildung, Berufsfreiheit und politisches Stimmrecht; dieselben Anliegen prägen auch ihre literarischen Texte. "Christa Ruland" lässt sich daher als künstlerische Fortsetzung ihres feministischen Denkens lesen: nicht als Thesenroman im engen Sinn, sondern als erzählerische Untersuchung sozialer Machtverhältnisse. Empfohlen sei dieses Buch allen Leserinnen und Lesern, die an Literatur, Geschlechtergeschichte und der Entstehung moderner weiblicher Autonomie interessiert sind. Dohms Roman besitzt historische Schärfe und gegenwärtige Relevanz: Er zeigt, wie individuell erscheinende Lebenskonflikte aus gesellschaftlichen Strukturen hervorgehen.
Hedwig Dohms "Christa Ruland" entfaltet das Porträt einer Frau, deren Suche nach geistiger und persönlicher Selbstbestimmung mit den Normen der bürgerlichen Gesellschaft kollidiert. Der Roman verbindet psychologische Beobachtung mit gesellschaftskritischer Analyse und steht im Kontext des realistischen Spät- und frühen Moderne-Romans, in dem Ehe, Bildung, Erwerbsarbeit und weibliche Subjektivität neu verhandelt werden. Dohms Stil ist präzise, ironisch geschärft und argumentativ durchdrungen, ohne die erzählerische Spannung preiszugeben. Hedwig Dohm, eine der bedeutendsten deutschsprachigen Vorkämpferinnen der Frauenbewegung, schrieb aus der Erfahrung einer Epoche, die Frauen rechtlich, politisch und intellektuell systematisch begrenzte. Ihre Essays forderten Bildung, Berufsfreiheit und politisches Stimmrecht; dieselben Anliegen prägen auch ihre literarischen Texte. "Christa Ruland" lässt sich daher als künstlerische Fortsetzung ihres feministischen Denkens lesen: nicht als Thesenroman im engen Sinn, sondern als erzählerische Untersuchung sozialer Machtverhältnisse. Empfohlen sei dieses Buch allen Leserinnen und Lesern, die an Literatur, Geschlechtergeschichte und der Entstehung moderner weiblicher Autonomie interessiert sind. Dohms Roman besitzt historische Schärfe und gegenwärtige Relevanz: Er zeigt, wie individuell erscheinende Lebenskonflikte aus gesellschaftlichen Strukturen hervorgehen.
Details
Erscheinungsjahr: 2019
Genre: Biographien
Rubrik: Belletristik
Medium: Taschenbuch
Titelzusatz: Feministischer Roman über weibliche Selbstbestimmung, bürgerliche Ehe und Gesellschaftskritik in der wilhelminischen Zeit
Inhalt: 112 S.
ISBN-13: 9788027255344
ISBN-10: 8027255341
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Dohm, Hedwig
Hersteller: Musaicum Books
Verantwortliche Person für die EU: OK Publishing s.r.o., 20a, Kosíre, Zahradníckova 1220, ?-150 00 Prague, obrody@gmail.com
Maße: 220 x 160 x 6 mm
Von/Mit: Hedwig Dohm
Erscheinungsdatum: 08.05.2019
Gewicht: 0,177 kg
Artikel-ID: 121348774