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Beschreibung
Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion schien die Welt am Beginn eines neuen Zeitalters zu stehen: Demokratie, Wohlstand, liberale Ordnung. Es kam anders.

Dieses Buch erzählt, wie aus einem verheißungsvollen Aufbruch nach 1991 amerikanische Außenpolitik zuerst zum Staatszerfall und schließlich zur Destabilisierung ganzer Regionen führte.

Die Analyse beginnt in Somalia, wo das Trauma von Mogadischu den Westen lieber wegsehen ließ, als in Ruanda der Völkermord losbrach. Sie führt weiter über die Jugoslawienkriege, wo geopolitisches Kalkül an die Stelle von Rechtsstaatlichkeit trat, und in den Irak, wo Amerika die Blaupause seiner eigenen Demokratie in Schutt und Asche legte - und mit ihr die Stabilität des gesamten Nahen Ostens.

Von den Farbenrevolutionen in Georgien und der Ukraine bis zum Arabischen Frühling, von Venezuela bis zu den Sanktionsregimen gegen den Iran: Überall zeigt sich dasselbe Muster. Regime stabilisieren sich über drei Säulen - Legitimation, Kooptation und Repression. Westliche Mächte lernten, genau diese Säulen gezielt zum Einsturz zu bringen: durch Sanktionen, die Förderung politischer Gegner und schließlich Regimewechsel nach Drehbuch.

Selten folgte daraus eine stabile Demokratie. Häufiger waren das Ergebnis verstärkte Repression, Staatszerfall und wachsende Verbitterung gegenüber dem Westen. Die Chroniken der Weltunordnung zeigen, wie Demokratieexport zum Machtinstrument wurde, warum Revolutionen scheiterten - und was tatsächlich hinter der moralischen Fassade westlicher Außenpolitik steckt.

Doch während diese Konflikte schwelen, zieht am Horizont ein neuer Systemkonflikt herauf - einer, der alle bisherigen Gewissheiten in Frage stellt und Staaten wie Gesellschaften gleichermaßen unter Druck setzt.
Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion schien die Welt am Beginn eines neuen Zeitalters zu stehen: Demokratie, Wohlstand, liberale Ordnung. Es kam anders.

Dieses Buch erzählt, wie aus einem verheißungsvollen Aufbruch nach 1991 amerikanische Außenpolitik zuerst zum Staatszerfall und schließlich zur Destabilisierung ganzer Regionen führte.

Die Analyse beginnt in Somalia, wo das Trauma von Mogadischu den Westen lieber wegsehen ließ, als in Ruanda der Völkermord losbrach. Sie führt weiter über die Jugoslawienkriege, wo geopolitisches Kalkül an die Stelle von Rechtsstaatlichkeit trat, und in den Irak, wo Amerika die Blaupause seiner eigenen Demokratie in Schutt und Asche legte - und mit ihr die Stabilität des gesamten Nahen Ostens.

Von den Farbenrevolutionen in Georgien und der Ukraine bis zum Arabischen Frühling, von Venezuela bis zu den Sanktionsregimen gegen den Iran: Überall zeigt sich dasselbe Muster. Regime stabilisieren sich über drei Säulen - Legitimation, Kooptation und Repression. Westliche Mächte lernten, genau diese Säulen gezielt zum Einsturz zu bringen: durch Sanktionen, die Förderung politischer Gegner und schließlich Regimewechsel nach Drehbuch.

Selten folgte daraus eine stabile Demokratie. Häufiger waren das Ergebnis verstärkte Repression, Staatszerfall und wachsende Verbitterung gegenüber dem Westen. Die Chroniken der Weltunordnung zeigen, wie Demokratieexport zum Machtinstrument wurde, warum Revolutionen scheiterten - und was tatsächlich hinter der moralischen Fassade westlicher Außenpolitik steckt.

Doch während diese Konflikte schwelen, zieht am Horizont ein neuer Systemkonflikt herauf - einer, der alle bisherigen Gewissheiten in Frage stellt und Staaten wie Gesellschaften gleichermaßen unter Druck setzt.
Über den Autor
Simon Kiwek, geboren und aufgewachsen im beschaulichen Oberösterreich, unternahm nach mehreren Jahren als Logistiker ausgedehnte Reisen, die in auf dem Fahrrad und im Kanu von Kanada über ganz Osteuropa, den Balkan, den Nahen Osten bis hinunter nach Afrika führten.

Danach kehrte er zurück und studierte Volkswirtschaft an den Universitäten Graz und Göttingen mit einem besonderen Schwerpunkt auf Entwicklungs- und Schwellenländer. Seither beschäftigt er sich beruflich intensiv mit wirtschaftlicher Forschung und Innovation, Entwicklungs- und Industriepolitik auf einem globalen Level, insbesondere Afrika, dem arabischen Raum und Osteuropa und ihrer Rolle in einer globalisierten Weltwirtschaft.

Neben seinen Büchern führt er einen Blog: [...]
Details
Erscheinungsjahr: 2026
Fachbereich: Volkswirtschaft
Genre: Recht, Sozialwissenschaften, Wirtschaft
Rubrik: Recht & Wirtschaft
Medium: Taschenbuch
Reihe: Chroniken der Neuen Weltunordnung
Inhalt: 152 S.
3 farbige Illustr.
ISBN-13: 9783903696037
ISBN-10: 390369603X
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Kiwek, Simon
Redaktion: Kiwek, Simon
Herausgeber: Simon Kiwek
Hersteller: tredition
Chroniken der Neuen Weltunordnung
Verantwortliche Person für die EU: tredition GmbH, Heinz-Beusen-Stieg 5, D-22926 Ahrensburg, operations@tredition.com
Maße: 210 x 148 x 11 mm
Von/Mit: Simon Kiwek
Erscheinungsdatum: 19.06.2026
Gewicht: 0,23 kg
Artikel-ID: 135777044

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