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Beschreibung
Das Buch Henoch, eine der ältesten jüdischen apokalyptischen Schriften, entfaltet in visionärer Prosa eine Kosmologie von Engeln, gefallenen Wächtern, himmlischen Reisen, Endgericht und messianischer Hoffnung. In seiner vielschichtigen Komposition verbindet es mythische Erzählung, Weisheitslehre, Kalendertradition und Gerichtsrede. Literarisch steht es im Kontext des Judentums der Zweiten Tempelzeit und bildet eine entscheidende Brücke zwischen prophetischer Überlieferung, frühjüdischer Eschatologie und späteren christlichen Vorstellungen. Der anonyme Charakter des Werkes ist selbst programmatisch: Die Zuschreibung an Henoch, den vorsintflutlichen Gerechten, verleiht der Schrift urzeitliche Autorität. Wahrscheinlich entstand sie nicht aus einer einzelnen Feder, sondern in gelehrten, priesterlich oder weisheitlich geprägten Kreisen, die auf politische Bedrängnis, kultische Konflikte und die Frage nach göttlicher Gerechtigkeit reagierten. Ihre Verfasser suchten Geschichte und Kosmos unter dem Horizont eines kommenden Gerichts zu deuten. Empfohlen sei dieses Buch allen Leserinnen und Lesern, die die Ursprünge apokalyptischen Denkens verstehen möchten. Es ist keine bloße Kuriosität der Religionsgeschichte, sondern ein Schlüsseltext zur Entwicklung von Engelvorstellungen, Endzeiterwartung und moralischer Weltdeutung. Wer biblische Traditionen historisch vertiefen will, findet hier eine eindrucksvolle, intellektuell herausfordernde Lektüre.
Das Buch Henoch, eine der ältesten jüdischen apokalyptischen Schriften, entfaltet in visionärer Prosa eine Kosmologie von Engeln, gefallenen Wächtern, himmlischen Reisen, Endgericht und messianischer Hoffnung. In seiner vielschichtigen Komposition verbindet es mythische Erzählung, Weisheitslehre, Kalendertradition und Gerichtsrede. Literarisch steht es im Kontext des Judentums der Zweiten Tempelzeit und bildet eine entscheidende Brücke zwischen prophetischer Überlieferung, frühjüdischer Eschatologie und späteren christlichen Vorstellungen. Der anonyme Charakter des Werkes ist selbst programmatisch: Die Zuschreibung an Henoch, den vorsintflutlichen Gerechten, verleiht der Schrift urzeitliche Autorität. Wahrscheinlich entstand sie nicht aus einer einzelnen Feder, sondern in gelehrten, priesterlich oder weisheitlich geprägten Kreisen, die auf politische Bedrängnis, kultische Konflikte und die Frage nach göttlicher Gerechtigkeit reagierten. Ihre Verfasser suchten Geschichte und Kosmos unter dem Horizont eines kommenden Gerichts zu deuten. Empfohlen sei dieses Buch allen Leserinnen und Lesern, die die Ursprünge apokalyptischen Denkens verstehen möchten. Es ist keine bloße Kuriosität der Religionsgeschichte, sondern ein Schlüsseltext zur Entwicklung von Engelvorstellungen, Endzeiterwartung und moralischer Weltdeutung. Wer biblische Traditionen historisch vertiefen will, findet hier eine eindrucksvolle, intellektuell herausfordernde Lektüre.
Details
| Erscheinungsjahr: | 2022 |
|---|---|
| Genre: | Importe, Religion & Theologie |
| Rubrik: | Geisteswissenschaften |
| Medium: | Taschenbuch |
| Inhalt: | 56 S. |
| ISBN-13: | 9788027351671 |
| ISBN-10: | 8027351677 |
| Sprache: | Deutsch |
| Einband: | Kartoniert / Broschiert |
| Autor: | Anonym |
| Übersetzung: | Hoffmann, Andreas Gottlieb |
| Hersteller: | e-artnow |
| Verantwortliche Person für die EU: | e-artnow s.r.o., Za Sidlistem 22, ?-143 00 Prague, kristoferpaetau@gmail.com |
| Maße: | 229 x 152 x 4 mm |
| Von/Mit: | Anonym |
| Erscheinungsdatum: | 15.12.2022 |
| Gewicht: | 0,097 kg |