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Beschreibung
Bernhard Kellermanns Das Meer entfaltet das Meer nicht bloß als Schauplatz, sondern als ästhetische und existentielle Macht: als Raum der Verheißung, der Entgrenzung und der Bedrohung. Der Roman verbindet Handlung und Naturbeschreibung zu einer dichterischen Studie über menschliche Sehnsucht, Einsamkeit und Schicksalsbewusstsein. In seinem Ton steht er der literarischen Moderne des frühen 20. Jahrhunderts nahe: impressionistische Wahrnehmungsbilder, neuromantische Ferne und psychologische Innenschau treten an die Stelle bloßer Abenteuererzählung. Kellermann, 1879 in Fürth geboren, war ein Autor von ausgeprägter Reiseneigung und bildkünstlerischer Sensibilität. Seine Erfahrungen als Weltreisender, seine Aufenthalte in fremden Landschaften und sein Interesse an technischen, sozialen und seelischen Grenzerfahrungen prägten sein Schreiben nachhaltig. Noch bevor er mit Der Tunnel internationale Bekanntheit erlangte, suchte er in Werken wie Das Meer nach Formen, in denen Natur, Moderne und inneres Erleben zusammengeführt werden konnten. Empfohlen sei dieses Buch Leserinnen und Lesern, die maritime Literatur nicht als bloße Seefahrtsromantik verstehen, sondern als poetische Reflexion über den Menschen vor dem Unermesslichen. Das Meer bietet atmosphärische Dichte, sprachliche Musikalität und einen aufschlussreichen Zugang zu Kellermanns früher Poetik.
Bernhard Kellermanns Das Meer entfaltet das Meer nicht bloß als Schauplatz, sondern als ästhetische und existentielle Macht: als Raum der Verheißung, der Entgrenzung und der Bedrohung. Der Roman verbindet Handlung und Naturbeschreibung zu einer dichterischen Studie über menschliche Sehnsucht, Einsamkeit und Schicksalsbewusstsein. In seinem Ton steht er der literarischen Moderne des frühen 20. Jahrhunderts nahe: impressionistische Wahrnehmungsbilder, neuromantische Ferne und psychologische Innenschau treten an die Stelle bloßer Abenteuererzählung. Kellermann, 1879 in Fürth geboren, war ein Autor von ausgeprägter Reiseneigung und bildkünstlerischer Sensibilität. Seine Erfahrungen als Weltreisender, seine Aufenthalte in fremden Landschaften und sein Interesse an technischen, sozialen und seelischen Grenzerfahrungen prägten sein Schreiben nachhaltig. Noch bevor er mit Der Tunnel internationale Bekanntheit erlangte, suchte er in Werken wie Das Meer nach Formen, in denen Natur, Moderne und inneres Erleben zusammengeführt werden konnten. Empfohlen sei dieses Buch Leserinnen und Lesern, die maritime Literatur nicht als bloße Seefahrtsromantik verstehen, sondern als poetische Reflexion über den Menschen vor dem Unermesslichen. Das Meer bietet atmosphärische Dichte, sprachliche Musikalität und einen aufschlussreichen Zugang zu Kellermanns früher Poetik.
Über den Autor
Bernhard Kellermann (1879 - 1951) war ein deutscher Schriftsteller. Ab 1904 machte er sich einen Namen als Romanautor, als eines seiner frühen Werke, Yester und Li, außerordentlichen Erfolg erreichte und bis 1939 insgesamt 183 Auflagen erlebte. Auch der Roman Ingeborg erreichte 131 Auflagen. In den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg erschienen Romane und Reiseberichte im Anschluss an Reisen in die USA und Japan. 1913 erschien sein Hauptwerk Der Tunnel. 1920 erschien der Roman Der 9. November, der sich kritisch mit dem Verhalten von Soldaten und Offizieren gegenüber der Bevölkerung auseinandersetzte.
Details
Erscheinungsjahr: 2023
Genre: Importe, Romane & Erzählungen
Rubrik: Belletristik
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 116 S.
ISBN-13: 9788027367146
ISBN-10: 802736714X
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Kellermann, Bernhard
Hersteller: e-artnow
Verantwortliche Person für die EU: e-artnow s.r.o., Za Sidlistem 22, ?-143 00 Prague, kristoferpaetau@gmail.com
Maße: 229 x 152 x 7 mm
Von/Mit: Bernhard Kellermann
Erscheinungsdatum: 16.01.2023
Gewicht: 0,181 kg
Artikel-ID: 126488460