Dekorationsartikel gehören nicht zum Leistungsumfang.
Sprache:
Deutsch
Regulärer Preis:
inkl. MwSt.
8,90 €
Versandkostenfrei per Post / DHL
Lieferzeit 4-7 Werktage
Kategorien:
Beschreibung
"Der Aufruhr um den Junker Ernst" entfaltet eine historische Erzählung, in der sich um die Gestalt eines jungen Adeligen soziale Spannung, politische Erwartung und volkstümliche Legendenbildung verdichten. Wassermann interessiert weniger das äußere Ereignis als die seelische Dynamik des Aufruhrs: Gerücht, Hoffnung und Machtangst verwandeln Geschichte in ein moralisches Drama. Sein Stil verbindet chronikalische Nüchternheit mit psychologischer Durchdringung und steht damit zwischen spätem Realismus, historischer Novellistik und der modernen Frage nach Schuld, Masse und Gewissen. Jakob Wassermann, 1873 in Fürth geboren und 1934 in Altaussee gestorben, gehörte zu den bedeutenden deutschsprachigen Erzählern des frühen 20. Jahrhunderts. Als jüdischer Autor in einer von Ausgrenzung geprägten Gesellschaft entwickelte er ein besonderes Sensorium für Recht und Unrecht, Außenseitertum und die zerstörerische Gewalt kollektiver Urteile. Diese Interessen, bekannt aus Werken wie "Caspar Hauser" und "Der Fall Maurizius", prägen auch diese Erzählung. Empfohlen sei das Buch Lesern, die historische Literatur nicht als Kostümstück, sondern als Analyse menschlicher und gesellschaftlicher Kräfte verstehen. Wassermann zeigt, wie politische Erregung entsteht, wie Autorität fragwürdig wird und wie ein einzelner Name zum Brennpunkt einer Epoche werden kann.
"Der Aufruhr um den Junker Ernst" entfaltet eine historische Erzählung, in der sich um die Gestalt eines jungen Adeligen soziale Spannung, politische Erwartung und volkstümliche Legendenbildung verdichten. Wassermann interessiert weniger das äußere Ereignis als die seelische Dynamik des Aufruhrs: Gerücht, Hoffnung und Machtangst verwandeln Geschichte in ein moralisches Drama. Sein Stil verbindet chronikalische Nüchternheit mit psychologischer Durchdringung und steht damit zwischen spätem Realismus, historischer Novellistik und der modernen Frage nach Schuld, Masse und Gewissen. Jakob Wassermann, 1873 in Fürth geboren und 1934 in Altaussee gestorben, gehörte zu den bedeutenden deutschsprachigen Erzählern des frühen 20. Jahrhunderts. Als jüdischer Autor in einer von Ausgrenzung geprägten Gesellschaft entwickelte er ein besonderes Sensorium für Recht und Unrecht, Außenseitertum und die zerstörerische Gewalt kollektiver Urteile. Diese Interessen, bekannt aus Werken wie "Caspar Hauser" und "Der Fall Maurizius", prägen auch diese Erzählung. Empfohlen sei das Buch Lesern, die historische Literatur nicht als Kostümstück, sondern als Analyse menschlicher und gesellschaftlicher Kräfte verstehen. Wassermann zeigt, wie politische Erregung entsteht, wie Autorität fragwürdig wird und wie ein einzelner Name zum Brennpunkt einer Epoche werden kann.
Details
| Erscheinungsjahr: | 2022 |
|---|---|
| Genre: | Importe, Romane & Erzählungen |
| Rubrik: | Belletristik |
| Medium: | Taschenbuch |
| Inhalt: | 64 S. |
| ISBN-13: | 9788027349890 |
| ISBN-10: | 8027349893 |
| Sprache: | Deutsch |
| Einband: | Kartoniert / Broschiert |
| Autor: | Wassermann, Jakob |
| Hersteller: | e-artnow |
| Verantwortliche Person für die EU: | e-artnow s.r.o., Za Sidlistem 22, ?-143 00 Prague, kristoferpaetau@gmail.com |
| Maße: | 229 x 152 x 4 mm |
| Von/Mit: | Jakob Wassermann |
| Erscheinungsdatum: | 15.12.2022 |
| Gewicht: | 0,108 kg |