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Beschreibung
Edmund Ashworth hat sein Leben lang Shakespeare übersetzt - besser als Schlegel, präziser als Fried, mit einem Gehör für den Vers, das er sich nie verzeihen konnte. Weil Gehör kein Argument ist. Weil Intuition in keiner Fußnote steht. Weil ein Mann, der in zwei Sprachen denkt und in keiner fühlt, dreiundzwanzig Notizbücher unter seinem Schreibtisch einsperrt und den Schlüssel behält.
Dreißig Jahre lang.
In dieser Zeit hat er seine Frau verloren, seine Tochter übersehen und seinen besten Studenten in acht Seiten zerstört. Er hat dreihundert Seiten über The Tempest geschrieben und auf jeder einzelnen die Wahrheit verfehlt.
Dann steht seine Tochter auf einer Bühne und inszeniert Prospero. Und Edmund steht im Publikum mit einem Bleistift in der Tasche, der stumpf ist, weil er ihn seit vierzig Jahren mit einem Taschenmesser spitzt wie sein Lehrer Hargraves, der einzige Mensch, der je zu ihm sagte: Du verstehst die Worte, Edmund. Aber du hörst die Musik nicht.
Die Bühne erzählt, wie Edmund die Musik hört. Seine Sprache schmilzt dabei - von 2.400 Wörtern auf 380. Wie Prosperos Geister: geschmolzen in Luft, in feine Luft.
Das sind die Gedankenstriche (-), nicht die Em-Dashes. Falls Treditions Textfeld HTML oder Formatierung erlaubt, setz 'The Tempest' und 'Die Bühne' kursiv. Falls nicht, lass es so - der Text funktioniert auch ohne.
Dreißig Jahre lang.
In dieser Zeit hat er seine Frau verloren, seine Tochter übersehen und seinen besten Studenten in acht Seiten zerstört. Er hat dreihundert Seiten über The Tempest geschrieben und auf jeder einzelnen die Wahrheit verfehlt.
Dann steht seine Tochter auf einer Bühne und inszeniert Prospero. Und Edmund steht im Publikum mit einem Bleistift in der Tasche, der stumpf ist, weil er ihn seit vierzig Jahren mit einem Taschenmesser spitzt wie sein Lehrer Hargraves, der einzige Mensch, der je zu ihm sagte: Du verstehst die Worte, Edmund. Aber du hörst die Musik nicht.
Die Bühne erzählt, wie Edmund die Musik hört. Seine Sprache schmilzt dabei - von 2.400 Wörtern auf 380. Wie Prosperos Geister: geschmolzen in Luft, in feine Luft.
Das sind die Gedankenstriche (-), nicht die Em-Dashes. Falls Treditions Textfeld HTML oder Formatierung erlaubt, setz 'The Tempest' und 'Die Bühne' kursiv. Falls nicht, lass es so - der Text funktioniert auch ohne.
Edmund Ashworth hat sein Leben lang Shakespeare übersetzt - besser als Schlegel, präziser als Fried, mit einem Gehör für den Vers, das er sich nie verzeihen konnte. Weil Gehör kein Argument ist. Weil Intuition in keiner Fußnote steht. Weil ein Mann, der in zwei Sprachen denkt und in keiner fühlt, dreiundzwanzig Notizbücher unter seinem Schreibtisch einsperrt und den Schlüssel behält.
Dreißig Jahre lang.
In dieser Zeit hat er seine Frau verloren, seine Tochter übersehen und seinen besten Studenten in acht Seiten zerstört. Er hat dreihundert Seiten über The Tempest geschrieben und auf jeder einzelnen die Wahrheit verfehlt.
Dann steht seine Tochter auf einer Bühne und inszeniert Prospero. Und Edmund steht im Publikum mit einem Bleistift in der Tasche, der stumpf ist, weil er ihn seit vierzig Jahren mit einem Taschenmesser spitzt wie sein Lehrer Hargraves, der einzige Mensch, der je zu ihm sagte: Du verstehst die Worte, Edmund. Aber du hörst die Musik nicht.
Die Bühne erzählt, wie Edmund die Musik hört. Seine Sprache schmilzt dabei - von 2.400 Wörtern auf 380. Wie Prosperos Geister: geschmolzen in Luft, in feine Luft.
Das sind die Gedankenstriche (-), nicht die Em-Dashes. Falls Treditions Textfeld HTML oder Formatierung erlaubt, setz 'The Tempest' und 'Die Bühne' kursiv. Falls nicht, lass es so - der Text funktioniert auch ohne.
Dreißig Jahre lang.
In dieser Zeit hat er seine Frau verloren, seine Tochter übersehen und seinen besten Studenten in acht Seiten zerstört. Er hat dreihundert Seiten über The Tempest geschrieben und auf jeder einzelnen die Wahrheit verfehlt.
Dann steht seine Tochter auf einer Bühne und inszeniert Prospero. Und Edmund steht im Publikum mit einem Bleistift in der Tasche, der stumpf ist, weil er ihn seit vierzig Jahren mit einem Taschenmesser spitzt wie sein Lehrer Hargraves, der einzige Mensch, der je zu ihm sagte: Du verstehst die Worte, Edmund. Aber du hörst die Musik nicht.
Die Bühne erzählt, wie Edmund die Musik hört. Seine Sprache schmilzt dabei - von 2.400 Wörtern auf 380. Wie Prosperos Geister: geschmolzen in Luft, in feine Luft.
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Über den Autor
Alexander Mark studierte Geschichte, Germanistik und Anglistik an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, mit Schwerpunkten in Mediävistik, Diachroner Linguistik und Shakespeare. Er war Stipendiat des Cusanuswerks. Seit über fünfunddreißig Jahren arbeitet er mit Sprache - als Autor, Übersetzer und Ghostwriter für Menschen, die genau wissen, was sie sagen wollen, nur noch nicht, wie es klingt. Er hat eine Firma mit bis zu zwölf Mitarbeitern gegründet und geführt und sie losgelassen, als sie für seine künstlerische Seele zu schwer geworden [...] einzelnes Genre war ihm immer zu eng. Er schreibt historische Romane: über Sulla und die späte Römische Republik, über Lord Nelson und das napoleonische Zeitalter. Er schreibt Gegenwartsbelletristik: in Walden folgt ein junger Influencer den Spuren Henry David Thoreaus. Drei Novellen sind jüngst erschienen. Er übersetzt Shakespeare: The Tempest liegt vor, weitere Stücke sind in Arbeit. Sein Buch zur Numerologie ist erschienen, ebenso der erste Band eines auf zwölf Bände angelegten Standardwerks zur [...] seinem Heimstudio in der Mühle komponiert und produziert er auch Musik: fünf Alben sind bisher entstanden, dazu Missa Solo, eine Messe für den einzelnen Menschen, der sie für sich selbst vollzieht - Text und Komposition aus eigener Feder, fertig aufgenommen. Hinzu kommt ein vollständiger Liederzyklus zu den Großen Arkana des Tarot: zweiundzwanzig Gedichte, zweiundzwanzig vertonte Lieder, alle im eigenen Studio produziert. Sein Musical Anjana ist als Komposition abgeschlossen, das Libretto fertig, der erste Teil bereits vertont. Und für Autoren, die schon ein gutes Buch geschrieben haben, ist er der Mann, der aus einem guten Buch ein exzellentes macht.Irgendwann hat er gemerkt, dass all diese Stimmen einen eigenen Ort brauchen. Dieser Ort ist der Arjuna Moksha Verlag - zugleich Heimat für sein eigenes Werk und Einladung an Autoren, die einen gleichgesinnten Verlag [...] lebt in einer alten Mühle irgendwo in Süddeutschland, an einem Mühlbach, der rauscht, ob man ihm zuhört oder nicht. Manche Figuren erfindet er. Die besten lässt er frei.
Details
| Empfohlen (von): | 16 |
|---|---|
| Erscheinungsjahr: | 2026 |
| Genre: | Belletristik, Romane & Erzählungen |
| Rubrik: | Belletristik |
| Medium: | Taschenbuch |
| Inhalt: | 132 S. |
| ISBN-13: | 9783384879950 |
| ISBN-10: | 3384879953 |
| Sprache: | Deutsch |
| Einband: | Kartoniert / Broschiert |
| Autor: | Mark, Alexander |
| Hersteller: | tredition |
| Verantwortliche Person für die EU: | tredition GmbH, Heinz-Beusen-Stieg 5, D-22926 Ahrensburg, operations@tredition.com |
| Maße: | 190 x 120 x 10 mm |
| Von/Mit: | Alexander Mark |
| Erscheinungsdatum: | 27.04.2026 |
| Gewicht: | 0,148 kg |