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Beschreibung
Die sieben Briefe des Ignatius von Antiochien, auf dem Weg des Bischofs zu seinem Martyrium in Rom verfasst, gehören zu den eindringlichsten Zeugnissen des frühen 2. Jahrhunderts. In knapper, bildreicher und theologisch dichter Prosa verbinden sie pastorale Mahnung, christologische Reflexion und ekklesiologische Programmatik. An Gemeinden in Ephesus, Magnesia, Tralles, Rom, Philadelphia, Smyrna sowie an Polykarp gerichtet, dokumentieren sie die Entstehung bischöflicher Autorität, die Abgrenzung gegen doketische Lehren und ein leidenschaftliches Verständnis des Martyriums als Nachfolge Christi. Ignatius, Bischof von Antiochien, schrieb nicht aus gelehrter Distanz, sondern aus der existenziellen Situation eines Gefangenen, der seine Hinrichtung erwartete. Gerade diese Grenzerfahrung verleiht seinen Briefen ihre Dringlichkeit: Einheit der Gemeinde, Treue zur Eucharistie und Bekenntnis zum fleischgewordenen Christus erscheinen als Antworten auf innere Spaltungen und äußere Bedrohung. Seine syrisch-antiochenische Herkunft, seine Amtsverantwortung und die römische Verfolgungspraxis prägen jedes Argument. Diese Sammlung empfiehlt sich allen, die die Frühgeschichte des Christentums nicht nur historisch, sondern auch geistig verstehen wollen. Sie bietet Theologen, Historikern und literarisch interessierten Lesern ein außergewöhnliches Dokument religiöser Selbstdeutung, kirchlicher Ordnung und rhetorischer Kraft an der Schwelle zwischen apostolischer Tradition und institutioneller Kirche.
Die sieben Briefe des Ignatius von Antiochien, auf dem Weg des Bischofs zu seinem Martyrium in Rom verfasst, gehören zu den eindringlichsten Zeugnissen des frühen 2. Jahrhunderts. In knapper, bildreicher und theologisch dichter Prosa verbinden sie pastorale Mahnung, christologische Reflexion und ekklesiologische Programmatik. An Gemeinden in Ephesus, Magnesia, Tralles, Rom, Philadelphia, Smyrna sowie an Polykarp gerichtet, dokumentieren sie die Entstehung bischöflicher Autorität, die Abgrenzung gegen doketische Lehren und ein leidenschaftliches Verständnis des Martyriums als Nachfolge Christi. Ignatius, Bischof von Antiochien, schrieb nicht aus gelehrter Distanz, sondern aus der existenziellen Situation eines Gefangenen, der seine Hinrichtung erwartete. Gerade diese Grenzerfahrung verleiht seinen Briefen ihre Dringlichkeit: Einheit der Gemeinde, Treue zur Eucharistie und Bekenntnis zum fleischgewordenen Christus erscheinen als Antworten auf innere Spaltungen und äußere Bedrohung. Seine syrisch-antiochenische Herkunft, seine Amtsverantwortung und die römische Verfolgungspraxis prägen jedes Argument. Diese Sammlung empfiehlt sich allen, die die Frühgeschichte des Christentums nicht nur historisch, sondern auch geistig verstehen wollen. Sie bietet Theologen, Historikern und literarisch interessierten Lesern ein außergewöhnliches Dokument religiöser Selbstdeutung, kirchlicher Ordnung und rhetorischer Kraft an der Schwelle zwischen apostolischer Tradition und institutioneller Kirche.
Details
Erscheinungsjahr: 2025
Genre: Importe, Religion & Theologie
Religion: Christentum
Rubrik: Geisteswissenschaften
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 116 S.
ISBN-13: 9788028397333
ISBN-10: 8028397336
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Antiochien, Ignatius
Übersetzung: Zeller, Franz
Hersteller: Copycat
Verantwortliche Person für die EU: Copycat s.r.o., 22, Holesovice, Schnirchova 662, ?-170 00 Prague, kristoferpaetau@gmail.com
Maße: 229 x 152 x 7 mm
Von/Mit: Ignatius Antiochien
Erscheinungsdatum: 29.06.2025
Gewicht: 0,181 kg
Artikel-ID: 133595207