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Beschreibung
Virginia Woolfs "Ein Zimmer für sich allein" ist ein grundlegender Essay der feministischen Literaturkritik, hervorgegangen aus Vorträgen an Frauencolleges in Cambridge. Mit der berühmten These, eine Frau brauche Geld und einen eigenen Raum, um schreiben zu können, verbindet Woolf historische Analyse, erzählerische Fiktion und ironische Gelehrsamkeit. Ihr Stil ist mäandernd, präzise und essayistisch offen; er stellt nicht nur literarische Kanons infrage, sondern zeigt, wie materielle Bedingungen, Bildung und patriarchale Institutionen weibliche Kreativität begrenzen. Virginia Woolf, 1882 in London geboren, war eine zentrale Gestalt der literarischen Moderne und der Bloomsbury Group. Ihre eigenen Erfahrungen als Schriftstellerin, Verlegerin der Hogarth Press und Intellektuelle in einer von Männern dominierten Kultur prägen diesen Text. Die Auseinandersetzung mit Shakespeare, der Universitätswelt, Erbschaft, Ausschluss und weiblicher Autorschaft verdichtet persönliche Beobachtung und kulturgeschichtliche Diagnose zu einer bis heute wirksamen Denkform. Dieses Buch empfiehlt sich allen, die Literatur nicht nur als Kunst, sondern als gesellschaftliche Praxis verstehen wollen. Es ist zugleich elegant, scharf und überraschend zugänglich. Wer nach den Voraussetzungen geistiger Freiheit fragt, findet hier einen Klassiker, dessen Argumente nichts von ihrer Dringlichkeit verloren haben.
Virginia Woolfs "Ein Zimmer für sich allein" ist ein grundlegender Essay der feministischen Literaturkritik, hervorgegangen aus Vorträgen an Frauencolleges in Cambridge. Mit der berühmten These, eine Frau brauche Geld und einen eigenen Raum, um schreiben zu können, verbindet Woolf historische Analyse, erzählerische Fiktion und ironische Gelehrsamkeit. Ihr Stil ist mäandernd, präzise und essayistisch offen; er stellt nicht nur literarische Kanons infrage, sondern zeigt, wie materielle Bedingungen, Bildung und patriarchale Institutionen weibliche Kreativität begrenzen. Virginia Woolf, 1882 in London geboren, war eine zentrale Gestalt der literarischen Moderne und der Bloomsbury Group. Ihre eigenen Erfahrungen als Schriftstellerin, Verlegerin der Hogarth Press und Intellektuelle in einer von Männern dominierten Kultur prägen diesen Text. Die Auseinandersetzung mit Shakespeare, der Universitätswelt, Erbschaft, Ausschluss und weiblicher Autorschaft verdichtet persönliche Beobachtung und kulturgeschichtliche Diagnose zu einer bis heute wirksamen Denkform. Dieses Buch empfiehlt sich allen, die Literatur nicht nur als Kunst, sondern als gesellschaftliche Praxis verstehen wollen. Es ist zugleich elegant, scharf und überraschend zugänglich. Wer nach den Voraussetzungen geistiger Freiheit fragt, findet hier einen Klassiker, dessen Argumente nichts von ihrer Dringlichkeit verloren haben.
Details
Erscheinungsjahr: 2025
Genre: Lyrik & Dramatik
Rubrik: Belletristik
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 68 S.
ISBN-13: 9788028391843
ISBN-10: 8028391842
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Woolf, Virginia
Hersteller: Copycat
Verantwortliche Person für die EU: Copycat s.r.o., 22, Holesovice, Schnirchova 662, ?-170 00 Prague, kristoferpaetau@gmail.com
Maße: 229 x 152 x 4 mm
Von/Mit: Virginia Woolf
Erscheinungsdatum: 23.06.2025
Gewicht: 0,114 kg
Artikel-ID: 133595718

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