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Beschreibung
Häusliche Gewalt stellt ein gegenüber umfangreichen staatlichen Bemühungen außerordentlich robustes Deliktsfeld dar. Diese Bemühungen umfassen viele präventive, repressive, rechtliche und soziale Maßnahmen. Da die Opferzahlen jedoch nicht nur nicht rückläufig, sondern sogar ansteigend sind, ist es notwendig sämtliche Bausteine kritisch zu diskutieren, die zur Verringerung der Fallzahlen und des damit verbundenen Leids beitragen könnten.

Das primäre Ziel der folgenden Überlegungen ist es, die Häusliche Gewalt - im engeren Sinne die Partnergewalt - mittels der Verbesserung des polizeilichen Vorgehens zu reduzieren - und dies weit überwiegend mit bereits vorhandenen Mitteln. Nach Ansicht des Verfassers stellt hierbei insbesondere die Rolle der Polizei als kommunikativer Akteur einen bislang unterschätzten Baustein dar.

Eine Verbesserung der kommunikativen Fertigkeiten von Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten wäre nicht nur eine Möglichkeit, bei Häuslicher Gewalt erfolgreicher agieren zu können. Hierdurch wären auch andere Problembereiche besser zu händeln, insbesondere solche, in denen die Polizei nicht die Oberhand innehat, etwa bei der Interaktion mit Suizidant*innen, verbarrikadierenden Personen oder beim Überbringen von Todesnachrichten.
Häusliche Gewalt stellt ein gegenüber umfangreichen staatlichen Bemühungen außerordentlich robustes Deliktsfeld dar. Diese Bemühungen umfassen viele präventive, repressive, rechtliche und soziale Maßnahmen. Da die Opferzahlen jedoch nicht nur nicht rückläufig, sondern sogar ansteigend sind, ist es notwendig sämtliche Bausteine kritisch zu diskutieren, die zur Verringerung der Fallzahlen und des damit verbundenen Leids beitragen könnten.

Das primäre Ziel der folgenden Überlegungen ist es, die Häusliche Gewalt - im engeren Sinne die Partnergewalt - mittels der Verbesserung des polizeilichen Vorgehens zu reduzieren - und dies weit überwiegend mit bereits vorhandenen Mitteln. Nach Ansicht des Verfassers stellt hierbei insbesondere die Rolle der Polizei als kommunikativer Akteur einen bislang unterschätzten Baustein dar.

Eine Verbesserung der kommunikativen Fertigkeiten von Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten wäre nicht nur eine Möglichkeit, bei Häuslicher Gewalt erfolgreicher agieren zu können. Hierdurch wären auch andere Problembereiche besser zu händeln, insbesondere solche, in denen die Polizei nicht die Oberhand innehat, etwa bei der Interaktion mit Suizidant*innen, verbarrikadierenden Personen oder beim Überbringen von Todesnachrichten.
Inhaltsverzeichnis
Vorwort

Problemstellung / Einleitung
Zyklus der Gewalt
Die polizeilichen Aufgaben

Fragestellung

Der strategisch/taktische Einsatz von Kommunikation
Ventilieren lassen
Tit for Tat
Ich-Botschaften
Löschen und Diskriminieren
Metakommunikation
Illusion der Alternativen
Idiodynamischen Prinzip
Partnerwechsel
Ja-aber-Technik

Aktives Zuhören als Schlüsseltechnik
Rapport statt Zwang
Das Aktive Zuhören in der - polizeilichen Anwendung
Vorteile des Aktiven Zuhörens
Beispiele für Interaktionen mit Opfern
Beispiele für Interaktionen mit Tätern

Diskussion
Mythen
Wissen und Können
Forschung
Limitierungen

Fazit

Literatur
Details
Erscheinungsjahr: 2026
Fachbereich: Angewandte Psychologie
Genre: Geisteswissenschaften, Kunst, Musik, Psychologie
Rubrik: Geisteswissenschaften
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 96 S.
ISBN-13: 9783866769762
ISBN-10: 3866769768
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Hallenberger, Frank
Hersteller: Lorei, Clemens, Prof. Dr.
Verlag f. Polizeiwissens.
Verantwortliche Person für die EU: Verlag für Polizeiwissenschaft, Eschersheimer Landstr. 508, D-60433 Frankfurt, verlag@polizeiwissenschaft.de
Maße: 206 x 151 x 12 mm
Von/Mit: Frank Hallenberger
Erscheinungsdatum: 30.04.2026
Gewicht: 0,121 kg
Artikel-ID: 135273374

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