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Beschreibung
Alexander Sergejewitsch Puschkins "Eugen Onegin" ist ein Versroman von außergewöhnlicher formaler Präzision und psychologischer Hellsicht. Im Zentrum stehen der weltmüde Dandy Onegin, die empfindsame Tatjana und der tragisch verletzte Lenski; aus ihren Begegnungen entfaltet sich ein Panorama russischer Adelsgesellschaft, ländlicher Sitten und urbaner Selbstinszenierung. Die berühmte Onegin-Strophe verbindet ironische Beweglichkeit, lyrische Verdichtung und erzählerische Distanz. Damit steht das Werk an der Schwelle zwischen Romantik und Realismus und begründet eine moderne russische Literatur, die gesellschaftliche Analyse mit innerer Erfahrung verschränkt. Puschkin, 1799 in Moskau geboren, war mit europäischer Aufklärung, französischer Literatur und russischer Volkskultur gleichermaßen vertraut. Seine Verbannungen, seine Nähe zu liberalen Kreisen und seine Erfahrung höfischer Kontrolle schärften seinen Blick für Freiheit, Konvention und soziale Rollen. "Eugen Onegin" verarbeitet diese Spannungen nicht programmatisch, sondern in einer kunstvollen, oft selbstreflexiven Erzählweise, die Biographie, Zeitdiagnose und literarisches Experiment verbindet. Empfohlen sei dieses Buch allen Lesern, die einen Klassiker nicht als Denkmal, sondern als lebendige Untersuchung von Liebe, Stolz, verpasster Möglichkeit und gesellschaftlicher Form erleben möchten. Wer Puschkins Klarheit folgt, entdeckt ein Werk von erstaunlicher Modernität.
Alexander Sergejewitsch Puschkins "Eugen Onegin" ist ein Versroman von außergewöhnlicher formaler Präzision und psychologischer Hellsicht. Im Zentrum stehen der weltmüde Dandy Onegin, die empfindsame Tatjana und der tragisch verletzte Lenski; aus ihren Begegnungen entfaltet sich ein Panorama russischer Adelsgesellschaft, ländlicher Sitten und urbaner Selbstinszenierung. Die berühmte Onegin-Strophe verbindet ironische Beweglichkeit, lyrische Verdichtung und erzählerische Distanz. Damit steht das Werk an der Schwelle zwischen Romantik und Realismus und begründet eine moderne russische Literatur, die gesellschaftliche Analyse mit innerer Erfahrung verschränkt. Puschkin, 1799 in Moskau geboren, war mit europäischer Aufklärung, französischer Literatur und russischer Volkskultur gleichermaßen vertraut. Seine Verbannungen, seine Nähe zu liberalen Kreisen und seine Erfahrung höfischer Kontrolle schärften seinen Blick für Freiheit, Konvention und soziale Rollen. "Eugen Onegin" verarbeitet diese Spannungen nicht programmatisch, sondern in einer kunstvollen, oft selbstreflexiven Erzählweise, die Biographie, Zeitdiagnose und literarisches Experiment verbindet. Empfohlen sei dieses Buch allen Lesern, die einen Klassiker nicht als Denkmal, sondern als lebendige Untersuchung von Liebe, Stolz, verpasster Möglichkeit und gesellschaftlicher Form erleben möchten. Wer Puschkins Klarheit folgt, entdeckt ein Werk von erstaunlicher Modernität.
Details
Erscheinungsjahr: 2023
Genre: Importe, Romane & Erzählungen
Rubrik: Belletristik
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 248 S.
ISBN-13: 9788028350598
ISBN-10: 8028350593
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Puschkin, Alexander Sergejewitsch
Übersetzung: Commichau, Theodor
Hersteller: Sharp Ink
Verantwortliche Person für die EU: Copycat s.r.o., 22, Holesovice, Schnirchova 662, ?-170 00 Prague, kristoferpaetau@gmail.com
Maße: 229 x 152 x 14 mm
Von/Mit: Alexander Sergejewitsch Puschkin
Erscheinungsdatum: 03.12.2023
Gewicht: 0,365 kg
Artikel-ID: 128620684

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