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Beschreibung
Hermann Bahrs Expressionismus ist weniger ein Manifest als eine gelehrte Diagnose der europäischen Moderne. In essayistischer, pointierter Prosa deutet Bahr den Expressionismus als notwendige Gegenbewegung zu Naturalismus, Impressionismus und positivistischer Weltgläubigkeit: Nicht mehr die Oberfläche der Erscheinungen, sondern der innere Aufschrei, die geistige Formung und die metaphysische Unruhe sollen Kunst begründen. Das Buch steht damit im Zentrum jener Debatten, in denen Literatur, Malerei und Theater nach 1900 ihre Wahrnehmungs- und Darstellungsweisen radikal erneuerten. Bahr, 1863 in Linz geboren und 1934 in München gestorben, war einer der beweglichsten Vermittler der deutschsprachigen Moderne. Als Kritiker, Dramatiker und Essayist begleitete er Naturalismus, Wiener Moderne, Secession und Jugendstil mit ungewöhnlicher Sensibilität für ästhetische Umbrüche. Seine Nähe zu Künstlerkreisen in Wien und Berlin, seine publizistische Erfahrung und sein lebenslanges Interesse an Stilwandel und geistiger Erneuerung erklären, weshalb er den Expressionismus nicht bloß beschrieb, sondern historisch einordnete und programmatisch verteidigte. Empfohlen sei dieses Buch allen, die den Expressionismus nicht nur als Stilbegriff, sondern als geistige Krise und künstlerische Antwort verstehen möchten. Bahr bietet keine trockene Kunstgeschichte, sondern eine engagierte, kluge Orientierung im Labor der Moderne. Gerade seine leidenschaftliche Urteilskraft macht den Text bis heute lesenswert.
Hermann Bahrs Expressionismus ist weniger ein Manifest als eine gelehrte Diagnose der europäischen Moderne. In essayistischer, pointierter Prosa deutet Bahr den Expressionismus als notwendige Gegenbewegung zu Naturalismus, Impressionismus und positivistischer Weltgläubigkeit: Nicht mehr die Oberfläche der Erscheinungen, sondern der innere Aufschrei, die geistige Formung und die metaphysische Unruhe sollen Kunst begründen. Das Buch steht damit im Zentrum jener Debatten, in denen Literatur, Malerei und Theater nach 1900 ihre Wahrnehmungs- und Darstellungsweisen radikal erneuerten. Bahr, 1863 in Linz geboren und 1934 in München gestorben, war einer der beweglichsten Vermittler der deutschsprachigen Moderne. Als Kritiker, Dramatiker und Essayist begleitete er Naturalismus, Wiener Moderne, Secession und Jugendstil mit ungewöhnlicher Sensibilität für ästhetische Umbrüche. Seine Nähe zu Künstlerkreisen in Wien und Berlin, seine publizistische Erfahrung und sein lebenslanges Interesse an Stilwandel und geistiger Erneuerung erklären, weshalb er den Expressionismus nicht bloß beschrieb, sondern historisch einordnete und programmatisch verteidigte. Empfohlen sei dieses Buch allen, die den Expressionismus nicht nur als Stilbegriff, sondern als geistige Krise und künstlerische Antwort verstehen möchten. Bahr bietet keine trockene Kunstgeschichte, sondern eine engagierte, kluge Orientierung im Labor der Moderne. Gerade seine leidenschaftliche Urteilskraft macht den Text bis heute lesenswert.
Details
| Genre: | Lyrik & Dramatik |
|---|---|
| Rubrik: | Belletristik |
| Medium: | Taschenbuch |
| ISBN-13: | 9788027265473 |
| ISBN-10: | 8027265479 |
| Sprache: | Deutsch |
| Autor: | Bahr, Hermann |
| Hersteller: | Musaicum Books |
| Verantwortliche Person für die EU: | OK Publishing s.r.o., 20a, Kosíre, Zahradníckova 1220, ?-150 00 Prague, obrody@gmail.com |
| Maße: | 220 x 160 x 3 mm |
| Von/Mit: | Hermann Bahr |
| Gewicht: | 0,093 kg |