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Beschreibung
Kinder zählen zu den ersten Opfern eines Krieges, doch können sie auch selbst wirkmächtige Akteure sein. Sie sind ein wesentlicher Teil der asymmetrischen Kriegsgesellschaften und prägen das Zusammenleben sowohl kurz- wie auch langfristig. Yuliya von Saal nimmt die überraschend vielfältigen Erfahrungen von sowjetischen Kindern in der NS-besetzten BSSR und in der unmittelbaren Nachkriegszeit in den Blick und zeigt, dass Minderjährige keineswegs nur eine randständige Opfergruppe des Vernichtungskrieges waren. Je nach Alter, Geschlecht und NS-"Rassenhierarchie" partizipierten Kinder am Kriegsgeschehen. Kinder wurden früh erwachsen, sie entdeckten Handlungsspielräume und entwickelten Überlebensstrategien, über die Erwachsene oft nicht verfügten. Zugleich verdeutlicht die Autorin, dass es keine homogene sowjetische Kriegskindheit gab und wie wichtig es ist, Kinder als Subjekte mit eigenen Verhaltensweisen in unser Verständnis von Vergangenheit zu integrieren.
Kinder zählen zu den ersten Opfern eines Krieges, doch können sie auch selbst wirkmächtige Akteure sein. Sie sind ein wesentlicher Teil der asymmetrischen Kriegsgesellschaften und prägen das Zusammenleben sowohl kurz- wie auch langfristig. Yuliya von Saal nimmt die überraschend vielfältigen Erfahrungen von sowjetischen Kindern in der NS-besetzten BSSR und in der unmittelbaren Nachkriegszeit in den Blick und zeigt, dass Minderjährige keineswegs nur eine randständige Opfergruppe des Vernichtungskrieges waren. Je nach Alter, Geschlecht und NS-"Rassenhierarchie" partizipierten Kinder am Kriegsgeschehen. Kinder wurden früh erwachsen, sie entdeckten Handlungsspielräume und entwickelten Überlebensstrategien, über die Erwachsene oft nicht verfügten. Zugleich verdeutlicht die Autorin, dass es keine homogene sowjetische Kriegskindheit gab und wie wichtig es ist, Kinder als Subjekte mit eigenen Verhaltensweisen in unser Verständnis von Vergangenheit zu integrieren.
Über den Autor
Yuliya von Saal ist Osteuropahistorikerin am Institut für Zeitgeschichte (München - Berlin).
Details
| Erscheinungsjahr: | 2026 |
|---|---|
| Genre: | Geisteswissenschaften, Geschichte, Kunst, Musik |
| Jahrhundert: | 20. Jahrhundert |
| Rubrik: | Geisteswissenschaften |
| Medium: | Buch |
| Inhalt: | 674 S. |
| ISBN-13: | 9783412534226 |
| ISBN-10: | 3412534226 |
| Sprache: | Deutsch |
| Herstellernummer: | BVK0017578 |
| Einband: | Gebunden |
| Autor: | Saal, Yuliya Von |
| Redaktion: |
Center for Eastern European Studies (CEES), Universität Zürich Historisches Seminar
Penter, Tanja Perovic, Jeronim Schmid, Ulrich |
| Herausgeber: |
Center for Eastern European Studies (CEES) Universität Zürich Historis
ches Seminar/Tanja Penter (Prof. Dr.)/Jeronim Perovic (Prof. Dr.) u a |
| Hersteller: |
Böhlau
Böhlau-Verlag GmbH |
| Verantwortliche Person für die EU: | Brill Deutschland GmbH, Wollmarktstr. 115, D-33098 Paderborn, productsafety@degruyterbrill.com |
| Abbildungen: | inkl. 23 Abbildungen |
| Maße: | 239 x 170 x 57 mm |
| Von/Mit: | Yuliya Von Saal |
| Erscheinungsdatum: | 11.03.2026 |
| Gewicht: | 1,241 kg |