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Beschreibung
Die Lebenswelt hat Konjunktur - insbesondere in der Soziologie (Akteurperspektive, Alltag, qualitative Forschung). Ihr Pate ist Schütz. Dessen 'phänomenologische' Sozialtheorie wird hier auf ihre vielfach unterstellten, aber nie geprüften Voraussetzungen in der Phänomenologie Husserls untersucht: Wie ist es bestellt um die Theorie der Lebenswelt in Soziologie und Philosophie? - Dabei interessiert die Denkform der Lebensweltphänomenologie aus soziologischer Sicht. Wie Husserl nach dem fundierenden 'Ego', das seine Lebenswelt kreiert, sucht Schütz nach dem Wesenskern der erfahrbaren Wirklichkeit, der ihre Variabilität verständlich machen soll. So steht Husserls Phänomenologie am Scheitelpunkt einer Denkbewegung, deren epistemologischer Fundamentalismus noch Schütz' Überwindungsversuch charakterisiert.
Die Lebenswelt hat Konjunktur - insbesondere in der Soziologie (Akteurperspektive, Alltag, qualitative Forschung). Ihr Pate ist Schütz. Dessen 'phänomenologische' Sozialtheorie wird hier auf ihre vielfach unterstellten, aber nie geprüften Voraussetzungen in der Phänomenologie Husserls untersucht: Wie ist es bestellt um die Theorie der Lebenswelt in Soziologie und Philosophie? - Dabei interessiert die Denkform der Lebensweltphänomenologie aus soziologischer Sicht. Wie Husserl nach dem fundierenden 'Ego', das seine Lebenswelt kreiert, sucht Schütz nach dem Wesenskern der erfahrbaren Wirklichkeit, der ihre Variabilität verständlich machen soll. So steht Husserls Phänomenologie am Scheitelpunkt einer Denkbewegung, deren epistemologischer Fundamentalismus noch Schütz' Überwindungsversuch charakterisiert.
Über den Autor
Frank Welz ist wissenschaftlicher Assistent am Institut für Soziologie der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.
Inhaltsverzeichnis
1. Der Gegenstand: Die phänomenologische Alternative im Kanon der Theorie.- 2. Die Perspektive einer Soziologie der Erkenntnis.- 3. Ausblick.- Erster Teil: Der Absolutismus des transzendentalen Ich. Struktur und Methode der Phänomenologie Husserls.- I. Der phänomenologische Ansatz: Die Suche nach einem absoluten Anfang.- II. Die phänomenologische Methodik: Denken vom Vorrang des Ich.- III. Die Wende zur Lebenswelt - als Fortentwicklung der transzendentalen Architektur.- IV. Kritik. Die Denkform des Absolutismus und die Forschungsmethodologie der Wissenschaft.- Zweiter Teil: Die Verabsolutierung der Lebenswelt in Schütz' phänomenologischer Sozialtheorie.- I. Phänomenologie der sozialen Welt? Grundzüge der Schützschen Methodologie.- II. Schütz' metatheoretische Basis. Die ursprüngliche Aporie einer phänomenologischen Sozialtheorie.- III. Sozialontologie der Lebenswelt statt Bewußtseinsanalyse.- IV. Kritik der Lebensweltphänomenologie.- Schlußbetrachtung.- Literatur.- Personenregister.
Details
Erscheinungsjahr: 1996
Fachbereich: Allgemeines
Genre: Recht, Sozialwissenschaften, Wirtschaft
Rubrik: Sozialwissenschaften
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 256 S.
1 s/w Illustr.
256 S. 1 Abb.
ISBN-13: 9783531128023
ISBN-10: 3531128027
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Welz, Frank
Hersteller: VS Verlag für Sozialwissenschaften
Verantwortliche Person für die EU: Springer VS in Springer Science + Business Media, Abraham-Lincoln-Str. 46, D-65189 Wiesbaden, juergen.hartmann@springer.com
Maße: 229 x 152 x 15 mm
Von/Mit: Frank Welz
Erscheinungsdatum: 01.01.1996
Gewicht: 0,382 kg
Artikel-ID: 101802669