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Beschreibung
Kunst gegen Kälte ist ein Streifzug durch verschiedene Perspektiven auf einen von wohnungslosen Personen selbstverwalteten Raum. Ausgangspunkt war eine einwöchige Intervention von Christoph Schlingensief im Jahr 1997: In einer ehemaligen Polizeiwache nahe des Hamburger Hauptbahnhofs entsteht der "Prototyp einer neuen Bahnhofsmission". Was als künstlerische Inszenierung begann, entwickelte sich über 25 Jahre zu einer kollektiven Realität - mit Suppenküche, Kulturprogramm, Innenstadtaktionen, Vereinsgründung und selbstverwalteten Strukturen.
Die "Mission" war Bühne und Rückzugsort, Alltag und Ausnahme, zwischen Kunst und Verantwortung, Sichtbarkeit und Verdrängung, Einbindung und Widerstand. Die Fotografien von Markus Scholz begleiten die Publikation aus der Mitte des Geschehens und dokumentieren eine langjährige Beziehung zur Praxis und den Menschen vor Ort.
Die Publikation verhandelt Fragen zur Rolle der Kunst im sozialen Raum: Wie verhält sich eine Stadt zur sichtbaren Obdachlosigkeit in ihrem Zentrum? Wie konnten wohnungslose Personen ihrer Rolle als "Befürsorgte" entkommen? Was bleibt, wenn sich künstlerische Initiator*innen bewusst zurücknehmen? Darf Kunst "nützlich" sein - und für wen?
Kunst gegen Kälte ist ein Streifzug durch verschiedene Perspektiven auf einen von wohnungslosen Personen selbstverwalteten Raum. Ausgangspunkt war eine einwöchige Intervention von Christoph Schlingensief im Jahr 1997: In einer ehemaligen Polizeiwache nahe des Hamburger Hauptbahnhofs entsteht der "Prototyp einer neuen Bahnhofsmission". Was als künstlerische Inszenierung begann, entwickelte sich über 25 Jahre zu einer kollektiven Realität - mit Suppenküche, Kulturprogramm, Innenstadtaktionen, Vereinsgründung und selbstverwalteten Strukturen.
Die "Mission" war Bühne und Rückzugsort, Alltag und Ausnahme, zwischen Kunst und Verantwortung, Sichtbarkeit und Verdrängung, Einbindung und Widerstand. Die Fotografien von Markus Scholz begleiten die Publikation aus der Mitte des Geschehens und dokumentieren eine langjährige Beziehung zur Praxis und den Menschen vor Ort.
Die Publikation verhandelt Fragen zur Rolle der Kunst im sozialen Raum: Wie verhält sich eine Stadt zur sichtbaren Obdachlosigkeit in ihrem Zentrum? Wie konnten wohnungslose Personen ihrer Rolle als "Befürsorgte" entkommen? Was bleibt, wenn sich künstlerische Initiator*innen bewusst zurücknehmen? Darf Kunst "nützlich" sein - und für wen?
Details
Erscheinungsjahr: 2026
Genre: Geisteswissenschaften, Kunst, Musik
Rubrik: Kunst & Musik
Thema: Bildende Kunst
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 240 S.
ISBN-13: 9783943253993
ISBN-10: 3943253996
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Ulmer, Anna
Fotograph: Scholz, Markus
Illustrator: Markus Scholz
Hersteller: Adocs
adocs Produktion und Verlag gGmbH
Verantwortliche Person für die EU: adocs produktion & verlag gGmbH, Annenstr. 16, D-20359 Hamburg, o.gemballa@adocs.de
Maße: 189 x 239 x 16 mm
Von/Mit: Anna Ulmer
Erscheinungsdatum: 19.07.2026
Gewicht: 0,6 kg
Artikel-ID: 135795157