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Beschreibung
Magdalena von Wied-Runkel wird 1537 Äbtissin in Nottuln. Sie gilt als evangelische Äbtissin im katholischen Münsterland. Das ehemalige Kloster war 1493 in einen freiweltlichen Damenstift umgewandelt worden. Im benachbarten Münster, der Residenzstadt des Fürstbischofs, ist zwei Jahre zuvor die "Täuferzeit", ein blutiges Kapitel der Kirchengeschichte, zu Ende gegangen. Die Veröffentlichung der Thesen Martin Luthers liegt zwanzig Jahre zurück. Es erfordert ein Eintauchen in die Kirchengeschichte, um zu beantworten, ob Magdalena von Wied-Runkel der evangelischen Konfession zuzuordnen ist. Es sind keine Quellen vorhanden, die belegen, ob sie ihr Amt aus eigener Motivation ausgeführt hat. Ein Blick in ihre Familiengeschichte gibt Aufschluss über die Orientierung der Familie im kirchlichen Bereich. Es gibt kein Bild von Magdalena von Wied-Runkel und es ist nichts Persönliches über sie bekannt. Darum erscheint sie in dem "fiktiven Tagebuch" als Fragende und Suchende. Als Frau bekleidet sie ein geistliches Amt und übernimmt eine verantwortungsvolle Aufgabe in einer Zeit, in der Männer das Geschehen in Kirche und Gesellschaft bestimmen.
Magdalena von Wied-Runkel wird 1537 Äbtissin in Nottuln. Sie gilt als evangelische Äbtissin im katholischen Münsterland. Das ehemalige Kloster war 1493 in einen freiweltlichen Damenstift umgewandelt worden. Im benachbarten Münster, der Residenzstadt des Fürstbischofs, ist zwei Jahre zuvor die "Täuferzeit", ein blutiges Kapitel der Kirchengeschichte, zu Ende gegangen. Die Veröffentlichung der Thesen Martin Luthers liegt zwanzig Jahre zurück. Es erfordert ein Eintauchen in die Kirchengeschichte, um zu beantworten, ob Magdalena von Wied-Runkel der evangelischen Konfession zuzuordnen ist. Es sind keine Quellen vorhanden, die belegen, ob sie ihr Amt aus eigener Motivation ausgeführt hat. Ein Blick in ihre Familiengeschichte gibt Aufschluss über die Orientierung der Familie im kirchlichen Bereich. Es gibt kein Bild von Magdalena von Wied-Runkel und es ist nichts Persönliches über sie bekannt. Darum erscheint sie in dem "fiktiven Tagebuch" als Fragende und Suchende. Als Frau bekleidet sie ein geistliches Amt und übernimmt eine verantwortungsvolle Aufgabe in einer Zeit, in der Männer das Geschehen in Kirche und Gesellschaft bestimmen.
Details
Erscheinungsjahr: 2026
Genre: Romane & Erzählungen
Rubrik: Belletristik
Medium: Buch
Inhalt: 35 S.
ISBN-13: 9783402252567
ISBN-10: 3402252562
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Stübecke, Ingrid
Hersteller: Aschendorff Verlag
Verantwortliche Person für die EU: Aschendorff Verlag GmbH & Co. KG, Soester Str. 13, D-48155 Münster, buchverlag@aschendorff-buchverlag.de
Abbildungen: 2 Abb.
Maße: 8 x 121 x 184 mm
Von/Mit: Ingrid Stübecke
Erscheinungsdatum: 07.08.2026
Gewicht: 0,048 kg
Artikel-ID: 136216597

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