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Beschreibung
In "Mozart und Salieri", einer der sogenannten Kleinen Tragödien, verdichtet Alexander S. Puschkin ein berühmtes kulturhistorisches Gerücht zu einem philosophischen Kammerspiel über Genie, Neid und die metaphysische Zumutung der Begabung. In knapper dramatischer Form, mit klassizistischer Strenge und psychologischer Präzision, begegnen sich der mühelos schöpferische Mozart und der asketisch arbeitende Salieri. Puschkins Stil verbindet musikalische Leichtigkeit mit tragischer Konzentration und steht im Kontext der romantischen Auseinandersetzung mit Künstlerexistenz, Schuld und göttlicher Gerechtigkeit. Puschkin, der große Erneuerer der russischen Literatur, schrieb das Stück 1830 während des sogenannten Boldino-Herbstes, einer außerordentlich produktiven Schaffensphase. Als Dichter, der selbst zwischen gesellschaftlicher Anerkennung, Zensur und aristokratischem Ehrbegriff lebte, besaß er ein feines Gespür für Ruhm, Rivalität und schöpferische Freiheit. Die Gestalt Salieris erlaubte ihm, die dunkle Kehrseite künstlerischer Disziplin zu untersuchen: den Wunsch, das Unverdiente zu richten. Dieses kurze Drama empfiehlt sich Lesern, die in wenigen Szenen eine erstaunliche Dichte an ästhetischen und moralischen Fragen suchen. Es ist ein Schlüsseltext über Kunst und Gerechtigkeit, zugleich zugänglich, elegant und beunruhigend zeitlos.
In "Mozart und Salieri", einer der sogenannten Kleinen Tragödien, verdichtet Alexander S. Puschkin ein berühmtes kulturhistorisches Gerücht zu einem philosophischen Kammerspiel über Genie, Neid und die metaphysische Zumutung der Begabung. In knapper dramatischer Form, mit klassizistischer Strenge und psychologischer Präzision, begegnen sich der mühelos schöpferische Mozart und der asketisch arbeitende Salieri. Puschkins Stil verbindet musikalische Leichtigkeit mit tragischer Konzentration und steht im Kontext der romantischen Auseinandersetzung mit Künstlerexistenz, Schuld und göttlicher Gerechtigkeit. Puschkin, der große Erneuerer der russischen Literatur, schrieb das Stück 1830 während des sogenannten Boldino-Herbstes, einer außerordentlich produktiven Schaffensphase. Als Dichter, der selbst zwischen gesellschaftlicher Anerkennung, Zensur und aristokratischem Ehrbegriff lebte, besaß er ein feines Gespür für Ruhm, Rivalität und schöpferische Freiheit. Die Gestalt Salieris erlaubte ihm, die dunkle Kehrseite künstlerischer Disziplin zu untersuchen: den Wunsch, das Unverdiente zu richten. Dieses kurze Drama empfiehlt sich Lesern, die in wenigen Szenen eine erstaunliche Dichte an ästhetischen und moralischen Fragen suchen. Es ist ein Schlüsseltext über Kunst und Gerechtigkeit, zugleich zugänglich, elegant und beunruhigend zeitlos.
Details
| Erscheinungsjahr: | 2025 |
|---|---|
| Genre: | Importe, Lyrik & Dramatik |
| Rubrik: | Belletristik |
| Medium: | Taschenbuch |
| ISBN-13: | 9788028510350 |
| ISBN-10: | 8028510353 |
| Sprache: | Deutsch |
| Einband: | Kartoniert / Broschiert |
| Autor: | Puschkin, Alexander S. |
| Übersetzung: | Copycat |
| Hersteller: | Copycat |
| Verantwortliche Person für die EU: | preigu GmbH & Co. KG, Lengericher Landstr. 19, D-49078 Osnabrück, mail@preigu.de |
| Maße: | 229 x 152 x 3 mm |
| Von/Mit: | Alexander S. Puschkin |
| Erscheinungsdatum: | 26.10.2025 |
| Gewicht: | 0,057 kg |