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Beschreibung
Dieser umfassende und systematische Leitfaden hilft ab der ersten Therapiestunde dabei, eine für die Patient:innen passende Vorgehensweise zu wählen. Für die ersten Jahre des psychotherapeutischen Berufs bietet dieses Buch alle notwendigen Handlungsanweisungen und ist somit der ideale Begleiter, um sich in die kognitiv-behaviorale Therapie einzuarbeiten.
Ausgehend von einer affektiv-kognitiven Theorie erläutert Serge K. D. Sulz zunächst die einzelnen Schritte der Fall- und Therapiekonzeption: vom Vorgehen beim Bindungsaufbau in der therapeutischen Beziehung über die Gesprächsführung und die Bedingungs- und Zielanalyse bis hin zum Erstellen eines Behandlungsplans. Im Anschluss werden die Therapiekomponenten Motivklärung, Fertigkeitentraining und Symptomtherapie anhand zahlreicher Interventionen erklärt und störungsspezifisch konkretisiert. Abschließend zeigt er Möglichkeiten auf, wie die Interventionen aus der Einzeltherapie auch im Gruppentherapiesetting Anwendung finden können.
Ausgehend von einer affektiv-kognitiven Theorie erläutert Serge K. D. Sulz zunächst die einzelnen Schritte der Fall- und Therapiekonzeption: vom Vorgehen beim Bindungsaufbau in der therapeutischen Beziehung über die Gesprächsführung und die Bedingungs- und Zielanalyse bis hin zum Erstellen eines Behandlungsplans. Im Anschluss werden die Therapiekomponenten Motivklärung, Fertigkeitentraining und Symptomtherapie anhand zahlreicher Interventionen erklärt und störungsspezifisch konkretisiert. Abschließend zeigt er Möglichkeiten auf, wie die Interventionen aus der Einzeltherapie auch im Gruppentherapiesetting Anwendung finden können.
Dieser umfassende und systematische Leitfaden hilft ab der ersten Therapiestunde dabei, eine für die Patient:innen passende Vorgehensweise zu wählen. Für die ersten Jahre des psychotherapeutischen Berufs bietet dieses Buch alle notwendigen Handlungsanweisungen und ist somit der ideale Begleiter, um sich in die kognitiv-behaviorale Therapie einzuarbeiten.
Ausgehend von einer affektiv-kognitiven Theorie erläutert Serge K. D. Sulz zunächst die einzelnen Schritte der Fall- und Therapiekonzeption: vom Vorgehen beim Bindungsaufbau in der therapeutischen Beziehung über die Gesprächsführung und die Bedingungs- und Zielanalyse bis hin zum Erstellen eines Behandlungsplans. Im Anschluss werden die Therapiekomponenten Motivklärung, Fertigkeitentraining und Symptomtherapie anhand zahlreicher Interventionen erklärt und störungsspezifisch konkretisiert. Abschließend zeigt er Möglichkeiten auf, wie die Interventionen aus der Einzeltherapie auch im Gruppentherapiesetting Anwendung finden können.
Ausgehend von einer affektiv-kognitiven Theorie erläutert Serge K. D. Sulz zunächst die einzelnen Schritte der Fall- und Therapiekonzeption: vom Vorgehen beim Bindungsaufbau in der therapeutischen Beziehung über die Gesprächsführung und die Bedingungs- und Zielanalyse bis hin zum Erstellen eines Behandlungsplans. Im Anschluss werden die Therapiekomponenten Motivklärung, Fertigkeitentraining und Symptomtherapie anhand zahlreicher Interventionen erklärt und störungsspezifisch konkretisiert. Abschließend zeigt er Möglichkeiten auf, wie die Interventionen aus der Einzeltherapie auch im Gruppentherapiesetting Anwendung finden können.
Über den Autor
Serge K. D. Sulz, Prof. Dr. phil. Dr. med., Dipl.-Psych., ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, für Psychosomatische Medizin (Psychoanalyse), Psychologischer Psychotherapeut sowie Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut. Er lehrt an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt und ist Ehrenpräsident der Deutschen Ärztlichen Gesellschaft für Verhaltenstherapie. Als Lehrbuchherausgeber und Fachbuchautor hat er zahlreiche Werke veröffentlicht. Sein Forschungsschwerpunkt liegt in der Mentalisierungsfördernden Verhaltenstherapie.
Inhaltsverzeichnis
Vorwort zur Einführung in die Praxis 15
1 Fall- und Therapiekonzeption
1.1 Eine affektiv-kognitive Therapietheorie für die Verhaltenstherapie 21
1.1.1 Theorie 21
1.1.1.1 Annahmen 21
1.1.1.2 Zur Homöostaseannahme 22
1.1.1.3 Zur Entwicklungsannahme 24
1.1.1.4 Zur Konstruktions- und Selbstorganisationsannahme 25
1.1.1.5 Entstehung und Funktion des Symptoms 26
1.1.1.6 Der Prozess der Symptombildung 26
1.1.1.7 Die Therapieziele 27
1.1.1.8 Die Therapiestrategie 27
1.1.2 Therapiepraxis 28
1.1.2.1 Die therapeutische Beziehung - die therapeutische Interaktion 29
1.1.2.1.1 Die therapeutische Beziehung - Maximen 29
1.1.2.1.2 Die Entwicklung der therapeutischen Beziehung im Laufe der Therapie 29
1.1.2.1.3 Das Symptom als Beziehungsstifter und primärer Therapieauftrag 30
1.1.2.2 Thematische Rekonstruktion der kindlichen Entwicklung
und des Verharrens in kindlichen Überlebensstrategien 30
1.1.2.3 Entwicklung der Veränderungsstrategie 31
1.2 Therapiethemen 33
1.3 Die therapeutische Beziehung in der Verhaltenstherapie heute:
Von der Strategie der Übertragung zur heilenden Beziehungserfahrung 41
1.3.1 Gestaltung der therapeutischen Beziehung 44
1.3.1.1 Welche Aspekte sind wichtig
für die Gestaltung der therapeutischen Beziehung? 45
1.3.1.2 Konkrete Planung der Beziehungsgestaltung 46
1.3.1.3 Konkrete Vorbereitung auf Beziehungstests 47
1.3.2 Entwicklung der therapeutischen Beziehung im Therapieverlauf 48
1.3.2.1 Analyse der therapeutischen Beziehung im Therapieprozess 52
1.3.3 Störungen in der therapeutischen Beziehung 59
1.3.3.1 Das Beziehungs-Problemgespräch zwischen PatientIn und TherapeutIn 59
1.3.3.1.1 Die Beziehungs-Kampfstrategie ersetzen
durch eine neue Beziehungsgestaltung 59
1.3.3.1.2 Alte Rollenspiele ersetzen durch Einnehmen neuer Rollen 60
1.3.3.1.3 Alte Interaktionsmuster entdecken und durch neue ersetzen 60
1.3.3.1.4 Motivationale Klärung dysfunktionaler Interaktions-
und Beziehungsmuster 61
1.3.4 Empirische Studien zur therapeutischen Beziehung 64
1.4 Gesprächsführung in den verschiedenen Phasen der Therapie 67
1.4.1 Dreifache Gesprächsführung: emotiv - kognitiv - metakognitiv 68
1.4.1.1 Emotive Gesprächsführung 68
1.4.1.2 Kognitive Gesprächsführung 73
1.4.1.3 Metakognitive Gesprächsführung 75
1.4.1.3.1 Prinzipielles zur metakognitiven Gesprächsführung 75
1.4.1.3.2 Vorgehen beim metakognitiven Gespräch -
Theory of Mind entstehen lassen und zur Empathie
finden durch reines Fragen und Zuhören 76
1.5 Der Therapieprozess 79
1.5.1 Die 20 Schritte des Therapieprozesses 79
1.5.2 Wie können die 20 Schritte des Therapieprozesses erfolgen? 83
1.5.2.1 Aufbau von Hoffnung und Glaube 83
1.5.2.2 Aufbau einer förderlichen therapeutischen Beziehung 85
1.5.2.3 Aufbau von Therapiemotivation 85
1.5.2.4 Herstellen tiefer emotionaler Erfahrung (Exposition) 87
1.5.2.5 Neubewertung 88
1.5.2.6 Herstellen von Akzeptanz - oder die Brücke über den Rubikon 90
1.5.2.7 Ressourcenmobilisierung 91
1.5.2.8 Herstellen von Änderungsentscheidung 92
1.5.2.9 Loslassen, Abschied, Trauer 93
1.5.2.10 Überwinden der Angst vor Veränderung 94
1.5.2.11 Veränderung des Erlebens und Verhaltens 95
1.5.2.12 Erfahrung von Selbsteffizienz 97
1.5.2.13 Umgang mit Niederlagen 97
1.5.2.14 Automatisierung des neuen Verhaltens und Erlebens 99
1.5.2.15 Generalisierung des neuen Verhaltens und Erlebens 100
1.5.2.16 Selbstmanagement des Verhaltens und Erlebens 101
1.5.2.17 Bahnung weiterer Selbstentwicklung 102
1.5.2.18 Abschied, Trauer, Trennung 103
1.5.2.19 Die Zeit nach der Therapie 105
1.5.2.20 Die Zukunft 106
1.5.2.21 Empirische Studie zum Therapieprozess 106
2 Die Therapie-Praxis
2.1 Erstgespräch und Beschwerdeschilderung 111
2.2 Diagnostische Maßnahmen - die fünf diagnostischen Sitzungen
und das Verhaltensdiagnostiksystem VDS 113
2.2.1 Die fünf diagnostischen Sitzungen 113
2.2.2 Das Verhaltensdiagnostiksystem als Instrument
der horizontalen und vertikalen Verhaltensanalyse,
Makroanalyse und Funktionsanalyse 115
2.3 Befunderhebung, Syndromdiagnose und ICD-10-Diagnose 119
2.4 Indikationsstellung und Prognose 121
2.4.1 Indikationsstellung 121
2.4.2 Prognose 122
2.5 Anamnese der Lebens- und Krankheitsgeschichte 125
2.5.1 Themenbereiche des VDS1 Anamnesefragebogens
und des VDS4 Anamnese-Interviews zur Lebens- und Krankheitsgeschichte 126
2.6 Verhaltens- und Bedingungsanalyse 129
2.6.1 Verhaltensanalyse 129
2.6.1.1 Verhaltensanalyse-Leitfaden 130
2.6.2 Bedingungsanalyse (O-Variable) 132
2.6.3 Mikroebene 133
2.6.3.1 Problemsituation S 133
2.6.3.2 Problemreaktion R 134
2.6.3.3 Problemkonsequenz C 134
2.6.3.4 Verhaltenstyp: zu intensive, zu schwache,
qualitative neue Verhaltensweisen 135
2.6.4 Makroebene 135
2.6.4.1 Zusammenhang Problem-Symptom 135
2.6.4.2 Stabilisierungsfunktion der Symptome 136
2.6.4.3 Verhaltensaktiva 136
2.6.4.4 Selbsthilfemöglichkeiten 137
2.6.4.5 Der Beitrag der sozialen Umwelt zur Aufrechterhaltung der Störung 137
2.6.4.6 Die vertikale Verhaltensanalyse 137
2.6.4.7 Entwickeltes versus gelerntes Verhalten 138
2.6.5 Noch einmal Frau A. als Beispielfall 138
2.6.6 Zusammenfassung Verhaltens- und Bedingungsanalyse Leitfaden 139
2.7 Zielanalyse - der strategische Aufbau der Therapie 141
2.7.1 Von der Störung zum Therapieziel - idiografische Zielanalyse 141
2.7.1.1 SYSTEMATISCHE ZIELANALYSE: Vom Störungsdetail zum Detailziel 143
2.7.1.2 ZIELSPEZIFITÄT: Vergleich der Therapieziele bei verschiedenen Störungen 144
2.7.1.3 ZIELPRIORITÄTEN: Von den Detailzielen zum Globalziel 147
2.7.1.4 ZIELE DER THERAPEUTIN: Wo bleibt die PatientIn? 149
2.7.1.5 ZIELERWARTUNGEN: Die Richtung stimmt, aber wie weit geht die Reise? 151
2.7.2 Allgemeine Zieltaxonomien 153
2.7.2.1 Prozessuale Etappenziele 153
2.7.2.2 Salutogenetische ressourcenorientierte Therapieziele 153
2.8 Der Behandlungsplan: Viele Wege führen nach Rom 157
2.8.1 THERAPEUTISCHE STRATEGIEN: Welche Wege wie begehen? 157
2.8.1.1 Vom SORKC-Schema ausgehende Ziele und Interventionsstrategien 158
2.8.1.2 Die Gesamtstrategie als Kern der Fallkonzeption 162
2.8.1.3 Die drei Säulen der Strategisch-Behavioralen Therapie 163
2.8.1.3.1 Säule 1: Symptomtherapie 163
2.8.1.3.2 Säule 2: Aufbau von Fertigkeiten - Skills Training 164
2.8.1.3.3 Säule 3: Motivklärung und Überlebensregel 164
2.8.1.4 Individualisierung des Therapieplans 164
2.8.2 Planung des zeitlichen, inhaltlichen
und prozessualen Ablaufs der Therapie 165
2.9 Die Überlebensregel und die Klärung der Motive 167
2.9.1 Die Erschließung der Überlebensregel
aus den heutigen Motiven und Verhaltensweisen 168
2.9.1.1 Das biografische Störungsmodell 169
2.9.1.2 Heutige Grundmotive (Bedürfnis, Angst)
und Verhaltensstereotypien (Persönlichkeit) 169
2.9.1.2.1 Heutige Grundbedürfnisse/zentrale Bedürfnisse 169
2.9.1.2.2 Heutige Grundformen der Angst/zentrale Ängste 171
2.9.1.2.3 Persönlichkeit heute (dysfunktionale Persönlichkeitszüge) 171
2.9.1.2.4 Frustrierendes Elternverhalten, das zur Überlebensregel führte 172
2.9.1.2.5 Liste der persönlichkeitsspezifischen Überlebensregeln 174
2.9.2 Ableitung der dysfunktionalen Überlebensregel
aus der Lerngeschichte und den Beziehungen zu Vater und Mutter 175
2.9.3 Entgegen der Überlebensregel handeln 177
2.9.4 Neue Erfahrung: Die neue Erlaubnis gebende Lebensregel 179
2.10 Achtsamkeit und Akzeptanz 181
2.10.1 Übung Body Scan 182
2.10.2 Atemübung 184
2.10.3 Sitzmeditation 185
3 Die Symptomtherapie
3.1 Beschwerden, Symptome und Symptomtherapie 189
3.2 Symptomtherapie bei allen Störungen -
Mit meinem Symptom umgehen lernen 191
3.2.1 Kognitive Symptombewältigung 193
3.2.2 Umgang mit dem Verhaltenssymptom 193
3.2.3 Umgang mit der Reaktionskette zum Symptom 193
3.2.3.1 Die primäre Emotion wahrnehmen lernen 194
3.2.3.2 Den primären Handlungsimpuls bewusst verantwortlich steuern lernen 195
3.2.3.3 Die Folgen der intendierten Handlung realistisch einschätzen lernen 195
3.2.3.4 Das sekundäre gegensteuernde Gefühl ignorieren lernen 196
3.2.3.5 Meisterndes Verhalten aufbauen 197
3.2.3.6 Umgang mit der symptomauslösenden Situation 197
3.2.4 So beginnt die praktische Umsetzung 198
3.2.5 Umgang mit den symptom aufrechterhaltenden Bedingungen 198
3.2.6 Rückfallprophylaxe 199
3.2.6.1 Rückfallprophylaxe durch Erlaubnis des Rückfalls 200
3.3 Störungsspezifische Symptomtherapie der Depression 203
3.3.1 Fallbeispiel 208
3.3.1.1 Fallspezifische Formulierung der Bedingungsanalyse (Makroebene) 208
3.3.1.2 Fallspezifische Formulierung der Verhaltensanalyse (Mikroebene) 209
3.3.1.3 Fallspezifische Formulierung der Funktionsanalyse 209
3.3.1.4 Fallspezifische Formulierung der Therapieziele 209
3.3.1.5 Fallspezifische Formulierung des Therapieplans 210
3.4 Therapiestrategien bei Angsterkrankungen 211
3.4.1 Funktionale und dysfunktionale Angst 211
3.4.1.1 Das lernpsychologische Erklärungsmodell der Phobie 213
3.4.1.2 Das lernpsychologische Erklärungsmodell der PANIK 213
3.4.1.3 Welche störungsspezifische Therapie? 214
3.4.2 Mit meiner Angst umgehen lernen -
Entspannung als Vorbereitung
auf die Systematische Desensibilisierung 214
3.4.2.1 Mit meiner Angst (spezifische Phobie) umgehen lernen -
durch systematische Desensibilisierung 215
3.4.2.2 Mit meiner Angst umgehen lernen - durch kognitive Angstbewältigung 216
3.4.2.3 Vorbereitung: Vermittlung eines kognitiven Angstmodells (AACES) 216
3.4.2.4 Mit meiner Angst umgehen lernen - durch Angstkonfrontation 218
3.4.2.5 Praktisches Vorgehen bei der massierten Konfrontation 218
3.4.2.6 Soziale Ängste: Mit meiner Angst umgehen lernen -
durch Verhaltensexperimente oder soziales Kompetenztraining 219
3.4.3 Notfallplan für den Rückfall -
Einsatz der gelernten Angst Bewältigungsstrategien 219
3.4.4 Therapie weiterer Angststörungen 220
3.4.4.1 Generalisierte Angststörung (GAS) 220
3.4.4.2 Therapie von Zwangsstörungen 221
3.4.5 Fallbeispiel 1: Agoraphobie und Panik 222
3.4.6 Fallbeispiel 2: Soziale Phobie 223
3.5 Symptomtherapie Alkoholismus 225
3.5.1 Ein...
1 Fall- und Therapiekonzeption
1.1 Eine affektiv-kognitive Therapietheorie für die Verhaltenstherapie 21
1.1.1 Theorie 21
1.1.1.1 Annahmen 21
1.1.1.2 Zur Homöostaseannahme 22
1.1.1.3 Zur Entwicklungsannahme 24
1.1.1.4 Zur Konstruktions- und Selbstorganisationsannahme 25
1.1.1.5 Entstehung und Funktion des Symptoms 26
1.1.1.6 Der Prozess der Symptombildung 26
1.1.1.7 Die Therapieziele 27
1.1.1.8 Die Therapiestrategie 27
1.1.2 Therapiepraxis 28
1.1.2.1 Die therapeutische Beziehung - die therapeutische Interaktion 29
1.1.2.1.1 Die therapeutische Beziehung - Maximen 29
1.1.2.1.2 Die Entwicklung der therapeutischen Beziehung im Laufe der Therapie 29
1.1.2.1.3 Das Symptom als Beziehungsstifter und primärer Therapieauftrag 30
1.1.2.2 Thematische Rekonstruktion der kindlichen Entwicklung
und des Verharrens in kindlichen Überlebensstrategien 30
1.1.2.3 Entwicklung der Veränderungsstrategie 31
1.2 Therapiethemen 33
1.3 Die therapeutische Beziehung in der Verhaltenstherapie heute:
Von der Strategie der Übertragung zur heilenden Beziehungserfahrung 41
1.3.1 Gestaltung der therapeutischen Beziehung 44
1.3.1.1 Welche Aspekte sind wichtig
für die Gestaltung der therapeutischen Beziehung? 45
1.3.1.2 Konkrete Planung der Beziehungsgestaltung 46
1.3.1.3 Konkrete Vorbereitung auf Beziehungstests 47
1.3.2 Entwicklung der therapeutischen Beziehung im Therapieverlauf 48
1.3.2.1 Analyse der therapeutischen Beziehung im Therapieprozess 52
1.3.3 Störungen in der therapeutischen Beziehung 59
1.3.3.1 Das Beziehungs-Problemgespräch zwischen PatientIn und TherapeutIn 59
1.3.3.1.1 Die Beziehungs-Kampfstrategie ersetzen
durch eine neue Beziehungsgestaltung 59
1.3.3.1.2 Alte Rollenspiele ersetzen durch Einnehmen neuer Rollen 60
1.3.3.1.3 Alte Interaktionsmuster entdecken und durch neue ersetzen 60
1.3.3.1.4 Motivationale Klärung dysfunktionaler Interaktions-
und Beziehungsmuster 61
1.3.4 Empirische Studien zur therapeutischen Beziehung 64
1.4 Gesprächsführung in den verschiedenen Phasen der Therapie 67
1.4.1 Dreifache Gesprächsführung: emotiv - kognitiv - metakognitiv 68
1.4.1.1 Emotive Gesprächsführung 68
1.4.1.2 Kognitive Gesprächsführung 73
1.4.1.3 Metakognitive Gesprächsführung 75
1.4.1.3.1 Prinzipielles zur metakognitiven Gesprächsführung 75
1.4.1.3.2 Vorgehen beim metakognitiven Gespräch -
Theory of Mind entstehen lassen und zur Empathie
finden durch reines Fragen und Zuhören 76
1.5 Der Therapieprozess 79
1.5.1 Die 20 Schritte des Therapieprozesses 79
1.5.2 Wie können die 20 Schritte des Therapieprozesses erfolgen? 83
1.5.2.1 Aufbau von Hoffnung und Glaube 83
1.5.2.2 Aufbau einer förderlichen therapeutischen Beziehung 85
1.5.2.3 Aufbau von Therapiemotivation 85
1.5.2.4 Herstellen tiefer emotionaler Erfahrung (Exposition) 87
1.5.2.5 Neubewertung 88
1.5.2.6 Herstellen von Akzeptanz - oder die Brücke über den Rubikon 90
1.5.2.7 Ressourcenmobilisierung 91
1.5.2.8 Herstellen von Änderungsentscheidung 92
1.5.2.9 Loslassen, Abschied, Trauer 93
1.5.2.10 Überwinden der Angst vor Veränderung 94
1.5.2.11 Veränderung des Erlebens und Verhaltens 95
1.5.2.12 Erfahrung von Selbsteffizienz 97
1.5.2.13 Umgang mit Niederlagen 97
1.5.2.14 Automatisierung des neuen Verhaltens und Erlebens 99
1.5.2.15 Generalisierung des neuen Verhaltens und Erlebens 100
1.5.2.16 Selbstmanagement des Verhaltens und Erlebens 101
1.5.2.17 Bahnung weiterer Selbstentwicklung 102
1.5.2.18 Abschied, Trauer, Trennung 103
1.5.2.19 Die Zeit nach der Therapie 105
1.5.2.20 Die Zukunft 106
1.5.2.21 Empirische Studie zum Therapieprozess 106
2 Die Therapie-Praxis
2.1 Erstgespräch und Beschwerdeschilderung 111
2.2 Diagnostische Maßnahmen - die fünf diagnostischen Sitzungen
und das Verhaltensdiagnostiksystem VDS 113
2.2.1 Die fünf diagnostischen Sitzungen 113
2.2.2 Das Verhaltensdiagnostiksystem als Instrument
der horizontalen und vertikalen Verhaltensanalyse,
Makroanalyse und Funktionsanalyse 115
2.3 Befunderhebung, Syndromdiagnose und ICD-10-Diagnose 119
2.4 Indikationsstellung und Prognose 121
2.4.1 Indikationsstellung 121
2.4.2 Prognose 122
2.5 Anamnese der Lebens- und Krankheitsgeschichte 125
2.5.1 Themenbereiche des VDS1 Anamnesefragebogens
und des VDS4 Anamnese-Interviews zur Lebens- und Krankheitsgeschichte 126
2.6 Verhaltens- und Bedingungsanalyse 129
2.6.1 Verhaltensanalyse 129
2.6.1.1 Verhaltensanalyse-Leitfaden 130
2.6.2 Bedingungsanalyse (O-Variable) 132
2.6.3 Mikroebene 133
2.6.3.1 Problemsituation S 133
2.6.3.2 Problemreaktion R 134
2.6.3.3 Problemkonsequenz C 134
2.6.3.4 Verhaltenstyp: zu intensive, zu schwache,
qualitative neue Verhaltensweisen 135
2.6.4 Makroebene 135
2.6.4.1 Zusammenhang Problem-Symptom 135
2.6.4.2 Stabilisierungsfunktion der Symptome 136
2.6.4.3 Verhaltensaktiva 136
2.6.4.4 Selbsthilfemöglichkeiten 137
2.6.4.5 Der Beitrag der sozialen Umwelt zur Aufrechterhaltung der Störung 137
2.6.4.6 Die vertikale Verhaltensanalyse 137
2.6.4.7 Entwickeltes versus gelerntes Verhalten 138
2.6.5 Noch einmal Frau A. als Beispielfall 138
2.6.6 Zusammenfassung Verhaltens- und Bedingungsanalyse Leitfaden 139
2.7 Zielanalyse - der strategische Aufbau der Therapie 141
2.7.1 Von der Störung zum Therapieziel - idiografische Zielanalyse 141
2.7.1.1 SYSTEMATISCHE ZIELANALYSE: Vom Störungsdetail zum Detailziel 143
2.7.1.2 ZIELSPEZIFITÄT: Vergleich der Therapieziele bei verschiedenen Störungen 144
2.7.1.3 ZIELPRIORITÄTEN: Von den Detailzielen zum Globalziel 147
2.7.1.4 ZIELE DER THERAPEUTIN: Wo bleibt die PatientIn? 149
2.7.1.5 ZIELERWARTUNGEN: Die Richtung stimmt, aber wie weit geht die Reise? 151
2.7.2 Allgemeine Zieltaxonomien 153
2.7.2.1 Prozessuale Etappenziele 153
2.7.2.2 Salutogenetische ressourcenorientierte Therapieziele 153
2.8 Der Behandlungsplan: Viele Wege führen nach Rom 157
2.8.1 THERAPEUTISCHE STRATEGIEN: Welche Wege wie begehen? 157
2.8.1.1 Vom SORKC-Schema ausgehende Ziele und Interventionsstrategien 158
2.8.1.2 Die Gesamtstrategie als Kern der Fallkonzeption 162
2.8.1.3 Die drei Säulen der Strategisch-Behavioralen Therapie 163
2.8.1.3.1 Säule 1: Symptomtherapie 163
2.8.1.3.2 Säule 2: Aufbau von Fertigkeiten - Skills Training 164
2.8.1.3.3 Säule 3: Motivklärung und Überlebensregel 164
2.8.1.4 Individualisierung des Therapieplans 164
2.8.2 Planung des zeitlichen, inhaltlichen
und prozessualen Ablaufs der Therapie 165
2.9 Die Überlebensregel und die Klärung der Motive 167
2.9.1 Die Erschließung der Überlebensregel
aus den heutigen Motiven und Verhaltensweisen 168
2.9.1.1 Das biografische Störungsmodell 169
2.9.1.2 Heutige Grundmotive (Bedürfnis, Angst)
und Verhaltensstereotypien (Persönlichkeit) 169
2.9.1.2.1 Heutige Grundbedürfnisse/zentrale Bedürfnisse 169
2.9.1.2.2 Heutige Grundformen der Angst/zentrale Ängste 171
2.9.1.2.3 Persönlichkeit heute (dysfunktionale Persönlichkeitszüge) 171
2.9.1.2.4 Frustrierendes Elternverhalten, das zur Überlebensregel führte 172
2.9.1.2.5 Liste der persönlichkeitsspezifischen Überlebensregeln 174
2.9.2 Ableitung der dysfunktionalen Überlebensregel
aus der Lerngeschichte und den Beziehungen zu Vater und Mutter 175
2.9.3 Entgegen der Überlebensregel handeln 177
2.9.4 Neue Erfahrung: Die neue Erlaubnis gebende Lebensregel 179
2.10 Achtsamkeit und Akzeptanz 181
2.10.1 Übung Body Scan 182
2.10.2 Atemübung 184
2.10.3 Sitzmeditation 185
3 Die Symptomtherapie
3.1 Beschwerden, Symptome und Symptomtherapie 189
3.2 Symptomtherapie bei allen Störungen -
Mit meinem Symptom umgehen lernen 191
3.2.1 Kognitive Symptombewältigung 193
3.2.2 Umgang mit dem Verhaltenssymptom 193
3.2.3 Umgang mit der Reaktionskette zum Symptom 193
3.2.3.1 Die primäre Emotion wahrnehmen lernen 194
3.2.3.2 Den primären Handlungsimpuls bewusst verantwortlich steuern lernen 195
3.2.3.3 Die Folgen der intendierten Handlung realistisch einschätzen lernen 195
3.2.3.4 Das sekundäre gegensteuernde Gefühl ignorieren lernen 196
3.2.3.5 Meisterndes Verhalten aufbauen 197
3.2.3.6 Umgang mit der symptomauslösenden Situation 197
3.2.4 So beginnt die praktische Umsetzung 198
3.2.5 Umgang mit den symptom aufrechterhaltenden Bedingungen 198
3.2.6 Rückfallprophylaxe 199
3.2.6.1 Rückfallprophylaxe durch Erlaubnis des Rückfalls 200
3.3 Störungsspezifische Symptomtherapie der Depression 203
3.3.1 Fallbeispiel 208
3.3.1.1 Fallspezifische Formulierung der Bedingungsanalyse (Makroebene) 208
3.3.1.2 Fallspezifische Formulierung der Verhaltensanalyse (Mikroebene) 209
3.3.1.3 Fallspezifische Formulierung der Funktionsanalyse 209
3.3.1.4 Fallspezifische Formulierung der Therapieziele 209
3.3.1.5 Fallspezifische Formulierung des Therapieplans 210
3.4 Therapiestrategien bei Angsterkrankungen 211
3.4.1 Funktionale und dysfunktionale Angst 211
3.4.1.1 Das lernpsychologische Erklärungsmodell der Phobie 213
3.4.1.2 Das lernpsychologische Erklärungsmodell der PANIK 213
3.4.1.3 Welche störungsspezifische Therapie? 214
3.4.2 Mit meiner Angst umgehen lernen -
Entspannung als Vorbereitung
auf die Systematische Desensibilisierung 214
3.4.2.1 Mit meiner Angst (spezifische Phobie) umgehen lernen -
durch systematische Desensibilisierung 215
3.4.2.2 Mit meiner Angst umgehen lernen - durch kognitive Angstbewältigung 216
3.4.2.3 Vorbereitung: Vermittlung eines kognitiven Angstmodells (AACES) 216
3.4.2.4 Mit meiner Angst umgehen lernen - durch Angstkonfrontation 218
3.4.2.5 Praktisches Vorgehen bei der massierten Konfrontation 218
3.4.2.6 Soziale Ängste: Mit meiner Angst umgehen lernen -
durch Verhaltensexperimente oder soziales Kompetenztraining 219
3.4.3 Notfallplan für den Rückfall -
Einsatz der gelernten Angst Bewältigungsstrategien 219
3.4.4 Therapie weiterer Angststörungen 220
3.4.4.1 Generalisierte Angststörung (GAS) 220
3.4.4.2 Therapie von Zwangsstörungen 221
3.4.5 Fallbeispiel 1: Agoraphobie und Panik 222
3.4.6 Fallbeispiel 2: Soziale Phobie 223
3.5 Symptomtherapie Alkoholismus 225
3.5.1 Ein...
Details
| Erscheinungsjahr: | 2026 |
|---|---|
| Fachbereich: | Angewandte Psychologie |
| Genre: | Geisteswissenschaften, Kunst, Musik, Psychologie |
| Rubrik: | Geisteswissenschaften |
| Medium: | Taschenbuch |
| Inhalt: |
428 S.
70 s/w Illustr. 25 Tab. |
| ISBN-13: | 9783825266073 |
| ISBN-10: | 3825266079 |
| Sprache: | Deutsch |
| Einband: | Kartoniert / Broschiert |
| Autor: | Sulz, Serge K. D. |
| Auflage: | 2. überarbeitete und erweiterte Auflage |
| Hersteller: |
UTB GmbH
Psychosozial Verlag GbR |
| Verantwortliche Person für die EU: | UTB GmbH, Industriestr. 2, D-70565 Stuttgart, euchner@utb.de |
| Abbildungen: | 70 schwarz-weiße Abbildungen |
| Maße: | 261 x 198 x 32 mm |
| Von/Mit: | Serge K. D. Sulz |
| Erscheinungsdatum: | 12.08.2026 |
| Gewicht: | 1,027 kg |