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Beschreibung
Praxis des Institutionellen und Politik versammelt eine Reihe von ausführlichen Gesprächen, die 1984/85 mit den drei prominentesten Stimmen dessen geführt wurden, was in Frankreich seit den 1950er-Jahren als "institutionelle Psychotherapie" bekannt geworden war: François Tosquelles, langjähriger Leiter der psychiatrischen Klinik von Saint-Alban, Jean Oury, Gründer und Leiter der psychiatrischen Klinik La Borde, und Félix Guattari, dessen Aktivitäten seit den 1950ern zeitlebens mit La Borde verbunden blieben.

Die Themen dieser Gespräche drehen sich einerseits um die vielschichtige Herkunft der institutionellen Psychotherapie als kritischer Praxis, um die Bedeutung des psychiatrischen Feldes als Ort ihrer Entstehung, um die Naheverhältnisse der institutionellen Psychotherapie zu kritischen Strömungen in der Pädagogik (inkl. einer "institutionellen Pädagogik") sowie um die Notwendigkeit einer "institutionellen Analyse", die politische-ökonomische Analysen in konkreten Praxen situiert. Andererseits vermitteln sie ein reichhaltiges Bild sowohl der historisch-politischen Zusammenhänge, in denen diese Praxen entstanden waren, als auch der Konflikte und Spannungen, in denen sie sich Mitte der 1980er-Jahre bewegten. Und nicht zuletzt werden an den Gesprächen nicht nur die Lebens- und Denkwege von Tosquelles, Oury und Guattari deutlich, sondern auch die unterschiedlichen Konzeptualisierungen dessen, was in einer konsequenten analytisch-praktischen Verknüpfung von Subjektivierungsprozessen, institutionellen Prozessen und politischen Prozessen auf dem Spiel steht.
Praxis des Institutionellen und Politik versammelt eine Reihe von ausführlichen Gesprächen, die 1984/85 mit den drei prominentesten Stimmen dessen geführt wurden, was in Frankreich seit den 1950er-Jahren als "institutionelle Psychotherapie" bekannt geworden war: François Tosquelles, langjähriger Leiter der psychiatrischen Klinik von Saint-Alban, Jean Oury, Gründer und Leiter der psychiatrischen Klinik La Borde, und Félix Guattari, dessen Aktivitäten seit den 1950ern zeitlebens mit La Borde verbunden blieben.

Die Themen dieser Gespräche drehen sich einerseits um die vielschichtige Herkunft der institutionellen Psychotherapie als kritischer Praxis, um die Bedeutung des psychiatrischen Feldes als Ort ihrer Entstehung, um die Naheverhältnisse der institutionellen Psychotherapie zu kritischen Strömungen in der Pädagogik (inkl. einer "institutionellen Pädagogik") sowie um die Notwendigkeit einer "institutionellen Analyse", die politische-ökonomische Analysen in konkreten Praxen situiert. Andererseits vermitteln sie ein reichhaltiges Bild sowohl der historisch-politischen Zusammenhänge, in denen diese Praxen entstanden waren, als auch der Konflikte und Spannungen, in denen sie sich Mitte der 1980er-Jahre bewegten. Und nicht zuletzt werden an den Gesprächen nicht nur die Lebens- und Denkwege von Tosquelles, Oury und Guattari deutlich, sondern auch die unterschiedlichen Konzeptualisierungen dessen, was in einer konsequenten analytisch-praktischen Verknüpfung von Subjektivierungsprozessen, institutionellen Prozessen und politischen Prozessen auf dem Spiel steht.
Details
Erscheinungsjahr: 2025
Fachbereich: Populäre Darstellungen
Genre: Geisteswissenschaften, Kunst, Musik, Philosophie
Rubrik: Geisteswissenschaften
Medium: Taschenbuch
Originaltitel: Pratique de l'institutionnel et politique
Inhalt: 179 S.
ISBN-13: 9783903046481
ISBN-10: 3903046485
Sprache: Deutsch
Originalsprache: Französisch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Oury, Jean
Guattari, Félix
Tosquelles, François
Herausgeber: Stefan Nowotny
Übersetzung: Stefan Nowotny
Hersteller: transversal texts
eipcp Europäisches Institut für progressive Kulturpolitik
Verantwortliche Person für die EU: eipcp, Gumpendorfer Str. 63b, A-1060 Wien, contact@eipcp.net
Maße: 119 x 199 x 16 mm
Von/Mit: Jean Oury (u. a.)
Erscheinungsdatum: 25.08.2025
Gewicht: 0,214 kg
Artikel-ID: 133810712

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