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Beschreibung
Die NS-Wirtschaft basierte nicht auf ideologischer Autarkie, sondern auf systematischem Raub, Zwangsarbeit und der Kollaboration deutscher Unternehmen. Dieses Buch untersucht, wie das Regime seine Kriegsmaschinerie finanzierte: durch Enteignung jüdischen Vermögens, Ausbeutung besetzter Gebiete, Versklavung von Millionen Zwangsarbeitern und die Verstrickung von Banken, Industriekonzernen und Versicherungen in [...] Basis von Unternehmensarchiven, Finanzberichten, Deportationslisten mit wirtschaftlichen Vermerken, Zwangsarbeiterregistern und Nachkriegsprozessakten rekonstruiert die Darstellung die Mechanik: Welche Firmen profitierten vom "Arisierungs"-Raub? Wie kalkulierten Unternehmen mit Sklavenarbeit? Welche Banken finanzierten Vernichtungslager? Die Narrative folgen konkreten Fällen-von enteigneten jüdischen Geschäften über KZ-Außenlager in Fabriken bis zu Vermögenstransfers in die [...] Buch widerlegt die Nachkriegslegende unpolitischer Wirtschaftseliten: Führungskräfte trafen bewusste Entscheidungen zur Ausbeutung, profitierten von Entrechtung und setzten Zwangsarbeiter unter tödlichen Bedingungen ein. Es zeigt das Ineinandergreifen von ideologischer Vernichtungspolitik und ökonomischer Rationalität-wie der Holocaust gleichzeitig Raub- und Mordprogramm war. Die Darstellung verfolgt Kontinuitäten: mangelhafte Entschädigung, Karrieren von Tätern in der Nachkriegszeit, erst späte Aufarbeitung von Unternehmensschuld-und macht verständlich, warum wirtschaftliche Verstrickung zentral für das Funktionieren des Regimes war.
Die NS-Wirtschaft basierte nicht auf ideologischer Autarkie, sondern auf systematischem Raub, Zwangsarbeit und der Kollaboration deutscher Unternehmen. Dieses Buch untersucht, wie das Regime seine Kriegsmaschinerie finanzierte: durch Enteignung jüdischen Vermögens, Ausbeutung besetzter Gebiete, Versklavung von Millionen Zwangsarbeitern und die Verstrickung von Banken, Industriekonzernen und Versicherungen in [...] Basis von Unternehmensarchiven, Finanzberichten, Deportationslisten mit wirtschaftlichen Vermerken, Zwangsarbeiterregistern und Nachkriegsprozessakten rekonstruiert die Darstellung die Mechanik: Welche Firmen profitierten vom "Arisierungs"-Raub? Wie kalkulierten Unternehmen mit Sklavenarbeit? Welche Banken finanzierten Vernichtungslager? Die Narrative folgen konkreten Fällen-von enteigneten jüdischen Geschäften über KZ-Außenlager in Fabriken bis zu Vermögenstransfers in die [...] Buch widerlegt die Nachkriegslegende unpolitischer Wirtschaftseliten: Führungskräfte trafen bewusste Entscheidungen zur Ausbeutung, profitierten von Entrechtung und setzten Zwangsarbeiter unter tödlichen Bedingungen ein. Es zeigt das Ineinandergreifen von ideologischer Vernichtungspolitik und ökonomischer Rationalität-wie der Holocaust gleichzeitig Raub- und Mordprogramm war. Die Darstellung verfolgt Kontinuitäten: mangelhafte Entschädigung, Karrieren von Tätern in der Nachkriegszeit, erst späte Aufarbeitung von Unternehmensschuld-und macht verständlich, warum wirtschaftliche Verstrickung zentral für das Funktionieren des Regimes war.
Details
| Empfohlen (bis): | 99 |
|---|---|
| Empfohlen (von): | 1 |
| Fachbereich: | Allgemeines |
| Genre: | Geschichte |
| Rubrik: | Geisteswissenschaften |
| Thema: | Lexika |
| Medium: | Taschenbuch |
| Titelzusatz: | Nationalsozialistische Wirtschaftspolitik 1933-1945: Unternehmen, Profiteure, Ausbeutungssysteme und die Finanzierung von Krieg und Völkermord.DE |
| ISBN-13: | 9783565204366 |
| ISBN-10: | 3565204362 |
| Sprache: | Deutsch |
| Autor: | Adler, Kerstin |
| Hersteller: | epubli |
| Verantwortliche Person für die EU: | Neopubli GmbH (Imprint: epubli), Köpenicker Str. 154a, D-10997 Berlin, produktsicherheit@epubli.com |
| Maße: | 12 x 210 x 297 mm |
| Von/Mit: | Kerstin Adler |
| Gewicht: | 0,514 kg |