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Beschreibung
Mit Triebe und Triebschicksale legt Sigmund Freud einen der zentralen metapsychologischen Aufsätze von 1915 vor, in dem er die psychoanalytische Trieblehre systematisch schärft. Der Text untersucht den Trieb als Grenzbegriff zwischen Somatischem und Psychischem und beschreibt seine Momente: Quelle, Drang, Ziel und Objekt. In nüchterner, begrifflich dichter Prosa entfaltet Freud die möglichen Triebschicksale - Zurückwendung gegen die eigene Person, Verkehrung ins Gegenteil, Verdrängung und Sublimierung - im Kontext seiner Neubestimmung des Unbewussten. Als Begründer der Psychoanalyse schreibt Freud aus der klinischen Erfahrung mit Neurosen, Hysterie und Zwangssymptomen. Seine ärztliche Ausbildung, die Auseinandersetzung mit Physiologie, Darwinismus und zeitgenössischer Psychologie sowie die Arbeit an Traumdeutung und Sexualtheorie führen ihn zu einer Theorie, die psychische Konflikte nicht moralisch, sondern dynamisch erklärt. Der Essay spiegelt Freuds Bemühen, Beobachtung und Spekulation zu einer strengen Metapsychologie zu verbinden. Für heutige Leserinnen und Leser ist Triebe und Triebschicksale unverzichtbar, weil es Schlüsselbegriffe psychoanalytischen Denkens in ungewöhnlicher Konzentration darbietet. Wer Freud historisch verstehen, seine Wirkung auf Literaturwissenschaft, Kulturtheorie und Psychotherapie beurteilen oder die Ambivalenzen moderner Subjekttheorien prüfen will, findet hier einen anspruchsvollen, knapp komponierten und weiterhin produktiven Grundlagentext.
Mit Triebe und Triebschicksale legt Sigmund Freud einen der zentralen metapsychologischen Aufsätze von 1915 vor, in dem er die psychoanalytische Trieblehre systematisch schärft. Der Text untersucht den Trieb als Grenzbegriff zwischen Somatischem und Psychischem und beschreibt seine Momente: Quelle, Drang, Ziel und Objekt. In nüchterner, begrifflich dichter Prosa entfaltet Freud die möglichen Triebschicksale - Zurückwendung gegen die eigene Person, Verkehrung ins Gegenteil, Verdrängung und Sublimierung - im Kontext seiner Neubestimmung des Unbewussten. Als Begründer der Psychoanalyse schreibt Freud aus der klinischen Erfahrung mit Neurosen, Hysterie und Zwangssymptomen. Seine ärztliche Ausbildung, die Auseinandersetzung mit Physiologie, Darwinismus und zeitgenössischer Psychologie sowie die Arbeit an Traumdeutung und Sexualtheorie führen ihn zu einer Theorie, die psychische Konflikte nicht moralisch, sondern dynamisch erklärt. Der Essay spiegelt Freuds Bemühen, Beobachtung und Spekulation zu einer strengen Metapsychologie zu verbinden. Für heutige Leserinnen und Leser ist Triebe und Triebschicksale unverzichtbar, weil es Schlüsselbegriffe psychoanalytischen Denkens in ungewöhnlicher Konzentration darbietet. Wer Freud historisch verstehen, seine Wirkung auf Literaturwissenschaft, Kulturtheorie und Psychotherapie beurteilen oder die Ambivalenzen moderner Subjekttheorien prüfen will, findet hier einen anspruchsvollen, knapp komponierten und weiterhin produktiven Grundlagentext.
Details
Erscheinungsjahr: 2023
Fachbereich: Psychoanalyse
Genre: Importe, Psychologie
Rubrik: Geisteswissenschaften
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 40 S.
ISBN-13: 9788028342951
ISBN-10: 8028342957
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Freud, Sigmund
Hersteller: Sharp Ink
Verantwortliche Person für die EU: Copycat s.r.o., 22, Holesovice, Schnirchova 662, ?-170 00 Prague, kristoferpaetau@gmail.com
Maße: 229 x 152 x 3 mm
Von/Mit: Sigmund Freud
Erscheinungsdatum: 01.12.2023
Gewicht: 0,075 kg
Artikel-ID: 128380025

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