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Beschreibung
Zahlreiche Entwicklungen der letzten Jahre zeigen, dass die im Lauf der vergangenen Jahrzehnte gewachsenen demokratischen Ordnungen fundamentalen Bedrohungen ausgesetzt sind. Die Welt ist geprägt von zunehmender globaler Unsicherheit, dem weltweit erneuten Erstarken autoritärer Regime, beunruhigenden technischen Entwicklungen, der oft undurchschaubaren Verflechtung von ökonomischen und politischen Interessen, dem Infragestellen von Menschen- und Minderheitenrechten,
dem Schwinden positiver Zukunftsperspektiven und der Gefährdung der Freiheit der Kunst. Vor dem Hintergrund dieser multiplen Krisen suchen 28 Schreibende aus dem In- und Ausland im Rahmen der Initiative "Internationale Literaturdialoge" des Bundesministeriums für europäische und internationale Angelegenheiten (BMEIA) und der Österreichischen Gesellschaft für Literatur (ÖGfL) nach Antworten.


Sie gehen der Frage nach, wie unter widrigen Umständen Dichterinnen und Dichter ihre literarischen Projekte verfolgen und wie es unter demokratischen Verhältnissen um die Dringlichkeit ihres Schreibens und Publizierens bestellt ist.


Marko Dini reflektiert die Fragestellung gemeinsam mit Olga Dimitrijevi (SRB). Verena Dolovai und Nils Dorenbeck (D) pflegen einen rechtlich-philosophischen Austausch. Leopold Federmair tritt mit Paco Cerdà (ESP) in einen literarischen Dialog, Laura Freudenthaler mit Janhavi Acharekar (IND). Friederike Gösweiner tauscht sich mit Miköaj oziski (POL) aus. Andrea Grill tritt mit Cristina Budroni (IT) in einen gemeinsamen Denk- und Schreibprozess. Max Gruber unternimmt mit Noga Arikha (ISR/FR) einen diskursiven Pas de deux. Stefan Kutzenberger bildet mit José Ovejero (ESP) ein Tandem. Siljarosa Schletterer und Péter Závada (HUN) verfassen einen gemeinsamen fluiden Text. Ein Abecedarium - eine literarische Enzyklopädie - zur Krise legen Magdalena Schrefel und Tim Holland (D) vor. Michael Stavaric arbeitet mit Michal Hvorecky (SVK). Andreas Unterweger und Kinga Tóth (HUN) verknüpfen zwei Gesprächsstränge miteinander. Daniel Wisser denkt gemeinsam mit Neva Luki (HR) nach. Den Schluss bildet die literarische Korrespondenz zwischen Daniel Zipfel und Salomé Baffrey (FR).
Zahlreiche Entwicklungen der letzten Jahre zeigen, dass die im Lauf der vergangenen Jahrzehnte gewachsenen demokratischen Ordnungen fundamentalen Bedrohungen ausgesetzt sind. Die Welt ist geprägt von zunehmender globaler Unsicherheit, dem weltweit erneuten Erstarken autoritärer Regime, beunruhigenden technischen Entwicklungen, der oft undurchschaubaren Verflechtung von ökonomischen und politischen Interessen, dem Infragestellen von Menschen- und Minderheitenrechten,
dem Schwinden positiver Zukunftsperspektiven und der Gefährdung der Freiheit der Kunst. Vor dem Hintergrund dieser multiplen Krisen suchen 28 Schreibende aus dem In- und Ausland im Rahmen der Initiative "Internationale Literaturdialoge" des Bundesministeriums für europäische und internationale Angelegenheiten (BMEIA) und der Österreichischen Gesellschaft für Literatur (ÖGfL) nach Antworten.


Sie gehen der Frage nach, wie unter widrigen Umständen Dichterinnen und Dichter ihre literarischen Projekte verfolgen und wie es unter demokratischen Verhältnissen um die Dringlichkeit ihres Schreibens und Publizierens bestellt ist.


Marko Dini reflektiert die Fragestellung gemeinsam mit Olga Dimitrijevi (SRB). Verena Dolovai und Nils Dorenbeck (D) pflegen einen rechtlich-philosophischen Austausch. Leopold Federmair tritt mit Paco Cerdà (ESP) in einen literarischen Dialog, Laura Freudenthaler mit Janhavi Acharekar (IND). Friederike Gösweiner tauscht sich mit Miköaj oziski (POL) aus. Andrea Grill tritt mit Cristina Budroni (IT) in einen gemeinsamen Denk- und Schreibprozess. Max Gruber unternimmt mit Noga Arikha (ISR/FR) einen diskursiven Pas de deux. Stefan Kutzenberger bildet mit José Ovejero (ESP) ein Tandem. Siljarosa Schletterer und Péter Závada (HUN) verfassen einen gemeinsamen fluiden Text. Ein Abecedarium - eine literarische Enzyklopädie - zur Krise legen Magdalena Schrefel und Tim Holland (D) vor. Michael Stavaric arbeitet mit Michal Hvorecky (SVK). Andreas Unterweger und Kinga Tóth (HUN) verknüpfen zwei Gesprächsstränge miteinander. Daniel Wisser denkt gemeinsam mit Neva Luki (HR) nach. Den Schluss bildet die literarische Korrespondenz zwischen Daniel Zipfel und Salomé Baffrey (FR).
Details
Erscheinungsjahr: 2026
Genre: Belletristik, Romane & Erzählungen
Rubrik: Belletristik
Medium: Buch
Inhalt: 352 S.
ISBN-13: 9783903422834
ISBN-10: 3903422835
Sprache: Deutsch
Einband: Gebunden
Redaktion: Atzler, Elke
Müller, Manfred
Herausgeber: Elke Atzler/Manfred Müller/Sektion für internationale Kulturangelegenh
eiten des Bundesministeriums für europäische und interna
Hersteller: Luftschacht Verlag
Verantwortliche Person für die EU: Luftschacht e.U., Jürgen Lagger, Malzgasse 12/2, A-1020 Wien, notizen@luftschacht.com
Maße: 223 x 151 x 35 mm
Von/Mit: Elke Atzler (u. a.)
Erscheinungsdatum: 17.09.2026
Gewicht: 0,549 kg
Artikel-ID: 136077957

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