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Beschreibung
Im Europa des späten 15. Jahrhunderts liegt eine Atmosphäre aus Angst und Aberglauben über vielen Regionen. Unerklärliche Krankheiten, Missernten, Unwetter und plötzliche Unglücke erschüttern Dörfer und Städte. In einer Welt, in der Wissenschaft noch in den Kinderschuhen steckt, suchen Menschen nach Erklärungen - und oft nach Schuldigen. Aus dieser Zeit der Unsicherheit entsteht ein Buch, das wie kaum ein anderes die Vorstellung von Hexerei prägen wird: der Malleus Maleficarum, besser bekannt als Der Hexenhammer.Geschrieben von dem Dominikanermönch und Inquisitor Heinrich Kramer und verbunden mit dem Namen des Theologen Jacob Sprenger, präsentiert das Werk den Anspruch, Hexerei systematisch zu erklären, zu beweisen und zu bekämpfen. Mit theologischen Argumenten, angeblichen Berichten und detaillierten Anweisungen für Gerichte versucht das Buch zu zeigen, dass Hexen eine reale Bedrohung für die christliche Gesellschaft [...] Hexenhammer beschreibt, wie Hexen angeblich mit Dämonen paktierten, Menschen und Tiere verfluchten oder Unheil über ganze Regionen brachten. Gleichzeitig liefert das Werk eine Art Handbuch für Ermittler und Richter: Es erklärt, wie Verdächtige erkannt, verhört und verurteilt werden sollten. Der dritte Teil des Werkes wendet sich schließlich der Praxis zu: Wie sollten Gerichte und Autoritäten mit Menschen umgehen, die der Hexerei beschuldigt wurden? In diesem Abschnitt werden Verfahren, Befragungen und rechtliche Schritte beschrieben, die damals als Mittel zur Aufdeckung und Bekämpfung von Hexerei [...] Kapitel zeigen besonders eindringlich, wie eng Glaube, Recht und gesellschaftliche Ordnung miteinander verbunden waren. Was heute als Aberglaube erscheint, wurde damals von vielen als ernsthafte Bedrohung verstanden, gegen die man mit juristischen Mitteln vorzugehen glaubte. Der Text dokumentiert daher nicht nur religiöse Vorstellungen, sondern auch die Mechanismen der Rechtsprechung und Macht in einer anderen Epoche.
Im Europa des späten 15. Jahrhunderts liegt eine Atmosphäre aus Angst und Aberglauben über vielen Regionen. Unerklärliche Krankheiten, Missernten, Unwetter und plötzliche Unglücke erschüttern Dörfer und Städte. In einer Welt, in der Wissenschaft noch in den Kinderschuhen steckt, suchen Menschen nach Erklärungen - und oft nach Schuldigen. Aus dieser Zeit der Unsicherheit entsteht ein Buch, das wie kaum ein anderes die Vorstellung von Hexerei prägen wird: der Malleus Maleficarum, besser bekannt als Der Hexenhammer.Geschrieben von dem Dominikanermönch und Inquisitor Heinrich Kramer und verbunden mit dem Namen des Theologen Jacob Sprenger, präsentiert das Werk den Anspruch, Hexerei systematisch zu erklären, zu beweisen und zu bekämpfen. Mit theologischen Argumenten, angeblichen Berichten und detaillierten Anweisungen für Gerichte versucht das Buch zu zeigen, dass Hexen eine reale Bedrohung für die christliche Gesellschaft [...] Hexenhammer beschreibt, wie Hexen angeblich mit Dämonen paktierten, Menschen und Tiere verfluchten oder Unheil über ganze Regionen brachten. Gleichzeitig liefert das Werk eine Art Handbuch für Ermittler und Richter: Es erklärt, wie Verdächtige erkannt, verhört und verurteilt werden sollten. Der dritte Teil des Werkes wendet sich schließlich der Praxis zu: Wie sollten Gerichte und Autoritäten mit Menschen umgehen, die der Hexerei beschuldigt wurden? In diesem Abschnitt werden Verfahren, Befragungen und rechtliche Schritte beschrieben, die damals als Mittel zur Aufdeckung und Bekämpfung von Hexerei [...] Kapitel zeigen besonders eindringlich, wie eng Glaube, Recht und gesellschaftliche Ordnung miteinander verbunden waren. Was heute als Aberglaube erscheint, wurde damals von vielen als ernsthafte Bedrohung verstanden, gegen die man mit juristischen Mitteln vorzugehen glaubte. Der Text dokumentiert daher nicht nur religiöse Vorstellungen, sondern auch die Mechanismen der Rechtsprechung und Macht in einer anderen Epoche.
Zusammenfassung
Heinrich Kramer (lateinisch Henricus Institoris, ca. 1430-1505) war ein Dominikanermönch, Inquisitor und Theologe des späten Mittelalters. Bekannt wurde er vor allem als Hauptautor des Malleus Maleficarum (Der Hexenhammer), eines der einflussreichsten und zugleich umstrittensten Bücher über Hexerei in der europäischen Geschichte.Geboren wurde Kramer vermutlich um das Jahr 1430 in Schlettstadt im damaligen Elsass. Schon früh trat er dem Dominikanerorden bei, einem Orden, der stark in der theologischen Ausbildung und in kirchlichen Untersuchungen gegen Häresie engagiert war. Im Laufe seines Lebens entwickelte Kramer sich zu einem überzeugten Vertreter der kirchlichen Lehre und zu einem entschiedenen Gegner dessen, was er als Bedrohung für den Glauben betrachtete.
Details
Empfohlen (bis): 99
Empfohlen (von): 1
Erscheinungsjahr: 2026
Produktart: Schulbücher
Rubrik: Schule & Lernen
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 188 S.
ISBN-13: 9783565294169
ISBN-10: 3565294167
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Kramer, Heinrich (Institoris, Heinrich)
Auflage: 3. Aufl.
Hersteller: epubli
Verantwortliche Person für die EU: Neopubli GmbH, Sebastian Stude, Köpenicker Str. 154a, D-10997 Berlin, produktsicherheit@epubli.com
Maße: 11 x 125 x 190 mm
Von/Mit: Heinrich Kramer
Erscheinungsdatum: 04.03.2026
Gewicht: 0,192 kg
Artikel-ID: 134655407

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