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Beschreibung
Hermann Lungwitz' "Altes und Neues über Karl Stülpner" verbindet biographische Skizze, archivalische Mitteilung und erzgebirgische Erinnerungskultur zu einer quellennahen Darstellung des berühmten Wildschützen und Volkshelden. Durch die Benutzung der Schönbergschen Aufzeichnungen wird die Legende Stülpners mit dokumentarischem Material konfrontiert: Überlieferte Anekdoten, soziale Konflikte, Jagdrecht und obrigkeitliche Verfolgung erscheinen im Spannungsfeld von Faktum und volkstümlicher Ausschmückung. Der Stil ist nüchtern, sammelnd und zugleich erzählerisch zugänglich; literarisch steht das Werk zwischen Heimatkunde, historischer Miszelle und kritischer Volksheldenbiographie. Über Hermann Lungwitz selbst tritt vor allem der historisch interessierte Bearbeiter hervor, dem an der Sicherung lokaler Überlieferung gelegen ist. Seine Hinwendung zu Stülpner erklärt sich aus dem Bedürfnis, eine im Erzgebirge fest verwurzelte Figur nicht allein der Sage zu überlassen, sondern sie anhand vorhandener Aufzeichnungen neu zu beleuchten. Die Heranziehung adeliger bzw. herrschaftlicher Dokumente deutet auf ein bewusstes Bemühen um Gegenprüfung populärer Erzählmuster. Empfohlen sei das Buch allen Lesern, die Karl Stülpner nicht bloß als romantisierten Robin Hood des Erzgebirges kennenlernen möchten. Es bietet eine knappe, gelehrte und quellenbewusste Annäherung an eine Gestalt, in der Sozialgeschichte, regionale Identität und Legendenbildung eindrucksvoll zusammentreffen.
Hermann Lungwitz' "Altes und Neues über Karl Stülpner" verbindet biographische Skizze, archivalische Mitteilung und erzgebirgische Erinnerungskultur zu einer quellennahen Darstellung des berühmten Wildschützen und Volkshelden. Durch die Benutzung der Schönbergschen Aufzeichnungen wird die Legende Stülpners mit dokumentarischem Material konfrontiert: Überlieferte Anekdoten, soziale Konflikte, Jagdrecht und obrigkeitliche Verfolgung erscheinen im Spannungsfeld von Faktum und volkstümlicher Ausschmückung. Der Stil ist nüchtern, sammelnd und zugleich erzählerisch zugänglich; literarisch steht das Werk zwischen Heimatkunde, historischer Miszelle und kritischer Volksheldenbiographie. Über Hermann Lungwitz selbst tritt vor allem der historisch interessierte Bearbeiter hervor, dem an der Sicherung lokaler Überlieferung gelegen ist. Seine Hinwendung zu Stülpner erklärt sich aus dem Bedürfnis, eine im Erzgebirge fest verwurzelte Figur nicht allein der Sage zu überlassen, sondern sie anhand vorhandener Aufzeichnungen neu zu beleuchten. Die Heranziehung adeliger bzw. herrschaftlicher Dokumente deutet auf ein bewusstes Bemühen um Gegenprüfung populärer Erzählmuster. Empfohlen sei das Buch allen Lesern, die Karl Stülpner nicht bloß als romantisierten Robin Hood des Erzgebirges kennenlernen möchten. Es bietet eine knappe, gelehrte und quellenbewusste Annäherung an eine Gestalt, in der Sozialgeschichte, regionale Identität und Legendenbildung eindrucksvoll zusammentreffen.
Details
| Erscheinungsjahr: | 2023 |
|---|---|
| Fachbereich: | Allgemeines |
| Genre: | Geschichte, Importe |
| Rubrik: | Geisteswissenschaften |
| Thema: | Lexika |
| Medium: | Taschenbuch |
| Inhalt: | 40 S. |
| ISBN-13: | 9788027368327 |
| ISBN-10: | 8027368324 |
| Sprache: | Deutsch |
| Einband: | Kartoniert / Broschiert |
| Autor: | Lungwitz, Hermann |
| Hersteller: | e-artnow |
| Verantwortliche Person für die EU: | e-artnow s.r.o., Za Sidlistem 22, ?-143 00 Prague, kristoferpaetau@gmail.com |
| Maße: | 229 x 152 x 3 mm |
| Von/Mit: | Hermann Lungwitz |
| Erscheinungsdatum: | 19.02.2023 |
| Gewicht: | 0,075 kg |