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Beschreibung

Seit den Sauriertagen leben Bärtierchen auf der Erde, und während die Riesenechsen ausstarben, harrten sie aus. Zeit genug hatten sie, sich an diese Welt anzupassen: Die mikroskopisch kleinen Überlebenskünstler überstehen die dantesk glühende Hitze von Vulkanen und die heillose Kälte der Arktis, lange Perioden der Trockenheit können ihnen kaum etwas anhaben, und selbst das Vakuum des Alls haben sie schon unbeschadet überstanden. Anstatt sich jedoch Science-Fiction-Fantasien hinzugeben, denkt Jan Wilm

in seinem literarischen Essay

die mehr als tausend Arten umfassende Lebensform des 'kleinen Wasserbären', wie diese einst liebevoll genannt wurde, im posthumanistischen Sinn aus sich selbst heraus: Besitzen diese Kleinstlebewesen etwa ein Zeitgefühl? Und was könnte es heißen, ein Bärtierchen zu sein?

Vom Winzigkleinen bis zum großen Ganzen erzählt der Essay die biologische Herkunft und die vielfältige Darstellung der Bärtierchen in der Popkultur. Und er zeichnet die bisherige Berührung von Menschen und Bärtierchen nach, um aus ungewohnter Perspektive auf das zu linsen, was das Leben auf der Erde ausmacht.

Seit den Sauriertagen leben Bärtierchen auf der Erde, und während die Riesenechsen ausstarben, harrten sie aus. Zeit genug hatten sie, sich an diese Welt anzupassen: Die mikroskopisch kleinen Überlebenskünstler überstehen die dantesk glühende Hitze von Vulkanen und die heillose Kälte der Arktis, lange Perioden der Trockenheit können ihnen kaum etwas anhaben, und selbst das Vakuum des Alls haben sie schon unbeschadet überstanden. Anstatt sich jedoch Science-Fiction-Fantasien hinzugeben, denkt Jan Wilm

in seinem literarischen Essay

die mehr als tausend Arten umfassende Lebensform des 'kleinen Wasserbären', wie diese einst liebevoll genannt wurde, im posthumanistischen Sinn aus sich selbst heraus: Besitzen diese Kleinstlebewesen etwa ein Zeitgefühl? Und was könnte es heißen, ein Bärtierchen zu sein?

Vom Winzigkleinen bis zum großen Ganzen erzählt der Essay die biologische Herkunft und die vielfältige Darstellung der Bärtierchen in der Popkultur. Und er zeichnet die bisherige Berührung von Menschen und Bärtierchen nach, um aus ungewohnter Perspektive auf das zu linsen, was das Leben auf der Erde ausmacht.

Über den Autor

Jan Wilm
ist Schriftsteller und übersetzt aus dem Englischen, unter anderem Werke von Arundhati Roy, Isabel Wilkerson und Adam Thirlwell. 2016 erschien sein Sachbuch
The Slow Philosophy of J. M. Coetzee
, 2019 der Roman
Winterjahrbuch
, 2022 sein Freundschaftsbuch
[...].Lesen
. Zuletzt erschienen seine Ubersetzungen von Lydia Davis' Stories
Unsere Fremden
sowie Joshua Cohens Essays
Aufzeichnungen aus der Höhle.
Er lebt in Frankfurt am Main.

Judith Schalansky, 1980 in Greifswald geboren, studierte Kunstgeschichte und Kommunikationsdesign und lebt als freie Schriftstellerin und Buchgestalterin in Berlin. Sowohl ihr
Atlas der abgelegenen Inseln
als auch ihr Bildungsroman
Der Hals der Giraffe
wurden von der Stiftung Buchkunst zum 'Schönsten deutschen Buch' gekürt. Für ihr
Verzeichnis einiger Verluste
erhielt sie 2018 den Wilhelm-Raabe-Preis. Seit dem Frühjahr 2013 gibt sie die Reihe Naturkunden heraus.

Details
Erscheinungsjahr: 2025
Genre: Belletristik, Lyrik & Dramatik
Rubrik: Belletristik
Medium: Taschenbuch
Reihe: Naturkunden
Inhalt: 80 S.
ISBN-13: 9783751840279
ISBN-10: 3751840273
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Wilm, Jan
Redaktion: Schalansky, Judith
Herausgeber: Judith Schalansky
Hersteller: Matthes & Seitz Verlag
MSB Matthes & Seitz Berlin Verlagsgesellschaft mbH
Verantwortliche Person für die EU: MSB Matthes & Seitz Berlin Verlagsgesellschaft mbH, Andreas Rötzer, Großbeerenstr. 57a, D-10965 Berlin, info@matthes-seitz-berlin.de
Maße: 151 x 95 x 6 mm
Von/Mit: Jan Wilm
Erscheinungsdatum: 28.08.2025
Gewicht: 0,064 kg
Artikel-ID: 133908425