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Beschreibung
"Der Großinquisitor" ist eine der berühmtesten eingeschobenen Legenden aus Dostojewskis Roman "Die Brüder Karamasow" und verdichtet dessen metaphysische Grundfragen zu einem dramatischen Dialog. Im Sevilla der Inquisition kehrt Christus unerkannt auf die Erde zurück und wird vom greisen Kardinal verhaftet, der ihm vorwirft, den Menschen mit Freiheit überfordert zu haben. In dichter, rhetorisch zugespitzter Prosa entfaltet der Text eine Parabel über Glauben, Macht, Gewissen und die Versuchung politisch-religiöser Bevormundung. Fjodor Michailowitsch Dostojewski, geprägt durch sibirische Verbannung, Krankheit, Armut und intensive religiöse Selbstprüfung, schrieb aus einer Erfahrung existenzieller Grenzsituationen heraus. Seine Auseinandersetzung mit westlichem Rationalismus, sozialistischen Utopien und orthodoxer Spiritualität bildet den geistigen Hintergrund dieses Textes. Der Großinquisitor verkörpert jene Idee, dass Sicherheit, Brot und Autorität der Freiheit vorzuziehen seien; Dostojewski lässt diese These mit größter intellektueller Fairness erscheinen. Empfohlen sei dieses Buch allen Leserinnen und Lesern, die Literatur nicht nur als Erzählkunst, sondern als philosophische Prüfung des Menschen verstehen. Der Text ist kurz, doch von außerordentlicher gedanklicher Dichte, und bleibt für Debatten über Freiheit, Religion, Totalitarismus und Verantwortung überraschend gegenwärtig.
"Der Großinquisitor" ist eine der berühmtesten eingeschobenen Legenden aus Dostojewskis Roman "Die Brüder Karamasow" und verdichtet dessen metaphysische Grundfragen zu einem dramatischen Dialog. Im Sevilla der Inquisition kehrt Christus unerkannt auf die Erde zurück und wird vom greisen Kardinal verhaftet, der ihm vorwirft, den Menschen mit Freiheit überfordert zu haben. In dichter, rhetorisch zugespitzter Prosa entfaltet der Text eine Parabel über Glauben, Macht, Gewissen und die Versuchung politisch-religiöser Bevormundung. Fjodor Michailowitsch Dostojewski, geprägt durch sibirische Verbannung, Krankheit, Armut und intensive religiöse Selbstprüfung, schrieb aus einer Erfahrung existenzieller Grenzsituationen heraus. Seine Auseinandersetzung mit westlichem Rationalismus, sozialistischen Utopien und orthodoxer Spiritualität bildet den geistigen Hintergrund dieses Textes. Der Großinquisitor verkörpert jene Idee, dass Sicherheit, Brot und Autorität der Freiheit vorzuziehen seien; Dostojewski lässt diese These mit größter intellektueller Fairness erscheinen. Empfohlen sei dieses Buch allen Leserinnen und Lesern, die Literatur nicht nur als Erzählkunst, sondern als philosophische Prüfung des Menschen verstehen. Der Text ist kurz, doch von außerordentlicher gedanklicher Dichte, und bleibt für Debatten über Freiheit, Religion, Totalitarismus und Verantwortung überraschend gegenwärtig.
Details
| Erscheinungsjahr: | 2023 |
|---|---|
| Genre: | Importe, Romane & Erzählungen |
| Rubrik: | Belletristik |
| Medium: | Taschenbuch |
| ISBN-13: | 9788027384709 |
| ISBN-10: | 8027384702 |
| Sprache: | Deutsch |
| Einband: | Kartoniert / Broschiert |
| Autor: | Dostojewski, Fjodor Michailowitsch |
| Hersteller: | e-artnow |
| Verantwortliche Person für die EU: | preigu GmbH & Co. KG, Lengericher Landstr. 19, D-49078 Osnabrück, mail@preigu.de |
| Maße: | 229 x 152 x 3 mm |
| Von/Mit: | Fjodor Michailowitsch Dostojewski |
| Erscheinungsdatum: | 24.05.2023 |
| Gewicht: | 0,057 kg |