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Beschreibung
Der Totschläger, siebter Roman des Zyklus Die Rougon-Macquart, führt in die Pariser Arbeiterviertel des Zweiten Kaiserreichs. Im Mittelpunkt steht Gervaise Macquart, deren bescheidener Traum von Würde, Arbeit und häuslichem Glück unter Armut, Gewalt und Alkohol zerbricht. Zola verbindet minutiöse Milieustudie, gesprochene Alltagssprache und schonungslose Körperlichkeit zu einem naturalistischen Roman, der soziale Determination, Vererbung und ökonomische Enge als literarische Kräfte sichtbar macht. Émile Zola, 1840 in Paris geboren und in Aix-en-Provence aufgewachsen, entwickelte den Roman als experimentelle Form gesellschaftlicher Erkenntnis. Seine journalistische Praxis, seine Nähe zu den Debatten über Hygiene, Wohnungsnot und Arbeiterelend sowie sein Programm des Naturalismus prägten dieses Buch. In der Figur Gervaises verdichtet er Beobachtungen über Klassenmobilität und deren Scheitern, ohne das Elend sentimental zu beschönigen. Empfohlen sei Der Totschläger allen Leserinnen und Lesern, die Literatur als präzises Instrument historischer Analyse schätzen. Der Roman ist unbequem, bisweilen brutal, doch gerade darin von bleibender moralischer und ästhetischer Bedeutung: Er macht erfahrbar, wie gesellschaftliche Strukturen intime Lebensläufe formen, und fordert dazu auf, Mitleid nicht als Rührung, sondern als Erkenntnis zu verstehen.
Der Totschläger, siebter Roman des Zyklus Die Rougon-Macquart, führt in die Pariser Arbeiterviertel des Zweiten Kaiserreichs. Im Mittelpunkt steht Gervaise Macquart, deren bescheidener Traum von Würde, Arbeit und häuslichem Glück unter Armut, Gewalt und Alkohol zerbricht. Zola verbindet minutiöse Milieustudie, gesprochene Alltagssprache und schonungslose Körperlichkeit zu einem naturalistischen Roman, der soziale Determination, Vererbung und ökonomische Enge als literarische Kräfte sichtbar macht. Émile Zola, 1840 in Paris geboren und in Aix-en-Provence aufgewachsen, entwickelte den Roman als experimentelle Form gesellschaftlicher Erkenntnis. Seine journalistische Praxis, seine Nähe zu den Debatten über Hygiene, Wohnungsnot und Arbeiterelend sowie sein Programm des Naturalismus prägten dieses Buch. In der Figur Gervaises verdichtet er Beobachtungen über Klassenmobilität und deren Scheitern, ohne das Elend sentimental zu beschönigen. Empfohlen sei Der Totschläger allen Leserinnen und Lesern, die Literatur als präzises Instrument historischer Analyse schätzen. Der Roman ist unbequem, bisweilen brutal, doch gerade darin von bleibender moralischer und ästhetischer Bedeutung: Er macht erfahrbar, wie gesellschaftliche Strukturen intime Lebensläufe formen, und fordert dazu auf, Mitleid nicht als Rührung, sondern als Erkenntnis zu verstehen.
Details
| Erscheinungsjahr: | 2022 |
|---|---|
| Genre: | Romane & Erzählungen |
| Rubrik: | Belletristik |
| Medium: | Taschenbuch |
| Inhalt: | 236 S. |
| ISBN-13: | 9788027256334 |
| ISBN-10: | 802725633X |
| Sprache: | Deutsch |
| Einband: | Kartoniert / Broschiert |
| Autor: | Zola, Emile |
| Übersetzung: | Blei, Franz |
| Hersteller: | Musaicum Books |
| Verantwortliche Person für die EU: | OK Publishing s.r.o., 20a, Kosíre, Zahradníckova 1220, ?-150 00 Prague, obrody@gmail.com |
| Maße: | 229 x 152 x 12 mm |
| Von/Mit: | Emile Zola |
| Erscheinungsdatum: | 04.12.2022 |
| Gewicht: | 0,329 kg |