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Beschreibung
Benedikte Nauberts Die Amtmannin von Hohenweile entfaltet einen historischen Roman, in dem lokale Herrschaft, häusliche Ordnung und weibliche Handlungsmacht eng miteinander verschränkt erscheinen. Im Zentrum steht die Figur einer Amtmannin, deren Stellung zwischen Privatleben und öffentlicher Verantwortung die sozialen Spannungen einer vergangenen Epoche sichtbar macht. Nauberts Erzählweise verbindet empfindsame Charakterzeichnung mit aufklärerischer Moralreflexion und gehört in den frühen Kontext des deutschsprachigen historischen Romans, lange vor dessen kanonischer Ausprägung im 19. Jahrhundert. Die Autorin Benedikte Naubert (1756-1819) zählt zu den bedeutenden, lange unterschätzten Erzählerinnen der deutschen Literatur um 1800. Viele ihrer Werke erschienen anonym, doch prägte sie mit ihrer Verbindung von Geschichtsstoff, psychologischer Beobachtung und didaktischer Absicht ein Genre, das später weithin berühmt wurde. Ihre eigene Erfahrung als gebildete Frau in einer literarischen Öffentlichkeit, die weibliche Autorschaft nur begrenzt anerkannte, mag ihr besonderes Interesse an klugen, moralisch selbständigen Frauenfiguren geschärft haben. Empfohlen sei dieser Roman allen Leserinnen und Lesern, die historische Literatur nicht nur als Kostümgeschichte, sondern als Reflexion über Macht, Geschlecht und soziale Verantwortung verstehen möchten. Nauberts Werk bietet zugleich literarhistorische Wiederentdeckung und erzählerischen Reiz.
Benedikte Nauberts Die Amtmannin von Hohenweile entfaltet einen historischen Roman, in dem lokale Herrschaft, häusliche Ordnung und weibliche Handlungsmacht eng miteinander verschränkt erscheinen. Im Zentrum steht die Figur einer Amtmannin, deren Stellung zwischen Privatleben und öffentlicher Verantwortung die sozialen Spannungen einer vergangenen Epoche sichtbar macht. Nauberts Erzählweise verbindet empfindsame Charakterzeichnung mit aufklärerischer Moralreflexion und gehört in den frühen Kontext des deutschsprachigen historischen Romans, lange vor dessen kanonischer Ausprägung im 19. Jahrhundert. Die Autorin Benedikte Naubert (1756-1819) zählt zu den bedeutenden, lange unterschätzten Erzählerinnen der deutschen Literatur um 1800. Viele ihrer Werke erschienen anonym, doch prägte sie mit ihrer Verbindung von Geschichtsstoff, psychologischer Beobachtung und didaktischer Absicht ein Genre, das später weithin berühmt wurde. Ihre eigene Erfahrung als gebildete Frau in einer literarischen Öffentlichkeit, die weibliche Autorschaft nur begrenzt anerkannte, mag ihr besonderes Interesse an klugen, moralisch selbständigen Frauenfiguren geschärft haben. Empfohlen sei dieser Roman allen Leserinnen und Lesern, die historische Literatur nicht nur als Kostümgeschichte, sondern als Reflexion über Macht, Geschlecht und soziale Verantwortung verstehen möchten. Nauberts Werk bietet zugleich literarhistorische Wiederentdeckung und erzählerischen Reiz.
Details
Erscheinungsjahr: 2022
Genre: Romane & Erzählungen
Rubrik: Belletristik
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 180 S.
ISBN-13: 9788027263219
ISBN-10: 8027263212
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Naubert, Benedikte
Hersteller: Musaicum Books
Verantwortliche Person für die EU: OK Publishing s.r.o., 20a, Kosíre, Zahradníckova 1220, ?-150 00 Prague, obrody@gmail.com
Maße: 229 x 152 x 9 mm
Von/Mit: Benedikte Naubert
Erscheinungsdatum: 04.12.2022
Gewicht: 0,251 kg
Artikel-ID: 126177412