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Beschreibung
Hochsommer. Eine junge Frau reist in einem Zug von Paris nach Kroatien, wo wie jeden Sommer die Familie auf der Großmutterinsel wartet. Sie denkt an den Mann, mit dem sie ein Jahr lang eine Beziehung führte, die nie wirklich anfangen konnte: Der Mann ist ein verheirateter Mann. Ein Maler, der nicht mehr malt. In den fahrenden Zug setzt sich der tote Großvater zu ihr. Auch er ein Maler, auch er hatte aufgehört zu malen. Die zwei abwesend-anwesenden Männer werden zu ihren Begleitern auf einer Reise in die Vergangenheit und die Erinnerung, aus der sich eine Familienerzählung konstituiert. Das Auswandern der Eltern kurz vor dem Krieg in Kroatien hat eine Unzahl von Bewegungen ausgelöst. Aufbrechen, Abbrechen, es scheint eine Familienneigung zu sein, die sich wiederholt, die in Frage gestellt wird. Im Spannungsfeld dieser geographischen und sprachlichen Verschiebungen, in diesen von Geschichte besetzten Räumen, erzählt Ivna Zic in ihrem Debütroman von einer beginnenden Suche, die zugleich das Jetzt und das Damals abtastet.
Hochsommer. Eine junge Frau reist in einem Zug von Paris nach Kroatien, wo wie jeden Sommer die Familie auf der Großmutterinsel wartet. Sie denkt an den Mann, mit dem sie ein Jahr lang eine Beziehung führte, die nie wirklich anfangen konnte: Der Mann ist ein verheirateter Mann. Ein Maler, der nicht mehr malt. In den fahrenden Zug setzt sich der tote Großvater zu ihr. Auch er ein Maler, auch er hatte aufgehört zu malen. Die zwei abwesend-anwesenden Männer werden zu ihren Begleitern auf einer Reise in die Vergangenheit und die Erinnerung, aus der sich eine Familienerzählung konstituiert. Das Auswandern der Eltern kurz vor dem Krieg in Kroatien hat eine Unzahl von Bewegungen ausgelöst. Aufbrechen, Abbrechen, es scheint eine Familienneigung zu sein, die sich wiederholt, die in Frage gestellt wird. Im Spannungsfeld dieser geographischen und sprachlichen Verschiebungen, in diesen von Geschichte besetzten Räumen, erzählt Ivna Zic in ihrem Debütroman von einer beginnenden Suche, die zugleich das Jetzt und das Damals abtastet.
Zusammenfassung
Ivna Zic, 1986 in Zagreb geboren, ist Autorin und Theaterregisseurin. Ihr Debütroman Die Nachkommende (Mattes&Seitz Berlin) wurde 2019 sowohl für den Schweizer wie auch für den Österreichischen Buchpreis nominiert. 2020 erhielt sie den renommierten Anna-Seghers-Preis. Ihr zweites Buch Wahrscheinliche Herkünfte (Matthes&Seitz Berlin) wurde 2024 mit einen Schweizer Literaturpreis ausgezeichnet. Ihre Theaterarbeiten waren u.a. am Theater Neumarkt, am Schauspielhaus Wien, am Luzerner Theater und am Theater Essen zu sehen. 2020 - 2022 gehörte sie zum Leitungsteam des Theater HORA in Zürich. Das Stück Nora von Sivan Ben Yishai, Henrik Ibsen, Gerhild Steinbuch und Ivna Zic wurde zum Berliner Theatertreffen eingeladen. Ivna Zic lebt in Zürich und Wien.
Details
Erscheinungsjahr: 2019
Genre: Romane & Erzählungen
Rubrik: Belletristik
Medium: Buch
Inhalt: 168 S.
ISBN-13: 9783957577696
ISBN-10: 3957577691
Sprache: Deutsch
Einband: Gebunden
Autor: Zic, Ivna
Auflage: 2. Aufl.
Hersteller: Matthes & Seitz Berlin
Verantwortliche Person für die EU: MSB Matthes & Seitz Berlin Verlagsgesellschaft mbH, Andreas Rötzer, Großbeerenstr. 57a, D-10965 Berlin, info@matthes-seitz-berlin.de
Maße: 185 x 110 x 18 mm
Von/Mit: Ivna Zic
Erscheinungsdatum: 06.08.2019
Gewicht: 0,218 kg
Artikel-ID: 116707149

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