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Beschreibung
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Theologie - Systematische Theologie, Note: 1,3, Technische Universität Dresden, Sprache: Deutsch, Abstract: In seinem Buch Die Welt ist flach beschreibt der renommierte Kolumnist der New York Times und dreifache Pulitz-Preisträger Thomas Friedman die zentralen Faktoren der Globalisierung, deren Dynamik sowie deren Auswirkungen auf die global gewordene Gegenwart. Seiner Analyse zufolge haben der Zusammenbruch des Kommunismus, das Aufkommen von modernen Kommunikations- und Verkehrsmitteln sowie der Siegeszug der Informationstechnologien, insbesondere im Bereich des Computers und des Internets, zu einer Art Einebnung der Welt und einer Verzahnung der wirtschaftlichen und kulturellen Austauschbeziehungen geführt. In diesem global village, in dem Daten und Kapitalströme in sekundenschnelle von einem Winkel der Erde in einen anderen verschickt werden können, dominieren die Regeln der wirtschaftlichen Effizienz und der technischen Innovation, während starre nationale, kulturelle und religiöse Bindekräfte zunehmend an Bedeutung verlieren, sich überlappen oder komplementär wirken. All diese Entwicklungen schlagen sich auch zwangsläufig auf das Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen und Religionen nieder, die dazu genötigt werden, ihr eigenes Selbstverständnis und ihr Verhältnis mit- und zueinander aufgrund des direkten Kontakts mit dem Anderen neu zu bestimmen. Angesichts dieser Entwicklungen, die im Rahmen dieser Arbeit nur grob skizziert werden können, steht das Christentum vor der Herausforderung, in einen interreligiösen Dialog einzutreten, ohne seine eigenen Wurzeln aufzugeben bzw. eine Dialogform zu finden, die zwischen der eigenen Identität und einer dialogfähigen Offenheit pendelt. Prima facie scheint das Konzept der pluralistischen Theologie der Religionen ein fruchtbarer Ansatz und Kompass zur Lösung dieser Frage zu sein, das sich nahtlos in die pluralistische Postmoderne mit ihrem Hang zur Ästhetisierung des Denkens einweben lässt, weshalb es im Mittelpunkt dieser Arbeit stehen soll. Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, das Gedankenkonzept der pluralistischen Religionstheologie von John Hick dem mit Paul F. Knitter wohl renommiertesten Vertreter dieser Denkrichtung zu entfalten, kritisch zu prüfen und auf seine Anwendbarkeit bzw. Praxistauglichkeit im Hinblick auf ein friedliches und fruchtbares Zusammenleben der unterschiedlichen Religionen zu analysieren.
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Theologie - Systematische Theologie, Note: 1,3, Technische Universität Dresden, Sprache: Deutsch, Abstract: In seinem Buch Die Welt ist flach beschreibt der renommierte Kolumnist der New York Times und dreifache Pulitz-Preisträger Thomas Friedman die zentralen Faktoren der Globalisierung, deren Dynamik sowie deren Auswirkungen auf die global gewordene Gegenwart. Seiner Analyse zufolge haben der Zusammenbruch des Kommunismus, das Aufkommen von modernen Kommunikations- und Verkehrsmitteln sowie der Siegeszug der Informationstechnologien, insbesondere im Bereich des Computers und des Internets, zu einer Art Einebnung der Welt und einer Verzahnung der wirtschaftlichen und kulturellen Austauschbeziehungen geführt. In diesem global village, in dem Daten und Kapitalströme in sekundenschnelle von einem Winkel der Erde in einen anderen verschickt werden können, dominieren die Regeln der wirtschaftlichen Effizienz und der technischen Innovation, während starre nationale, kulturelle und religiöse Bindekräfte zunehmend an Bedeutung verlieren, sich überlappen oder komplementär wirken. All diese Entwicklungen schlagen sich auch zwangsläufig auf das Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen und Religionen nieder, die dazu genötigt werden, ihr eigenes Selbstverständnis und ihr Verhältnis mit- und zueinander aufgrund des direkten Kontakts mit dem Anderen neu zu bestimmen. Angesichts dieser Entwicklungen, die im Rahmen dieser Arbeit nur grob skizziert werden können, steht das Christentum vor der Herausforderung, in einen interreligiösen Dialog einzutreten, ohne seine eigenen Wurzeln aufzugeben bzw. eine Dialogform zu finden, die zwischen der eigenen Identität und einer dialogfähigen Offenheit pendelt. Prima facie scheint das Konzept der pluralistischen Theologie der Religionen ein fruchtbarer Ansatz und Kompass zur Lösung dieser Frage zu sein, das sich nahtlos in die pluralistische Postmoderne mit ihrem Hang zur Ästhetisierung des Denkens einweben lässt, weshalb es im Mittelpunkt dieser Arbeit stehen soll. Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, das Gedankenkonzept der pluralistischen Religionstheologie von John Hick dem mit Paul F. Knitter wohl renommiertesten Vertreter dieser Denkrichtung zu entfalten, kritisch zu prüfen und auf seine Anwendbarkeit bzw. Praxistauglichkeit im Hinblick auf ein friedliches und fruchtbares Zusammenleben der unterschiedlichen Religionen zu analysieren.
Details
Erscheinungsjahr: 2014
Genre: Geisteswissenschaften, Kunst, Musik, Religion & Theologie
Religion: Christentum
Rubrik: Geisteswissenschaften
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 24 S.
ISBN-13: 9783656565123
ISBN-10: 3656565120
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Stecher, Bernhard
Auflage: 1. Auflage
Hersteller: GRIN Verlag
Verantwortliche Person für die EU: GRIN Publishing GmbH, Waltherstr. 23, D-80337 München, info@grin.com
Maße: 210 x 148 x 3 mm
Von/Mit: Bernhard Stecher
Erscheinungsdatum: 01.01.2014
Gewicht: 0,051 kg
Artikel-ID: 105503782

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