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Beschreibung
Eine neuerliche Lektüre des »Meridian«, die dessen erkenntnistheoretische Aspekte zu Tage bringt, ebnet den Weg zu einer genauen Auseinandersetzung mit einem späten
Gedicht Celans: »Schwanengefahr«.

Was muss man wissen, um Gedichte zu verstehen? Diese Frage hat man angesichts von Paul Celans Werk immer wieder gestellt. Diese Studie geht sie erneut an und schlägt als Antwort eine »Hermeneutik des Überschusses« vor. Illustriert wird diese interpretatorische Vorgehensweise anhand von Celans Gedicht »Schwanengefahr«. Eine knappe Erläuterung des Gedichts, die Celan selbst brieflich vorgelegt hat, dient dafür als Ausgangspunkt. Sie bietet zugleich die Grundlage für die Untersuchung des erkenntnis- und kunsttheoretischen Gehalts von Celans Schreiben, das Phänomenologie und Theologie miteinander verwebt. Die Arbeit liefert dabei einen neuen Zugang zu Celans Büchner-Preis-Rede »Der Meridian«. Nicht zuletzt mittels der Auswertung von Lesespuren in Celans Nachlass-Bibliothek wird seine Rezeption verschiedener erkenntnistheoretischer Positionen, von Pascal und ?estov bis hin zu Husserl und Lukács, aufgezeigt.
Der traditionellen philosophischen Entgegensetzung von Licht und Dunkel, leicht und schwer Verständlichem, die noch im Zentrum der »Meridian«-Rede stand, weicht im Laufe der 60er Jahre dem Begriff des Opaken: beschattet und Schatten spendend, bietet das Gedicht kraft seiner Undurchsichtigkeit Zuflucht.
Eine neuerliche Lektüre des »Meridian«, die dessen erkenntnistheoretische Aspekte zu Tage bringt, ebnet den Weg zu einer genauen Auseinandersetzung mit einem späten
Gedicht Celans: »Schwanengefahr«.

Was muss man wissen, um Gedichte zu verstehen? Diese Frage hat man angesichts von Paul Celans Werk immer wieder gestellt. Diese Studie geht sie erneut an und schlägt als Antwort eine »Hermeneutik des Überschusses« vor. Illustriert wird diese interpretatorische Vorgehensweise anhand von Celans Gedicht »Schwanengefahr«. Eine knappe Erläuterung des Gedichts, die Celan selbst brieflich vorgelegt hat, dient dafür als Ausgangspunkt. Sie bietet zugleich die Grundlage für die Untersuchung des erkenntnis- und kunsttheoretischen Gehalts von Celans Schreiben, das Phänomenologie und Theologie miteinander verwebt. Die Arbeit liefert dabei einen neuen Zugang zu Celans Büchner-Preis-Rede »Der Meridian«. Nicht zuletzt mittels der Auswertung von Lesespuren in Celans Nachlass-Bibliothek wird seine Rezeption verschiedener erkenntnistheoretischer Positionen, von Pascal und ?estov bis hin zu Husserl und Lukács, aufgezeigt.
Der traditionellen philosophischen Entgegensetzung von Licht und Dunkel, leicht und schwer Verständlichem, die noch im Zentrum der »Meridian«-Rede stand, weicht im Laufe der 60er Jahre dem Begriff des Opaken: beschattet und Schatten spendend, bietet das Gedicht kraft seiner Undurchsichtigkeit Zuflucht.
Details
Erscheinungsjahr: 2020
Genre: Allg. & vergl. Sprachwissenschaft, Geisteswissenschaften, Kunst, Musik
Rubrik: Sprachwissenschaft
Medium: Buch
Inhalt: 455 S.
ISBN-13: 9783835335080
ISBN-10: 3835335081
Sprache: Deutsch
Einband: Gebunden
Autor: Caradonna, Chiara
Auflage: 1/2020
Hersteller: Wallstein Verlag
Verantwortliche Person für die EU: Wallstein Verlag GmbH, Geiststr. 11, D-37073 Göttingen, info@wallstein-verlag.de
Maße: 228 x 154 x 38 mm
Von/Mit: Chiara Caradonna
Erscheinungsdatum: 01.09.2020
Gewicht: 0,733 kg
Artikel-ID: 116554120

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