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Beschreibung
Das "System des transzendentalen Idealismus" entfaltet Schellings Versuch, Natur und Geist, Objektivität und Selbstbewusstsein aus einem einheitlichen Prinzip zu begreifen. In strenger, doch spekulativ beweglicher Prosa rekonstruiert das Werk die Stufen des Bewusstseins bis zur Kunst, die als höchste Versöhnung von Freiheit und Notwendigkeit erscheint. Im Kontext des nachkantischen Idealismus antwortet es auf Fichte und bereitet zugleich jene romantische Philosophie vor, in der ästhetische Erfahrung erkenntnistheoretische Bedeutung gewinnt. Friedrich Wilhelm Joseph Schelling, früh berühmt als Jenaer Denker und Weggefährte Hölderlins sowie Hegels, schrieb aus der Spannung zwischen Kantischer Kritik, Fichtes Ich-Philosophie und eigener Naturphilosophie. Sein Interesse an Organismus, Produktivität und künstlerischer Intuition führte ihn dazu, das Absolute nicht bloß logisch, sondern als lebendigen Prozess der Selbstoffenbarung zu denken. Das Buch markiert daher eine entscheidende Phase seiner geistigen Entwicklung. Empfohlen sei dieser Klassiker Leserinnen und Lesern, die den Ursprung moderner Subjektivitätstheorien, ästhetischer Philosophie und idealistischer Systembildung verstehen möchten. Zwar verlangt Schellings Argumentation Geduld und begriffliche Konzentration, doch belohnt sie mit einer seltenen Einsicht in die Einheit von Erkenntnis, Natur und Kunst. Wer Philosophie nicht als Kommentar, sondern als kühnen Entwurf des Ganzen sucht, findet hier eine unverzichtbare Lektüre.
Das "System des transzendentalen Idealismus" entfaltet Schellings Versuch, Natur und Geist, Objektivität und Selbstbewusstsein aus einem einheitlichen Prinzip zu begreifen. In strenger, doch spekulativ beweglicher Prosa rekonstruiert das Werk die Stufen des Bewusstseins bis zur Kunst, die als höchste Versöhnung von Freiheit und Notwendigkeit erscheint. Im Kontext des nachkantischen Idealismus antwortet es auf Fichte und bereitet zugleich jene romantische Philosophie vor, in der ästhetische Erfahrung erkenntnistheoretische Bedeutung gewinnt. Friedrich Wilhelm Joseph Schelling, früh berühmt als Jenaer Denker und Weggefährte Hölderlins sowie Hegels, schrieb aus der Spannung zwischen Kantischer Kritik, Fichtes Ich-Philosophie und eigener Naturphilosophie. Sein Interesse an Organismus, Produktivität und künstlerischer Intuition führte ihn dazu, das Absolute nicht bloß logisch, sondern als lebendigen Prozess der Selbstoffenbarung zu denken. Das Buch markiert daher eine entscheidende Phase seiner geistigen Entwicklung. Empfohlen sei dieser Klassiker Leserinnen und Lesern, die den Ursprung moderner Subjektivitätstheorien, ästhetischer Philosophie und idealistischer Systembildung verstehen möchten. Zwar verlangt Schellings Argumentation Geduld und begriffliche Konzentration, doch belohnt sie mit einer seltenen Einsicht in die Einheit von Erkenntnis, Natur und Kunst. Wer Philosophie nicht als Kommentar, sondern als kühnen Entwurf des Ganzen sucht, findet hier eine unverzichtbare Lektüre.
Details
Genre: Philosophie
Jahrhundert: 19. Jh.
Rubrik: Geisteswissenschaften
Medium: Taschenbuch
ISBN-13: 9788027265145
ISBN-10: 8027265142
Sprache: Deutsch
Autor: Schelling, Friedrich Wilhelm Joseph
Hersteller: Musaicum Books
Verantwortliche Person für die EU: OK Publishing s.r.o., 20a, Kosíre, Zahradníckova 1220, ?-150 00 Prague, obrody@gmail.com
Maße: 229 x 152 x 9 mm
Von/Mit: Friedrich Wilhelm Joseph Schelling
Erscheinungsdatum: 04.12.2022
Gewicht: 0,234 kg
Artikel-ID: 126177317