Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Beschreibung
Schloss Vogelöd entfaltet in der Abgeschlossenheit eines adligen Landsitzes ein dichtes Spiel aus Verdacht, Erinnerung und moralischer Enthüllung. Während einer Jagdgesellschaft erscheint Graf Oetsch, dem seit Jahren der Mord an seinem Bruder nachgesagt wird; die Anwesenheit der verwitweten Schwägerin, nun Baronin Safferstätt, verschärft die Atmosphäre latenter Schuld. Stratz verbindet Elemente des Kriminalromans mit psychologischem Gesellschaftsbild: knappe Dialoge, sorgfältig dosierte Andeutungen und ein beinahe kammerspielartiger Aufbau stellen das Werk in den Kontext der populären deutschen Erzählliteratur um 1900. Rudolf Stratz (1864-1936) gehörte zu den vielgelesenen Autoren des späten Kaiserreichs und der frühen Weimarer Zeit. Seine Romane zeigen ein ausgeprägtes Interesse an Standesmilieus, öffentlicher Ehre, religiöser und sozialer Konvention sowie an den verborgenen Triebkräften menschlichen Handelns. Diese literarische Erfahrung erklärt die sichere Dramaturgie von Schloss Vogelöd, das weniger auf äußere Aktion als auf die allmähliche Freilegung seelischer und gesellschaftlicher Verstrickungen setzt. Empfohlen sei dieses Buch Lesern, die klassische Spannungsliteratur mit kulturhistorischem Mehrwert schätzen. Schloss Vogelöd bietet nicht nur ein präzise konstruiertes Rätsel, sondern auch einen Blick auf eine untergehende aristokratische Welt, deren Fassaden durch Schuld, Begehren und Schweigen brüchig werden.
Schloss Vogelöd entfaltet in der Abgeschlossenheit eines adligen Landsitzes ein dichtes Spiel aus Verdacht, Erinnerung und moralischer Enthüllung. Während einer Jagdgesellschaft erscheint Graf Oetsch, dem seit Jahren der Mord an seinem Bruder nachgesagt wird; die Anwesenheit der verwitweten Schwägerin, nun Baronin Safferstätt, verschärft die Atmosphäre latenter Schuld. Stratz verbindet Elemente des Kriminalromans mit psychologischem Gesellschaftsbild: knappe Dialoge, sorgfältig dosierte Andeutungen und ein beinahe kammerspielartiger Aufbau stellen das Werk in den Kontext der populären deutschen Erzählliteratur um 1900. Rudolf Stratz (1864-1936) gehörte zu den vielgelesenen Autoren des späten Kaiserreichs und der frühen Weimarer Zeit. Seine Romane zeigen ein ausgeprägtes Interesse an Standesmilieus, öffentlicher Ehre, religiöser und sozialer Konvention sowie an den verborgenen Triebkräften menschlichen Handelns. Diese literarische Erfahrung erklärt die sichere Dramaturgie von Schloss Vogelöd, das weniger auf äußere Aktion als auf die allmähliche Freilegung seelischer und gesellschaftlicher Verstrickungen setzt. Empfohlen sei dieses Buch Lesern, die klassische Spannungsliteratur mit kulturhistorischem Mehrwert schätzen. Schloss Vogelöd bietet nicht nur ein präzise konstruiertes Rätsel, sondern auch einen Blick auf eine untergehende aristokratische Welt, deren Fassaden durch Schuld, Begehren und Schweigen brüchig werden.
Details
Erscheinungsjahr: 2023
Genre: Importe, Krimis & Thriller
Rubrik: Belletristik
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 148 S.
ISBN-13: 9788028348458
ISBN-10: 8028348459
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Stratz, Rudolf
Hersteller: Sharp Ink
Verantwortliche Person für die EU: Copycat s.r.o., 22, Holesovice, Schnirchova 662, ?-170 00 Prague, kristoferpaetau@gmail.com
Maße: 229 x 152 x 10 mm
Von/Mit: Rudolf Stratz
Erscheinungsdatum: 02.12.2023
Gewicht: 0,329 kg
Artikel-ID: 128379511