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Beschreibung
1. Kapitel: Zur Einführung: Internationale Organisationen (Weltbank und Währungsfonds) als Motoren der Entstehung einer kooperativen Weltgesellschaft - Stimmen der Kritik und Kriterien zur Beurteilung ihrer singulären Rolle.- 1.1. Zur zunehmenden Bedeutung Internationaler Organisationen..- 1.2. Die Schuldfrage: Wer hat das Verelendungswachstum in der Welt verursacht? Fünf Standardargumente der Kritiker.- 1.3. Die Kritik von links (Transnational Institute (TNI) in Amsterdam): Entwicklungshilfe zwischen Verbrechen und Mythos..- 1.4. Die neoklassische Kritik von rechts: Förderung von Staatsinterventionismus und politischer Korruption durch Weltbank und IWF.- 1.5. Die Weltbank als Meisterin der positiven Selbstdarstellung und das "Syndrom der strukturellen Exkulpation".- 1.6. "Durchkapitalisierung" und "Weltgesellschaft". Ein theoretischer Rahmen zur Einordnung der Bretton-Woods-Institutionen.- 2. Kapitel: Der Beginn einer neuen Ära und die Gründung der Bretton-Woods-Institutionen (BWI): Antikolonialismus und Open Door, Freihandel und Anti-Sozialismus.- 2.1. Die dominante Rolle der USA bei der Gründung des Bretton-Woods-Systems.- 2.2. Freihandel, "open-door"-Politik und internationale Kooperation als Prinzipien einer neuen Weltordnung.- 2.3. Die Bretton-Woods-Institutionen im Bann des beginnenden Kalten Krieges und der Ausschluß der sozialistischen Länder.- 3. Kapitel: Rechtscharakter und Funktionen der Bretton-Woods-Institutionen: (Weltbankgruppe und IWF) - eine kleine Institutionenkunde.- 3.1. Die Weltbankgruppe.- 3.2. Die institutionelle Weiterentwicklung der Weltbankgruppe: immer größer, immer mehr, immer ehrgeiziger.- 3.3. Die Prinzipien und Regeln der Weltbank: lender of last resort..- 3.4. Die drei Phasen der Entwicklungspolitik derWeltbank: vom Trickle-Down zur "Magie des Marktes".- 3.5. Der IWF - vom Währungshüter zum Finanzpolizisten und Krisenmanager bei Verschuldungsproblemen.- 3.6. Die Funktionsweise des IWF: Organisation und Fazilitäten (ein Institutionsprofil).- 3.7. Die Verschuldungskrise der Dritten Welt und die Indolenz des IWF: Der Traum vom "Herauswachsen aus den Schulden".- 4. Kapitel: Staat oder Markt, Politikversagen oder Marktversagen? - zu einer grundsätzlichen Kontroverse um "good governance"..- 4.1. Staatsversagen oder Marktversagen? - Zur Rolle des Staates in Entwicklungsgesellschaften..- 4.2. Der afrikanische Staat zwischen "soft state" und Demokratisierung.- 4.3. Das ostasiatische Wirtschaftswunder "Wachstum mit Verteilungsgerechtigkeit" oder "getting the policy framework right".- 5. Kapitel: Die Politik der Strukturanpassung (SAP) - neuer Inbegriff entwicklungspolitischer Rationalität oder Instrument zur fortgesetzten Entmündigung der "Dritten Welt"?.- 5.1. Strukturanpassung - ein notwendiger Bestandteil von Überlebensstrategien und für Entwicklung?.- 5.2. Die soziale Dimension der Strukturanpassung.- 5.3. "Alternativ"vorschläge zu den SAPs der Weltbank und die Forderung nach einer neuen Generation von Strukturanpassungsmaßnahmen.- 6. Kapitel: Politische Konditionalität - ein umstrittenes, aber vorübergehend unverzichtbares Mittel der Einflußnahme auf kreditabhängige Staaten.- 6.1. Die Frage der Wirksamkeit der BWI-Definitionsmacht.- 6.2. Neue Instrumente der politischen Einflußnahme.- 6.3. Die begrenzten Erfolge mit der Konditionalität: Tansania als Beispiel der Entwicklung einer "rent-seeking society".- 6.4. Fazit: Politische Konditionalität (im Rahmen von SAPs) als Mittel zur Verstärkung von "civilsociety"-Prozessen.- 7. Kapitel: Armutsbekämpfung - das Dauerziel der Entwicklungszusammenarbeit - und die Rolle der Weltbank.- 7.1. "Unterstützung ('empowerment') der Armen" durch gezielte Entwicklungshilfe vorbei an den politischen Machtverhältnissen - eine alte politische Utopie..- 7.2. Die Weltbank als selbsternannter Anwalt der Armen..- 7.3. Die "neuen (städtischen) Armen" und
1. Kapitel: Zur Einführung: Internationale Organisationen (Weltbank und Währungsfonds) als Motoren der Entstehung einer kooperativen Weltgesellschaft - Stimmen der Kritik und Kriterien zur Beurteilung ihrer singulären Rolle.- 1.1. Zur zunehmenden Bedeutung Internationaler Organisationen..- 1.2. Die Schuldfrage: Wer hat das Verelendungswachstum in der Welt verursacht? Fünf Standardargumente der Kritiker.- 1.3. Die Kritik von links (Transnational Institute (TNI) in Amsterdam): Entwicklungshilfe zwischen Verbrechen und Mythos..- 1.4. Die neoklassische Kritik von rechts: Förderung von Staatsinterventionismus und politischer Korruption durch Weltbank und IWF.- 1.5. Die Weltbank als Meisterin der positiven Selbstdarstellung und das "Syndrom der strukturellen Exkulpation".- 1.6. "Durchkapitalisierung" und "Weltgesellschaft". Ein theoretischer Rahmen zur Einordnung der Bretton-Woods-Institutionen.- 2. Kapitel: Der Beginn einer neuen Ära und die Gründung der Bretton-Woods-Institutionen (BWI): Antikolonialismus und Open Door, Freihandel und Anti-Sozialismus.- 2.1. Die dominante Rolle der USA bei der Gründung des Bretton-Woods-Systems.- 2.2. Freihandel, "open-door"-Politik und internationale Kooperation als Prinzipien einer neuen Weltordnung.- 2.3. Die Bretton-Woods-Institutionen im Bann des beginnenden Kalten Krieges und der Ausschluß der sozialistischen Länder.- 3. Kapitel: Rechtscharakter und Funktionen der Bretton-Woods-Institutionen: (Weltbankgruppe und IWF) - eine kleine Institutionenkunde.- 3.1. Die Weltbankgruppe.- 3.2. Die institutionelle Weiterentwicklung der Weltbankgruppe: immer größer, immer mehr, immer ehrgeiziger.- 3.3. Die Prinzipien und Regeln der Weltbank: lender of last resort..- 3.4. Die drei Phasen der Entwicklungspolitik derWeltbank: vom Trickle-Down zur "Magie des Marktes".- 3.5. Der IWF - vom Währungshüter zum Finanzpolizisten und Krisenmanager bei Verschuldungsproblemen.- 3.6. Die Funktionsweise des IWF: Organisation und Fazilitäten (ein Institutionsprofil).- 3.7. Die Verschuldungskrise der Dritten Welt und die Indolenz des IWF: Der Traum vom "Herauswachsen aus den Schulden".- 4. Kapitel: Staat oder Markt, Politikversagen oder Marktversagen? - zu einer grundsätzlichen Kontroverse um "good governance"..- 4.1. Staatsversagen oder Marktversagen? - Zur Rolle des Staates in Entwicklungsgesellschaften..- 4.2. Der afrikanische Staat zwischen "soft state" und Demokratisierung.- 4.3. Das ostasiatische Wirtschaftswunder "Wachstum mit Verteilungsgerechtigkeit" oder "getting the policy framework right".- 5. Kapitel: Die Politik der Strukturanpassung (SAP) - neuer Inbegriff entwicklungspolitischer Rationalität oder Instrument zur fortgesetzten Entmündigung der "Dritten Welt"?.- 5.1. Strukturanpassung - ein notwendiger Bestandteil von Überlebensstrategien und für Entwicklung?.- 5.2. Die soziale Dimension der Strukturanpassung.- 5.3. "Alternativ"vorschläge zu den SAPs der Weltbank und die Forderung nach einer neuen Generation von Strukturanpassungsmaßnahmen.- 6. Kapitel: Politische Konditionalität - ein umstrittenes, aber vorübergehend unverzichtbares Mittel der Einflußnahme auf kreditabhängige Staaten.- 6.1. Die Frage der Wirksamkeit der BWI-Definitionsmacht.- 6.2. Neue Instrumente der politischen Einflußnahme.- 6.3. Die begrenzten Erfolge mit der Konditionalität: Tansania als Beispiel der Entwicklung einer "rent-seeking society".- 6.4. Fazit: Politische Konditionalität (im Rahmen von SAPs) als Mittel zur Verstärkung von "civilsociety"-Prozessen.- 7. Kapitel: Armutsbekämpfung - das Dauerziel der Entwicklungszusammenarbeit - und die Rolle der Weltbank.- 7.1. "Unterstützung ('empowerment') der Armen" durch gezielte Entwicklungshilfe vorbei an den politischen Machtverhältnissen - eine alte politische Utopie..- 7.2. Die Weltbank als selbsternannter Anwalt der Armen..- 7.3. Die "neuen (städtischen) Armen" und
Über den Autor
Prof. Dr. Rainer Tetzlaff und Prof. Dr. Cord Jakobeit lehren am Institut für Politische Wirtschaft der Universität Hamburg.
Inhaltsverzeichnis
1. Kapitel: Zur Einführung: Internationale Organisationen (Weltbank und Währungsfonds) als Motoren der Entstehung einer kooperativen Weltgesellschaft - Stimmen der Kritik und Kriterien zur Beurteilung ihrer singulären Rolle.- 1.1. Zur zunehmenden Bedeutung Internationaler Organisationen..- 1.2. Die Schuldfrage: Wer hat das Verelendungswachstum in der Welt verursacht? Fünf Standardargumente der Kritiker.- 1.3. Die Kritik von links (Transnational Institute (TNI) in Amsterdam): Entwicklungshilfe zwischen Verbrechen und Mythos..- 1.4. Die neoklassische Kritik von rechts: Förderung von Staatsinterventionismus und politischer Korruption durch Weltbank und IWF.- 1.5. Die Weltbank als Meisterin der positiven Selbstdarstellung und das "Syndrom der strukturellen Exkulpation".- 1.6. "Durchkapitalisierung" und "Weltgesellschaft". Ein theoretischer Rahmen zur Einordnung der Bretton-Woods-Institutionen.- 2. Kapitel: Der Beginn einer neuen Ära und die Gründung der Bretton-Woods-Institutionen (BWI): Antikolonialismus und Open Door, Freihandel und Anti-Sozialismus.- 2.1. Die dominante Rolle der USA bei der Gründung des Bretton-Woods-Systems.- 2.2. Freihandel, "open-door"-Politik und internationale Kooperation als Prinzipien einer neuen Weltordnung.- 2.3. Die Bretton-Woods-Institutionen im Bann des beginnenden Kalten Krieges und der Ausschluß der sozialistischen Länder.- 3. Kapitel: Rechtscharakter und Funktionen der Bretton-Woods-Institutionen: (Weltbankgruppe und IWF) - eine kleine Institutionenkunde.- 3.1. Die Weltbankgruppe.- 3.2. Die institutionelle Weiterentwicklung der Weltbankgruppe: immer größer, immer mehr, immer ehrgeiziger.- 3.3. Die Prinzipien und Regeln der Weltbank: lender of last resort..- 3.4. Die drei Phasen der Entwicklungspolitik derWeltbank: vom Trickle-Down zur "Magie des Marktes".- 3.5. Der IWF - vom Währungshüter zum Finanzpolizisten und Krisenmanager bei Verschuldungsproblemen.- 3.6. Die Funktionsweise des IWF: Organisation und Fazilitäten (ein Institutionsprofil).- 3.7. Die Verschuldungskrise der Dritten Welt und die Indolenz des IWF: Der Traum vom "Herauswachsen aus den Schulden".- 4. Kapitel: Staat oder Markt, Politikversagen oder Marktversagen? - zu einer grundsätzlichen Kontroverse um "good governance"..- 4.1. Staatsversagen oder Marktversagen? - Zur Rolle des Staates in Entwicklungsgesellschaften..- 4.2. Der afrikanische Staat zwischen "soft state" und Demokratisierung.- 4.3. Das ostasiatische Wirtschaftswunder "Wachstum mit Verteilungsgerechtigkeit" oder "getting the policy framework right".- 5. Kapitel: Die Politik der Strukturanpassung (SAP) - neuer Inbegriff entwicklungspolitischer Rationalität oder Instrument zur fortgesetzten Entmündigung der "Dritten Welt"?.- 5.1. Strukturanpassung - ein notwendiger Bestandteil von Überlebensstrategien und für Entwicklung?.- 5.2. Die soziale Dimension der Strukturanpassung.- 5.3. "Alternativ"vorschläge zu den SAPs der Weltbank und die Forderung nach einer neuen Generation von Strukturanpassungsmaßnahmen.- 6. Kapitel: Politische Konditionalität - ein umstrittenes, aber vorübergehend unverzichtbares Mittel der Einflußnahme auf kreditabhängige Staaten.- 6.1. Die Frage der Wirksamkeit der BWI-Definitionsmacht.- 6.2. Neue Instrumente der politischen Einflußnahme.- 6.3. Die begrenzten Erfolge mit der Konditionalität: Tansania als Beispiel der Entwicklung einer "rent-seeking society".- 6.4. Fazit: Politische Konditionalität (im Rahmen von SAPs) als Mittel zur Verstärkung von "civilsociety"-Prozessen.- 7. Kapitel: Armutsbekämpfung - das Dauerziel der Entwicklungszusammenarbeit - und die Rolle der Weltbank.- 7.1. "Unterstützung ('empowerment') der Armen" durch gezielte Entwicklungshilfe vorbei an den politischen Machtverhältnissen - eine alte politische Utopie..- 7.2. Die Weltbank als selbsternannter Anwalt der Armen..- 7.3. Die "neuen (städtischen) Armen" und die soziale Dimension der Strukturanpassung: Beispiele aus Lateinamerika..- 7.4. Die Feminisierung der Armut: spät entdeckt die Weltbank die Bedeutung der Arbeit der Frauen für den Entwicklungsprozeß.- 8. Kapitel: Die Weltbank zwischen "sustainable development" und der Zerstörung der Umwelt - "Mortgaging the Earth" (Die Verpfändung der Erde).- 8.1. Der "Erdgipfel" der Vereinten Nationen in Rio.- 8.2. "Sustainable development".- 8.3. Der Narmada-Staudamm in Indien und die Weltbank im Kreuzfeuer der Kritik: Beihilfe zum tödlichen Fortschritt?.- 8.4. Abschaffung der BWIs oder Hoffen auf ihre Lernfähigkeit?.- 9. Kapitel: Integration und Transformation der einst sozialistischen Länder China, Rußland und Mittel- und Osteuropa - der politisch-ideologische Triumph des Bretton-Woods-Systems.- 9.1. Der atemberaubende Aufstieg des sozialistischen Chinas zum größten Kunden von Weltbank und IWF.- 9.2. Die schmerzhafte Transformation Rußlands und der ost- und mitteleuropäischen Staaten: die Hebammenfunktion der BWI.- 10. Kapitel: Bilanz und Ausblick: Die Zukunft der Bretton-Woods-Institutionen als Stabilisatoren der Weltgesellschaft - funktional unverzichtbare, aber reformbedürftige Regime der internationalen Entwicklungskooperation..- 10.1. Bilanz nach 50 Jahren: ein stabiles Regime der internationalen Entwicklungskooperation mit einigenungelösten Problemen.- 10.2. Perspektiven: "Sind fünfzig Jahre genug?": Vorschläge zur Demokratisierung, Humanisierung und Effektivierung der Bretton-Woods-Institutionen..- 10.3. Die Vision für das 21. Jahrhundert: Globale Zukunftsfähigkeit durch allseitige Entwicklungsfähigkeit ermöglichen.
Details
| Erscheinungsjahr: | 1996 |
|---|---|
| Fachbereich: | Wirtschaft International |
| Genre: | Recht, Sozialwissenschaften, Wirtschaft |
| Rubrik: | Recht & Wirtschaft |
| Medium: | Taschenbuch |
| Reihe: | Analysen |
| Inhalt: |
270 S.
4 s/w Illustr. 270 S. 4 Abb. |
| ISBN-13: | 9783810014818 |
| ISBN-10: | 3810014818 |
| Sprache: | Deutsch |
| Einband: | Kartoniert / Broschiert |
| Autor: | Tetzlaff, Rainer |
| Hersteller: |
VS Verlag für Sozialwissenschaften
Analysen |
| Verantwortliche Person für die EU: | Springer VS in Springer Science + Business Media, Abraham-Lincoln-Str. 46, D-65189 Wiesbaden, juergen.hartmann@springer.com |
| Maße: | 203 x 127 x 15 mm |
| Von/Mit: | Rainer Tetzlaff |
| Erscheinungsdatum: | 31.01.1996 |
| Gewicht: | 0,295 kg |