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Beschreibung
Edith Steins Zum Problem der Einfühlung, 1917 als Dissertation in der phänomenologischen Schule Edmund Husserls erschienen, untersucht die Möglichkeit, fremdes Bewusstsein nicht bloß zu erschließen, sondern in einer eigenen, irreduziblen Erfahrungsweise zu erfassen. In streng deskriptiver Methode grenzt Stein Einfühlung von Wahrnehmung, Erinnerung, Phantasie und Mitgefühl ab und zeigt, wie der andere als leiblich-seelische Person gegeben ist. Stilistisch verbindet der Text begriffliche Präzision mit bemerkenswerter Klarheit; im Kontext der frühen Phänomenologie bildet er eine Schlüsselstudie zur Intersubjektivität. Stein, 1891 in Breslau geboren, studierte Psychologie, Geschichte und Philosophie, bevor sie in Göttingen Husserls Phänomenologie begegnete und dessen Assistentin wurde. Ihre intellektuelle Biographie - geprägt von wissenschaftlicher Strenge, jüdischer Herkunft, Kriegserfahrung als Pflegerin und existenzieller Suche nach Wahrheit - verleiht der Frage nach Person, Geist und Mitmenschlichkeit besondere Dringlichkeit. Die Arbeit spiegelt zugleich ihre Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Psychologie und idealistischer Erkenntnistheorie. Dieses Buch empfiehlt sich allen, die die Grundlagen moderner Sozialphilosophie, Ethik, Psychologie oder Theologie verstehen wollen. Es fordert Konzentration, belohnt aber mit einem außergewöhnlich differenzierten Begriff menschlicher Begegnung und bleibt für Debatten über Empathie, Anerkennung und personale Würde unverzichtbar.
Edith Steins Zum Problem der Einfühlung, 1917 als Dissertation in der phänomenologischen Schule Edmund Husserls erschienen, untersucht die Möglichkeit, fremdes Bewusstsein nicht bloß zu erschließen, sondern in einer eigenen, irreduziblen Erfahrungsweise zu erfassen. In streng deskriptiver Methode grenzt Stein Einfühlung von Wahrnehmung, Erinnerung, Phantasie und Mitgefühl ab und zeigt, wie der andere als leiblich-seelische Person gegeben ist. Stilistisch verbindet der Text begriffliche Präzision mit bemerkenswerter Klarheit; im Kontext der frühen Phänomenologie bildet er eine Schlüsselstudie zur Intersubjektivität. Stein, 1891 in Breslau geboren, studierte Psychologie, Geschichte und Philosophie, bevor sie in Göttingen Husserls Phänomenologie begegnete und dessen Assistentin wurde. Ihre intellektuelle Biographie - geprägt von wissenschaftlicher Strenge, jüdischer Herkunft, Kriegserfahrung als Pflegerin und existenzieller Suche nach Wahrheit - verleiht der Frage nach Person, Geist und Mitmenschlichkeit besondere Dringlichkeit. Die Arbeit spiegelt zugleich ihre Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Psychologie und idealistischer Erkenntnistheorie. Dieses Buch empfiehlt sich allen, die die Grundlagen moderner Sozialphilosophie, Ethik, Psychologie oder Theologie verstehen wollen. Es fordert Konzentration, belohnt aber mit einem außergewöhnlich differenzierten Begriff menschlicher Begegnung und bleibt für Debatten über Empathie, Anerkennung und personale Würde unverzichtbar.
Details
Erscheinungsjahr: 2019
Genre: Philosophie
Jahrhundert: 20. & 21. Jahrhundert
Rubrik: Geisteswissenschaften
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 84 S.
ISBN-13: 9788027262632
ISBN-10: 8027262631
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Stein, Edith
Hersteller: Musaicum Books
Verantwortliche Person für die EU: OK Publishing s.r.o., 20a, Kosíre, Zahradníckova 1220, ?-150 00 Prague, obrody@gmail.com
Maße: 220 x 160 x 4 mm
Von/Mit: Edith Stein
Erscheinungsdatum: 13.05.2019
Gewicht: 0,138 kg
Artikel-ID: 121349161

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